
Das erste Prinzip
des gewaltfreien Widerstands
ist es,
mit keiner Form der Entwürdigung
zu kooperieren.
(Mohandas Karamchand GANDHI, 1869-1948, Indischer Jurist, Publizist, Pazifist,
Anführer der Indischen Unabhängigkeitsbewegung)
Sind Beiträge oder Videos nicht mehr aufrufbar, sind sie der alltäglichen Zensur anheimgefallen,
im besten Deutschland aller Zeiten; ich sorge in jedem Fall für Wiedereinstellung oder Ersatz.
AUCH WENN DIE WAHRHEIT GELÖSCHT WIRD, SIE WIRD HERAUSKOMMEN.
MAN KANN DINGE NIEMALS VERÄNDERN,
INDEM MAN DIE BEREITS EXISTIERENDE REALITÄT BEKÄMPFT.
WENN DU ETWAS VERÄNDERN WILLST,
ERSCHAFFE EIN NEUES MODELL,
WELCHES DAS VORHANDENE OBSOLET MACHT UND ERSETZT.
(Richard BUCKMINSTER FULLER, 1895-1983, US-Amerikanischer Architekt, Visionär, Designer, Philosoph
und Schriftsteller, der die Grundsätze von Aristoteles erkannt und verwendet hat)
WENN EINE LÜGE
KRIEG AUSLÖSEN KANN,
KANN DIE WAHRHEIT
FRIEDEN STIFTEN.
(Julian Assange)
JULIAN ASSANGE ist frei ! Juni 2024.
nach 5 Jahren Isolation in der Botschaft von Ecuador
und 5 Jahre Haft in UK
sein Vergehen : wahrhaftige Berichterstattung eines investigativen Journalisten, ... im 3. Jahrtausend als "Spionage" bezeichnet
Der Deutsche gleicht dem
Sklaven,
der seinem Herrn gehorcht,
ohne Fessel, ohne Peitsche,
durch
das bloße Wort,
ja durch einen Blick.
Die Knechtschaft ist in ihm
selbst,
in seiner Seele;
schlimmer als die materielle Sklaverei
ist die
spiritualisierte.
Man muß die Deutschen von innen befreien,
von außen
hilft nichts.
(Heinrich HEINE, 1797-1856, Deutscher Dichter und Romancier)
Klartext über die Bauernproteste - mit Ulrich MIES
Ulrich Mies ist Politikwissenschaftler, Sozialwissenschaftler, Publizist und Buchautor
ein Beitrag von Milosz MATUSCHEK
Quelle: Fernglas (bei YT)
MAN MUSS AUCH DEN MUT ZUR INTOLERANZ
GEGENÜBER DENEN AUFBRINGEN,
DIE DIE DEMOKRATIE GEBRAUCHEN WOLLEN,
UM SIE UMZUBRINGEN.
(Carlo SCHMID, 1896-1979, Staatsrechtler, einer der Gründerväter des Grundgesetzes)
Ja, diesem Sinne bin ich ganz ergeben.
Das ist der Weisheit letzter Schluß;
nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
der täglich sie erobern muß.
(aus Faust)
(Johann Wolfgang von GOETHE, 1749-1832, Dichter, Naturforscher, Politiker)
DIE GROSSEN HÖREN AUF,
ZU HERRSCHEN,
WENN DIE KLEINEN AUFHÖREN,
ZU KRIECHEN.
(Friedrich von SCHILLER, 1759-1805, Schriftsteller, Freiheitskämpfer)
auf YT am 19.09.2024
Link folgt
Günter Gaus im Gespräch mit Rudi Dutschke
Sendung "Zu Protokoll" vom 3. Dezember 1967.
Quelle : auf Youtube am 02.10.2024
FREIHEIT IST GLEICHHEIT.
(Pierre Joseph PROUDHON, 1809-1865, Französischer Soziologe und Ökonom,
der als Einer der ersten Anarchisten gilt und sich für die Abschaffung der Ausbeutung von Menschen eingesetzt hat)
Tödliche Courage
Guten Tag, liebe Leserin.
Guten Tag, lieber Leser.
Ereignisse wollen eingeordnet werden.
Charlie
Kirk, Mitgründer und Leiter der Organisation Turning Point USA – zu
Deutsch: Wendepunkt USA – ist bei einer Universitätsveranstaltung im
Bundesstaat Utah auf offener Bühne von einem Heckenschützen mit einem
einzigen gezielten Schuss tödlich getroffen worden.
Als Podcaster
und Aktivist warb Kirk für konservative Werte – und für Präsident
Donald Trump. Sein Einfluss auf junge Menschen in den Vereinigten
Staaten war beträchtlich. Trump selbst würdigte ihn in einer Ansprache
an die Nation in der vergangenen Nacht mit den Worten:
„Er
kämpfte für Freiheit, Demokratie, Gerechtigkeit und das amerikanische
Volk. Er ist ein Märtyrer für Wahrheit und Freiheit, und es gab noch nie
jemanden, der von der Jugend so sehr respektiert wurde.“ -
Trauerbeflaggung wurde angeordnet.
Wenige Stunden zuvor
hatte ich noch ein Kapitel für mein in diesem Jahr erscheinendes Buch an
meinen Lektor geschickt – den Text über eine Reccource, die in unserer
Zeit zu schwinden scheint, mit der Überschrift:
Courage – eine verschwindende Ressource
Charlie
Kirk war erst 31 Jahre alt. Ein junger Vater, dessen zwei kleine Kinder
ihn nur als ferne Erinnerung behalten werden. Eine junge Frau, nun
Witwe.
Kirk war im tief gespaltenen Amerika eine couragierte Figur.
Er suchte die Öffentlichkeit als Diskutant und Podcaster – friedlich,
argumentierend, unbeirrbar. Kein Mann der Hassreden, wohl aber ein Mann,
der polarisierte. Zumindest in den Augen jener, die seine Ansichten
nicht teilten.
In meinem Buch beschäftige ich mich mit dem leisen Verschwinden eben jener Courage.
An dieser Stelle vorab ein Auszug, der ungewollt prophetisch klingt:
"Courage
– das hieß einmal, nicht die sichere Seite zu wählen. Es hieß, Risiken
in Kauf zu nehmen, Verluste einzukalkulieren, eigene Verletzlichkeit zu
bekennen. Courage erfordert die Bereitschaft, sich selbst zu schaden.
Wer nur kalkuliert, wie er unversehrt durchkommt, der ist bereits im
Rückzug begriffen.
Unsere Gegenwart kennt ein anderes
Vokabular. Da ist die Rede vom „Canceln“, ein Wort, das wie ein
technisches Kommando klingt und doch ein zutiefst kulturfeindlicher Akt
ist. Da wird nicht diskutiert, da wird abgeschaltet. Künstler, Autoren,
Wissenschaftler verschwinden nicht wegen ihrer Werke, sondern wegen der
Kontaktschuld: Sie haben mit den Falschen gesprochen, sind an den
falschen Orten aufgetreten, haben die falschen Fragen gestellt. So
wächst eine Atmosphäre, in der nicht mehr das Wort riskiert wird,
sondern das Schweigen zur Lebensversicherung wird."
Charlie
Kirk hat seine Courage, zu seinen christlichen Überzeugungen zu stehen,
zu seinen konservativen Werten, mit dem Leben bezahlt.
Es sind
Ereignisse wie dieses, die Flächenbrände entfachen können. Mögen
Besonnenheit und Zuversicht die Menschen leiten – unabhängig von
politischen Ansichten und religiösen Überzeugungen. Möge Courage eine
Haltung bleiben, die uns nicht verlässt. Wir brauchen sie dringender
denn je.
Möge der feige Mord an Charlie Kirk kein Fanal werden – im Sinne eines fatalen „Turning Point“.
Ansprache Donald Trump in Transkription
Donald Trump Ansprache aus dem Oval Office, vor sechs Stunden:
"Meine
lieben amerikanischen Mitbürger, ich bin voller Trauer und Wut über die
abscheuliche Ermordung von Charlie Kirk auf einem College-Campus in
Utah. Charlie hat Millionen inspiriert, und heute Abend sind alle, die
ihn kannten und liebten, vereint in Schock und Entsetzen. Charlie war
ein Patriot, der sein Leben der Sache der offenen Debatte und dem Land,
das er so sehr liebte, den Vereinigten Staaten von Amerika, gewidmet
hat.
Er kämpfte für Freiheit, Demokratie, Gerechtigkeit und das
amerikanische Volk. Er ist ein Märtyrer für Wahrheit und Freiheit, und
es gab noch nie jemanden, der von der Jugend so sehr respektiert wurde.
Charlie war auch ein Mann mit einem tiefen, tiefen Glauben, und es
tröstet uns zu wissen, dass er nun bei Gott im Himmel Frieden gefunden
hat.
Unsere Gebete gelten seiner Frau Erica, seinen beiden
geliebten kleinen Kindern und seiner gesamten Familie, die er mehr als
alles andere auf der Welt liebte. Wir bitten Gott, in dieser
schrecklichen Stunde der Trauer und des Schmerzes über sie zu wachen.
Dies ist ein dunkler Moment für Amerika.
Charlie Kirk reiste
durch das Land und tauschte sich freudig mit allen aus, die an einer
Debatte in gutem Glauben interessiert waren. Seine Mission war es, junge
Menschen in den politischen Prozess einzubeziehen, was ihm besser
gelang als jedem anderen zuvor, um seine Liebe zum Land zu teilen und
die einfachen Worte des gesunden Menschenverstands zu verbreiten. Auf
den Campus' im ganzen Land vertrat er seine Ideen mit Mut, Logik, Humor
und Anmut.
Es ist längst überfällig, dass alle Amerikaner und
die Medien sich der Tatsache stellen, dass Gewalt und Mord die tragische
Folge davon sind, wenn man diejenigen, mit denen man nicht einer
Meinung ist, Tag für Tag, Jahr für Jahr auf die hasserfüllte und
verabscheuungswürdige Weise verteufelt. Seit Jahren vergleichen radikale
Linke wunderbare Amerikaner wie Charlie mit Nazis und den schlimmsten
Massenmördern und Verbrechern der Welt. Diese Art von Rhetorik ist
direkt verantwortlich für den Terrorismus, den wir heute in unserem Land
erleben, und sie muss sofort aufhören.
Meine Regierung wird
jeden einzelnen finden, der zu dieser Gräueltat und zu anderer
politischer Gewalt beigetragen hat, einschließlich der Organisationen,
die sie finanzieren und unterstützen, sowie derjenigen, die unsere
Richter, Strafverfolgungsbeamten und alle anderen verfolgen, die für
Ordnung in unserem Land sorgen. Vom Anschlag auf mein Leben in Butler,
Pennsylvania, im letzten Jahr, bei dem ein Ehemann und Vater ums Leben
kam, über die Angriffe auf ICE-Beamte, den brutalen Mord an einem
Gesundheitsmanager auf den Straßen von New York bis hin zur Schießerei
auf den Mehrheitsführer des Repräsentantenhauses, Steve Scalise, und
drei weitere Personen – radikale linke politische Gewalt hat zu vielen
unschuldigen Menschen Schaden zugefügt und zu viele Leben gekostet.
Heute Abend bitte ich alle Amerikaner, sich den amerikanischen Werten zu
verpflichten, für die Charlie Kirk gelebt hat und gestorben ist.
Die
Werte der freien Meinungsäußerung, der Staatsbürgerschaft, der
Rechtsstaatlichkeit und der patriotischen Hingabe und Liebe zu Gott.
Charlie war das Beste, was Amerika zu bieten hatte, und das Monster, das
ihn angegriffen hat, hat unser ganzes Land angegriffen. Ein Attentäter
versuchte, ihn mit einer Kugel zum Schweigen zu bringen, aber er
scheiterte, denn gemeinsam werden wir dafür sorgen, dass seine Stimme,
seine Botschaft und sein Vermächtnis für unzählige kommende Generationen
weiterleben werden.
Aufgrund dieser abscheulichen Tat ist
Charlies Stimme heute größer und mächtiger denn je zuvor, und das bei
weitem. Möge Gott sein Andenken segnen, möge Gott über seine Familie
wachen und möge Gott die Vereinigten Staaten von Amerika segnen. Ich
danke Ihnen."
Dieser aktuelle Artikel ist aufgrund des
Ereignisses am 11.09.2025 bei Markus LANGEMANN (Publizist, Herausgeber
des online-Magazins "Club der klaren Worte" erschienen)
Feiger Gedanken
Bängliches Schwanken,
Weibisches Zagen,
Ängstliches Klagen
Wendet kein Elend,
Macht dich nicht frei.
Allen Gewalten
Zum Trutz sich erhalten,
Nimmer sich beugen,
Kräftig sich zeigen,
Rufet die Arme
Der Götter herbei !
(Quelle: Goethe, Lila. Singspiel, 1777. 2. Aufzug, 2. Szene, Magus)
1921-1943
wurde aufgrund ihres Engagements in der
Widerstandsgruppe "Weiße Rose" gemeinsam mit ihrem Bruder Hans Scholl von
nationalsozialistischen Richtern zum Tode verurteilt und hingerichtet.
Beitrag vom Deutschlandfunk 2008
NICHTS IST EINES KULTURVOLKES UNWÜRDIGER,
ALS SICH OHNE WIDERSTAND
VON EINER VERANTWORTUNGSLOSEN
UND DUNKLEN TRIEBEN ERGEBENEN
HERRSCHERCLIQUE REGIEREN ZU LASSEN.
(Text aus dem 1. Flugblatt der Studentenbewegung "Weisse Rose" im Juni 1942 von Hans und Sophie SCHOLL und Christoph PROBST)
„Flugblätter der Weißen Rose“ überschreiben Hans Scholl und Alexander Schmorell die ersten vier Schriften, die sie im Sommer 1942 verfassen, vervielfältigen und verschicken. Unter dem Titel „Flugblätter der Widerstandsbewegung in Deutschland. Aufruf an alle Deutsche!“ erscheint mithilfe weiterer Freunde Ende Januar 1943 das fünfte Flugblatt. Es folgt das größtenteils von Kurt Huber verfasste Flugblatt „Kommilitoninnen! Kommilitonen!“. Beim Auslegen dieses Flugblatts werden Hans und Sophie Scholl am 18. Februar 1943 in der Münchner Universität verhaftet. In seiner Manteltasche trägt Hans Scholl den Entwurf eines siebten Flugblatts, den Christoph Probst geschrieben hat.
Vom 27. Juni bis 12. Juli 1942 entstehen die ersten vier Flugblätter in Alexander Schmorells Elternhaus in München. Darin appellieren die Studenten vor allem an die politische Verantwortung der „deutschen Intelligenz“. Um besonders diese Leser von ihrer moralischen Pflicht zum Widerstand zu überzeugen, argumentieren Scholl und Schmorell mit Auszügen aus der antiken und klassischen Literatur. Die Bevölkerung sollte aufgerüttelt werden, deshalb sprechen sie mehrmals von einer drohenden militärischen Katastrophe. Sie selbst lehnen den Krieg ab und sehen in der Niederlage Deutschlands die Voraussetzung für einen Neubeginn.
Das fünfte und das sechste Flugblatt werden mithilfe weiterer Mitstreiter Ende Januar und Mitte Februar 1943 tausendfach auch in anderen Städten verteilt. Das fünfte Flugblatt richtet sich in klarer politischer Sprache an die breite Bevölkerung. Der Titel „Flugblätter der Widerstandsbewegung in Deutschland. Aufruf an alle Deutsche!“ soll den Eindruck erwecken, dass sich in Deutschland bereits eine große, zusammenhängende Opposition gegen die NS-Diktatur entwickelt habe. Das sechste Flugblatt, „Kommilitoninnen! Kommilitonen!“, wendet sich gezielt an die Münchner Studierenden. „Wir beginnen wirklich mit der Arbeit, der Stein kommt ins Rollen“, notiert Willi Graf am 13. Januar 1943 in sein Tagebuch.
„… ehe die letzten Städte ein Trümmerhaufen sind, gleich Köln“
Das erste Flugblatt knüpft an den Schock der Bevölkerung über das beginnende Flächenbombardement deutscher Städte durch die Alliierten an. Es führt den Lesern vor Augen, dass die Bombardierung eine katastrophale Folge des deutschen Angriffskriegs sei und appelliert: „… wo immer ihr auch seid, verhindert das Weiterlaufen dieser ateistischen Kriegsmaschine.“
Nichts ist eines Kulturvolkes unwürdiger, als sich ohne Widerstand von einer verantwortungslosen und dunklen Trieben ergebenen Herrscherclique „regieren“ zu lassen. Ist es nicht so, daß sich jeder ehrliche Deutsche heute seiner Regierung schämt, und wer von uns ahnt das Ausmaß der Schmach, die über uns und unsere Kinder kommen wird, wenn einst der Schleier von unseren Augen gefallen ist und die grauenvollsten und jegliches Maß unendlich überschreitenden Verbrechen ans Tageslicht treten? Wenn das deutsche Volk schon so in seinem tiefsten Wesen korrumpiert und zerfallen ist, daß es ohne eine Hand zu regen, im leichtsinnigen Vertrauen auf eine fragwürdige Gesetzmäßigkeit der Geschichte, das Höchste, das ein Mensch besitzt, und das ihn über jede andere Kreatur erhöht, nämlich den freien Willen, preisgibt, die Freiheit des Menschen preisgibt, selbst mit einzugreifen in das Rad der Geschichte und es seiner vernünftigen Entscheidung unterzuordnen, wenn die Deutschen so jeder Individualität bar, schon so sehr zur geistlosen und feigen Masse geworden sind, dann, ja dann verdienen sie den Untergang.
Goethe spricht von den Deutschen als einem tragischen Volke, gleich dem der Juden und Griechen, aber heute hat es eher den Anschein, als sei es eine seichte, willenlose Herde von Mitläufern, denen das Mark aus dem Innersten gesogen und nun ihres Kernes beraubt, bereit sind, sich in den Untergang hetzen zu lassen. Es scheint so – aber es ist nicht so; vielmehr hat man in langsamer, trügerischer, systematischer Vergewaltigung jeden einzelnen in ein geistiges Gefängnis gesteckt, und erst, als er darin gefesselt lag, wurde er sich dieses Verhängnisses bewußt. Wenige nur erkannten das drohende Verderben, und der Lohn für ihr heroisches Mahnen war der Tod. Über das Schicksal dieser Menschen wird noch zu reden sein.
Wenn jeder wartet, bis der Andere anfängt, werden die Boten der rächenden Nemesis unaufhaltsam näher und näher rücken, dann wird auch das letzte Opfer sinnlos in den Rachen des unersättlichen Dämons geworfen sein. Daher muß jeder einzelne seiner Verantwortung als Mitglied der christlichen und abendländischen Kultur bewußt in dieser letzten Stunde sich wehren so viel er kann, arbeiten wider die Geisel der Menschheit, wider den Faschismus und jedes ihm ähnliche System des absoluten Staates. Leistet passiven Widerstand – Widerstand – wo immer ihr auch seid, verhindert das Weiterlaufen dieser atheistischen Kriegsmaschine, ehe es zu spät ist, ehe die letzten Städte ein Trümmerhaufen sind, gleich Köln, und ehe die letzte Jugend des Volkes irgendwo für die Hybris eines Untermenschen verblutet ist. Vergeßt nicht, daß ein jedes Volk diejenige Regierung verdient, die es erträgt!
Aus Friedrich Schiller, ,,Die Gesetzgebung des Lykurgus und Solon“:
„… Gegen seinen eigenen Zweck gehalten, ist die Gesetzgebung des
Lykurgus ein Meisterstück der Staats- und Menschenkunde. Er wollte einen
mächtigen, in sich selbst gegründeten, unzerstörbaren Staat;
politische Stärke und Dauerhaftigkeit waren das Ziel, wonach er strebte,
und dieses Ziel hat er so weit erreicht, als unter seinen Umständen
möglich war. Aber hält man den Zweck, welchen Lykurgus sich vorsetzte,
gegen den Zweck der Menschheit, so muß eine tiefe Mißbilligung an die
Stelle der Bewunderung treten, die uns der erste, flüchtige Blick
abgewonnen hat. Alles darf dem Besten des Staates zum Opfer gebracht
werden, nur dasjenige nicht, dem der Staat selbst nur als ein Mittel
dient. Der Staat selbst ist niemals Zweck, er ist nur wichtig als eine
Bedingung, unter welcher der Zweck der Menschheit erfüllt werden kann,
und dieser Zweck der Menschheit ist kein anderer, als Ausbildung aller
Kräfte des Menschen, Fortschreitung. Hindert eine Staatsverfassung, daß
alle Kräfte, die im Menschen liegen, sich entwickeln; hindert sie die
Fortschreitung des Geistes, so ist sie verwerflich und schädlich, sie
mag übrigens noch so durchdacht und in ihrer Art noch so vollkommen
sein. Ihre Dauerhaftigkeit selbst gereicht ihr alsdann viel mehr zum
Vorwurf, als zum Ruhme – sie ist dann nur ein verlängertes Übel; je
länger sie Bestand hat, umso schädlicher ist sie.
… Auf Unkosten aller sittlichen Gefühle wurde das politische Verdienst errungen und die Fähigkeit dazu ausgebildet. In Sparta gab es keine eheliche Liebe, keine Mutterliebe, keine kindliche Liebe, keine Freundschaft – es gab nichts als Bürger, nichts als bürgerliche Tugend.
… Ein Staatsgesetz machte den Spartanern die Unmenschlichkeit gegen ihre Sklaven zur Pflicht; in diesen unglücklichen Schlachtopfern wurde die Menschheit beschimpft und mißhandelt. In dem spartanischen Gesetzbuche selbst wurde der gefährliche Grundsatz gepredigt, Menschen als Mittel und nicht als Zwecke zu betrachten – dadurch wurden die Grundfesten des Naturrechts und der Sittlichkeit gesetzmäßig eingerissen.
… Welch schöneres Schauspiel gibt der rauhe Krieger Cajus Marcius in seinem Lager vor Rom, der Rache und Sieg aufopfert, weil er die Tränen der Mutter nicht fließen sehen kann!“
„… Der Staat (des Lykurgus) könnte nur unter der einzigen Bedingung fortdauern, wenn der Geist des Volks stillstünde; er konnte sich also nur dadurch erhalten, daß er den höchsten und einzigen Zweck eines Staates verfehlte.“
"Des Epimenides Erwachen" ist ein Festspiel von Johann Wolfgang Goethe, verfasst 1814 anlässlich der geplanten Berliner Feierlichkeiten zum Sieg über Napoleon Bonaparte. Es vereint Elemente der Dramatik und der Oper mit denen des Oratoriums und des Balletts. Die Musik komponierte Bernhard Anselm Weber.
Auszug aus dem 2. Aufzug, 4. Auftritt:
Doch was dem Abgrund kühn entstiegen,
Kann durch ein ehernes Geschick
Den halben Weltkreis übersiegen,
Zum Abgrund muß es doch zurück.
Schon droht ein ungeheures Bangen,
Vergebens wird er widerstehn!
Und alle, die noch an ihn hangen,
Sie müssen mit zu Grunde gehn.
Nun begegn’ ich meinen Braven,
Die sich in der Nacht versammelt
Um zu schweigen, nicht zu schlafen,
Und das schöne Wort der Freiheit
Wird gelispelt und gestammelt,
Bis in ungewohnter Neuheit
Wir an unsrer Tempel Stufen
Wieder neu entzückt es rufen:
Freiheit ! Freiheit !
„… dreihunderttausend Juden (…) auf bestialische Art ermordet“
Im zweiten Flugblatt verurteilt die Weiße Rose den Massenmord an den Juden in Polen. Sie sieht darin das „fürchterlichste Verbrechen an der Würde des Menschen“. Die Verfasser sprechen der schweigenden Mehrheit in Deutschland eine Mitschuld zu, weil sie dazu beitrug, dass „diese Regierung überhaupt entstehen konnte“. Es ist eines der wenigen bekannten Dokumente des deutschen Widerstands, das die Ermordung der jüdischen Bevölkerung öffentlich anprangert.
Man kann sich mit dem Nationalsozialismus geistig nicht auseinandersetzen, weil er ungeistig ist. Es ist falsch, wenn man von einer nationalsozialistischen Weltanschauung spricht, denn, wenn es diese gäbe, müßte man versuchen, sie mit geistigen Mitteln zu beweisen oder zu bekämpfen – die Wirklichkeit aber bietet uns ein völlig anderes Bild; schon in ihrem ersten Keim war diese Bewegung auf den Betrug des Mitmenschen angewiesen, schon damals war sie im Innersten verfault und konnte sich nur durch die stete Lüge retten. Schreibt doch Hitler selbst in einer frühen Auflage „seines“ Buches (ein Buch, das in dem übelsten Deutsch geschrieben worden ist, das ich je gelesen habe; dennoch ist es von dem Volke der Dichter und Denker zur Bibel erhoben worden): „Man glaubt nicht, wie man ein Volk betrügen muß, um es zu regieren.“ Wenn sich nun am Anfang dieses Krebsgeschwür des Deutschen Volkes noch nicht allzusehr bemerkbar gemacht hatte, so nur deshalb, weil noch gute Kräfte genug am Werk waren, es zurückzuhalten. Wie es aber größer und größer wurde und schließlich mittels einer letzten gemeinen Korruption zur Macht kam, das Geschwür gleichsam aufbrach und den ganzen Körper besudelte, versteckte sich die Mehrzahl der früheren Gegner, flüchtete die deutsche Intelligenz in ein Kellerloch, um dort als Nachtschattengewächs, dem Licht und der Sonne verborgen, allmählich zu ersticken. Jetzt stehen wir vor dem Ende. Jetzt kommt es darauf an, sich gegenseitig wiederzufinden, aufzuklären von Mensch zu Mensch, immer daran zu denken und sich keine Ruhe zu geben, bis auch der letzte von der äußersten Notwendigkeit seines Kämpfens wider dieses System überzeugt ist. Wenn so eine Welle des Aufruhrs durch das Land geht, wenn „es in der Luft liegt“: wenn viele mitmachen, dann kann in einer letzten, gewaltigen Anstrengung dieses System abgeschüttelt werden. Ein Ende mit Schrecken ist immer noch besser, als ein Schrecken ohne Ende.
Es ist uns nicht gegeben, ein endgültiges Urteil über den Sinn unserer Geschichte zu fällen. Aber wenn diese Katastrophe uns zum Heile dienen soll, so doch nur dadurch: Durch das Leid gereinigt zu werden, aus der tiefsten Nacht heraus das Licht zu ersehnen, sich aufzuraffen und endlich mitzuhelfen, das Joch abzuschütteln, das die Welt bedrückt.
Nicht über die Judenfrage wollen wir in diesem Blatte schreiben, keine Verteidigungsrede verfassen – nein, nur als Beispiel wollen wir die Tatsache kurz anführen, die Tatsache, daß seit der Eroberung Polens dreihunderttausend Juden in diesem Land auf bestialische Art ermordet worden sind. Hier sehen wir das fürchterlichste Verbrechen an der Würde des Menschen, ein Verbrechen, dem sich kein ähnliches in der ganzen Menschengeschichte an die Seite stellen kann. Auch die Juden sind doch Menschen – man mag sich zur Judenfrage stellen wie man will – und an Menschen wurde solches verübt. Vielleicht sagt jemand, die Juden hätten ein solches Schicksal verdient, diese Behauptung wäre eine ungeheure Anmaßung; aber angenommen, es sagte jemand dies, wie stellt er sich dann zu der Tatsache, daß die gesamte polnische adelige Jugend vernichtet worden ist (Gäbe Gott, daß sie es noch nicht ist!)? Auf welche Art, fragen sie, ist solches geschehen? Alle männlichen Sprößlinge aus adeligen Geschlechtern zwischen 15 und 20 Jahren wurden in Konzentrationslager nach Deutschland zu Zwangsarbeit, alle Mädchen gleichen Alters nach Norwegen in die Bordelle der SS verschleppt. Wozu wir dies Ihnen alles erzählen, da Sie es schon selber wissen, wenn nicht diese, so andere gleich schwere Verbrechen des fürchterlichen Untermenschentums? Weil hier eine Frage berührt wird, die uns alle zutiefst angeht und allen zu denken geben muß. Warum verhält sich das deutsche Volk angesichts all dieser scheußlichsten, menschenunwürdigsten Verbrechen so apathisch? Kaum irgendjemand macht sich Gedanken darüber. Die Tatsache wird als solche hingenommen und ad acta gelegt. Und wieder schläft das deutsche Volk in seinem stumpfen, blöden Schlaf weiter und gibt diesen faschistischen Verbrechern Mut und Gelegenheit weiterzuwüten – und diese tun es. Sollte dies ein Zeichen dafür sein, daß die Deutschen in ihren primitivsten menschlichen Gefühlen verroht sind, daß keine Saite in ihnen schrill aufschreit im Angesicht solcher Taten, daß sie in einen tödlichen Schlaf versunken sind, aus dem es kein Erwachen mehr gibt, nie, niemals? Es scheint so und ist es bestimmt, wenn der Deutsche nicht endlich aus dieser Dumpfheit auffährt, wenn er nicht protestiert, wo immer er nur kann gegen diese Verbrecherclique, wenn er mit diesen Hunderttausenden von Opfern nicht mitleidet. Und nicht nur Mitleid muß er empfinden, nein, noch viel mehr: Mitschuld. Denn er gibt durch sein apathisches Verhalten diesen dunklen Menschen erst die Möglichkeit, so zu handeln, er leidet diese „Regierung“, die eine so unendliche Schuld auf sich geladen hat, ja, er ist doch selbst schuld daran, daß sie überhaupt entstehen konnte! Ein jeder will sich von einer solchen Mitschuld freisprechen, ein jeder tut es und schläft dann wieder mit ruhigstem, bestem Gewissen. Aber er kann sich nicht freisprechen, ein jeder ist schuldig, schuldig, schuldig! Doch ist es noch nicht zu spät, diese abscheulichste aller Mißgeburten von Regierungen aus der Welt zu schaffen, um nicht noch mehr Schuld auf sich zu laden. Jetzt, da uns in den letzten Jahren die Augen vollkommen geöffnet worden sind, da wir wissen, mit wem wir es zu tun haben, jetzt ist es allerhöchste Zeit, diese braune Horde auszurotten. Bis zum Ausbruch des Krieges war der größte Teil des deutschen Volkes geblendet, die Nationalsozialisten zeigten sich nicht in ihrer wahren Gestalt, doch jetzt, da man sie erkannt hat, muß es die einzige und höchste Pflicht, ja heiligste Pflicht eines jeden Deutschen sein, diese Bestien zu vertilgen!
Der, des Verwaltung unauffällig ist, des Volk ist froh.
Der, des Verwaltung aufdringlich ist, des Volk ist gebrochen.
Elend, ach, ist es, worauf Glück sich aufbaut.
Glück, ach, verschleiert nur Elend.
Wo soll das hinaus? Das Ende ist nicht abzusehen.
Das Geordnete verkehrt sich in Unordnung,
das Gute verkehrt sich in Schlechtes.
Das Volk gerät in Verwirrung.
Ist es nicht so täglich seit langem?
Daher ist der Hohe Mensch rechteckig,
aber er stößt nicht an, er ist kantig,
aber verletzt nicht, er ist aufrecht,
aber nicht schroff. Er ist klar,
aber will nicht glänzen.
(Lao-tse.)
„Wer unternimmt, das Reich zu beherrschen, und es nach seiner Willkür
zu gestalten; ich sehe ihn sein Ziel nicht erreichen; das ist alles“.
„Das Reich ist ein lebendiger Organismus; es kann nicht gemacht werden,
wahrlich! Wer daran machen will, verdirbt es, wer sich seiner
bemächtigen will, verliert es“.
Daher: „Von den Wesen gehen manche vorauf, andere folgen ihnen, manche
atmen warm, manche kalt, manche sind stark, manche schwach, manche
erlangen Fülle, andere unterliegen“.
„Der hohe Mensch daher läßt ab von Übertriebenheit, läßt ab von Überhebung, läßt ab von Übergriffen“.
(Lao-tse)
„S a b o t a g e …“
Um den politischen Umsturz einzuleiten, ruft die Weiße Rose im dritten Flugblatt zur Sabotage auf. Widerstand gegen einen verbrecherischen Gewaltstaat sei „sittliche Pflicht“. Jeder Einzelne solle versuchen, den Nationalsozialisten in seinem jeweiligen Lebensumfeld entgegenzuarbeiten: „… in rüstungs- und kriegswichtigen Betrieben, (…) in allen Versammlungen, Kundgebungen, Festlichkeiten, Organisationen, die durch die nat.soz. Partei ins Leben gerufen werden.“ „Gebt nichts …“ … fordert die Weiße Rose und widersetzt sich damit den Kampagnen, mit denen das NS-Regime die Bevölkerung ständig zu Spenden drängt. So sollen etwa Altstoffsammlungen den kriegsbedingten Rohstoffmangel ausgleichen. Mit diesem Beispiel aus dem Alltagsleben will die Weiße Rose zeigen, dass „ein jeder in der Lage ist, etwas beizutragen zum Sturz dieses Regimes“.
„Salus publica suprema lex“.
Alle idealen Staatsformen sind Utopien. Ein Staat kann nicht rein
theoretisch konstruiert werden, sondern er muß ebenso wachsen, reifen,
wie der einzelne Mensch. Aber es ist nicht zu vergessen, daß am Anfang
einer jeden Kultur die Vorform des Staates vorhanden war. Die Familie
ist so alt, wie die Menschen selbst und aus diesem anfänglichen
Zusammensein hat sich der vernunftbegabte Mensch einen Staat
geschaffen, dessen Grund die Gerechtigkeit und dessen höchstes Gesetz
das Wohl aller sein soll. Der Staat soll eine Analogie der göttlichen
Ordnung darstellen, und die höchste aller Utopien, die civitas Dei ist
das Vorbild, dem er sich letzten Endes nähern soll. Wir wollen hier
nicht urteilen über die verschiedenen möglichen Staatsformen, die
Demokratie, die konstitutionelle Monarchie, das Königtum usw. Nur eines
will eindeutig und klar herausgehoben werden: jeder einzelne Mensch hat
einen Anspruch auf einen brauchbaren und gerechten Staat, der die
Freiheit des einzelnen als auch das Wohl der Gesamtheit, sichert. Denn
der Mensch soll nach Gottes Willen frei und unabhängig im Zusammenleben
und Zusammenwirken der staatlichen Gemeinschaft sein natürliches Ziel,
sein irdisches Glück in Selbständigkeit und Selbsttätigkeit zu erreichen
suchen.
Unser heutiger „Staat“ aber ist die Diktatur des Bösen. „Das wissen wir schon lange“, höre ich Dich einwenden, „und wir haben es nicht nötig, daß uns dies hier noch einmal vorgehalten wird“. Aber, frage ich Dich, wenn ihr das wißt, warum regt ihr euch nicht, warum duldet ihr, daß diese Gewalthaber Schritt für Schritt offen und im Verborgenen eine Domäne eures Rechtes nach der anderen rauben, bis eines Tages nichts, aber auch gar nichts übrigbleiben wird, als ein mechanisiertes Staatsgetriebe, kommandiert von Verbrechern und Säufern? Ist euer Geist schon so sehr der Vergewaltigung unterlegen, daß ihr vergeßt, daß es nicht nur euer Recht, sondern eure sittliche Pflicht ist, dieses System zu beseitigen? Wenn aber ein Mensch nicht mehr die Kraft aufbringt, sein Recht zu fordern, dann muß er mit absoluter Notwendigkeit untergehen. Wir würden es verdienen, in alle Welt verstreut zu werden, wie der Staub vor dem Winde, wenn wir uns in dieser zwölften Stunde nicht aufrafften und endlich den Mut aufbrächten, der uns seither gefehlt hat. Verbergt nicht eure Feigheit unter dem Mantel der Klugheit! Denn mit jedem Tag, da ihr noch zögert, da ihr dieser Ausgeburt der Hölle nicht widersteht, wächst eure Schuld gleich einer parabolischen Kurve höher und immer höher.
Viele, vielleicht die meisten Leser dieser Blätter sind sich darüber nicht klar, wie sie einen Widerstand ausüben sollen. Sie sehen keine Möglichkeiten. Wir wollen versuchen, ihnen zu zeigen, daß ein jeder in der Lage ist, etwas beizutragen zum Sturz dieses Systems. Nicht durch individualistische Gegnerschaft, in der Art verbitterter Einsiedler, wird es möglich werden, den Boden für einen Sturz dieser „Regierung“ reif zu machen oder gar den Umsturz möglichst bald herbeizuführen, sondern nur durch die Zusammenarbeit vieler überzeugter, tatkräftiger Menschen, Menschen, die sich einig sind, mit welchen Mitteln sie ihr Ziel erreichen können. Wir haben keine reiche Auswahl an solchen Mitteln, nur ein einziges steht uns zur Verfügung – der passive Widerstand.
Der Sinn und das Ziel des passiven Widerstandes ist, den Nationalsozialismus zu Fall zu bringen und in diesem Kampf ist vor keinem Weg, vor keiner Tat zurückzuschrecken, mögen sie auf Gebieten liegen, auf welchen sie auch wollen. An allen Stellen muß der Nationalsozialismus angegriffen werden, an denen er nur angreifbar ist. Ein Ende muß diesem Unstaat möglichst bald bereitet werden – ein Sieg des faschistischen Deutschland in diesem Kriege hätte unabsehbare, fürchterliche Folgen. Nicht der militärische Sieg über den Bolschewismus darf die erste Sorge für jeden Deutschen sein, sondern die Niederlage der Nationalsozialisten. Dies muß unbedingt an erster Stelle stehn. Die größere Notwendigkeit dieser letzten Forderung werden wir Ihnen in einem unserer nächsten Blätter beweisen.
Und jetzt muß sich ein jeder entschiedene Gegner des Nationalsozialismus die Frage vorlegen: Wie kann er gegen den gegenwärtigen „Staat“ am wirksamsten ankämpfen, wie ihm die empfindlichsten Schläge beibringen? Durch den passiven Widerstand – zweifellos. Es ist klar, daß wir unmöglich für jeden einzelnen Richtlinien für sein Verhalten geben können, nur allgemein andeuten können wir, den Weg zur Verwirklichung muß jeder selber finden.
Sabotage in rüstungs- und kriegswichtigen Betrieben, Sabotage in allen Versammlungen, Kundgebungen, Festlichkeiten, Organisationen, die durch die nat.soz. Partei ins Leben gerufen werden. Verhinderung des reibungslosen Ablaufs der Kriegsmaschine (einer Maschine, die nur für einen Krieg arbeitet, der allein um die Rettung und Erhaltung der nat.soz. Partei und ihrer Diktatur geht). Sabotage auf allen wissenschaftlichen und geistigen Gebieten, die für eine Fortführung des gegenwärtigen Krieges tätig sind – sei es in Universitäten, Hochschulen, Laboratorien, Forschungsanstalten, technischen Büros. Sabotage in allen Veranstaltungen kultureller Art, die das „Ansehen“ der Faschisten im Volk heben könnten. Sabotage in allen Zweigen der bildenden Künste, die nur im geringsten im Zusammenhang mit dem Nationalsozialismus stehen und ihm dienen. Sabotage in allem Schrifttum, allen Zeitungen, die im Solde der „Regierung” stehen, für ihre Ideen, für die Verbreitung der braunen Lüge, kämpfen. Opfert nicht einen Pfennig bei Straßensammlungen (auch wenn sie unter dem Deckmantel wohltätiger Zwecke durchgeführt werden). Denn dies ist nur eine Tarnung. In Wirklichkeit kommt das Ergebnis weder dem Roten Kreuz noch den Notleidenden zugute. Die Regierung braucht dies Geld nicht, ist auf diese Sammlungen finanziell nicht angewiesen – die Druckmaschinen laufen ja ununterbrochen und stellen jede beliebige Menge von Papiergeld her. Das Volk muß aber dauernd in Spannung gehalten werden, nie darf der Druck der Kandare nachlassen! Gebt nichts für die Metall-, Spinnstoff- und andere Sammlungen! Sucht alle Bekannte auch aus den unteren Volksschichten, von der Sinnlosigkeit einer Fortführung, von der Aussichtslosigkeit dieses Krieges, von der geistigen und wirtschaftlichen Versklavung, von der Zerstörung aller sittlichen und religiösen Werte durch den Nationalsozialismus zu überzeugen und zum passiven Widerstand zu veranlassen!
Aristoteles „Über die Politik”: „…Ferner gehört es (zum Wesen der Tyrannis) dahin zu streben, daß ja nichts verborgen bleibe, was irgend ein Untertan spricht oder tut, sondern überall Späher ihn belauschen … ferner alle Welt miteinander zu verhetzen und Freunde mit Freunden zu verfeinden und das Volk mit den Vornehmen und die Reichen unter sich. Sodann gehört es zu solchen tyrannischen Maßregeln, die Untertanen arm zu machen, damit die Leibwache besoldet werden kann, und sie, mit der Sorge um ihren täglichen Erwerb beschäftigt, keine Zeit und Muße haben, Verschwörungen anzustiften … Ferner aber auch solche hohe Einkommensteuern, wie die in Syrakus auferlegten, denn unter Dionysios hatten die Bürger dieses Staates in fünf Jahren glücklich ihr ganzes Vermögen in Steuern ausgegeben. Und auch beständig Kriege zu erregen ist der Tyrann geneigt …“
„Jedes Wort, das aus Hitlers Mund kommt, ist Lüge“
Der sprachliche Duktus im vierten Flugblatt zeigt deutlich den Einfluss eines Mentors der Weißen Rose, des katholischen Schriftstellers Theodor Haecker: Die NS-Diktatur wird als „Macht des Bösen“ beschrieben, Hitler mit „Satan“, dem „Boten des Antichrists“, gleichgesetzt.
Es ist eine alte Weisheit, die man Kindern immer wieder aufs neue predigt, daß wer nicht hören will, fühlen muß. Ein kluges Kind wird sich aber die Finger nur einmal am heißen Ofen verbrennen.
In den vergangenen Wochen hatte Hitler sowohl in Afrika, als auch in Rußland Erfolge zu verzeichnen. Die Folge davon war, daß der Optimismus auf der einen, die Bestürzung und der Pessimismus auf der anderen Seite des Volkes mit einer der deutschen Trägheit unvergleichlichen Schnelligkeit anstieg. Allenthalben hörte man unter den Gegnern Hitlers, also unter dem besseren Teil des Volkes, Klagerufe, Worte der Enttäuschung und der Entmutigung, die nicht selten in dem Ausruf endigten: „Sollte nun Hitler doch…?”
Indessen ist der deutsche Angriff auf Ägypten zum Stillstand gekommen, Rommel muß in einer gefährlich exponierten Lage verharren – aber noch geht der Vormarsch im Osten weiter. Dieser scheinbare Erfolg ist unter den grauenhaftesten Opfern erkauft worden, sodaß er schon nicht mehr als vorteilhaft bezeichnet werden kann. Wir warnen daher vor jedem Optimismus.
Wer hat die Toten gezählt, Hitler oder Goebbels – wohl keiner von beiden. Täglich fallen in Rußland Tausende. Es ist die Zeit der Ernte, und der Schnitter fährt mit vollem Zug in die reife Saat. Die Trauer kehrt ein in die Hütten der Heimat, und niemand ist da, der die Tränen der Mütter trocknet. Hitler aber belügt die, deren teuerstes Gut er geraubt und in den sinnlosen Tod getrieben hat.
Jedes Wort, das aus Hitlers Munde kommt, ist Lüge: Wenn er Frieden sagt, meint er den Krieg, und wenn er in frevelhaftester Weise den Namen des Allmächtigen nennt, meint er die Macht des Bösen, den gefallenen Engel, den Satan. Sein Mund ist der stinkende Rachen der Hölle und seine Macht ist im Grunde verworfen. Wohl muß man mit rationalen Mitteln den Kampf wider den nationalsozialistischen Terrorstaat führen; wer aber heute noch an der realen Existenz der dämonischen Mächte zweifelt, hat den metaphysischen Hintergrund dieses Krieges bei weitem nicht begriffen. Hinter dem konkreten, hinter dem sinnlich Wahrnehmbaren, hinter allen sachlichen logischen Überlegungen, steht das Irrationale, d. i. der Kampf wider den Dämon, wider den Boten des Antichrists. Überall und zu allen Zeiten haben die Dämonen im Dunkeln gelauert auf die Stunde, da der Mensch schwach wird, da er seine ihm von Gott auf Freiheit gegründete Stellung im ordo eigenmächtig verläßt, da er dem Druck des Bösen nachgibt, sich von den Mächten höherer Ordnung loslöst und so, nachdem er den ersten Schritt freiwillig getan, zum zweiten und dritten und immer mehr getrieben wird mit rasend steigender Geschwindigkeit – überall und zu allen Zeiten der höchsten Not sind Menschen aufgestanden, Propheten, Heilige, die ihre Freiheit gewahrt hatten, die auf den Einzigen Gott hinwiesen und mit seiner Hilfe das Volk zur Umkehr mahnten. Wohl ist der Mensch frei, aber er ist wehrlos wider das Böse ohne den wahren Gott, er ist wie ein Schiff ohne Ruder, dem Sturme preisgegeben, wie ein Säugling ohne Mutter, wie eine Wolke, die sich auflöst.
Gibt es, so frage ich Dich, der Du ein Christ bist, gibt es in diesem Ringen um die Erhaltung Deiner höchsten Güter ein Zögern, ein Spiel mit Intrigen, ein Hinausschieben der Entscheidung in der Hoffnung, daß ein anderer die Waffen erhebt, um Dich zu verteidigen? Hat Dir nicht Gott selbst die Kraft und den Mut gegeben zu kämpfen? Wir müssen das Böse dort angreifen, wo es am mächtigsten ist, und es ist am mächtigsten in der Macht Hitlers.
„lch wandte mich und sah an alles Unrecht, das geschah unter der Sonne; und siehe, da waren Tränen derer, so Unrecht litten und hatten keinen Tröster; und die ihnen Unrecht taten, waren zu mächtig, daß sie keinen Tröster haben konnten. Da lobte ich die Toten, die schon gestorben waren, mehr denn die Lebendigen, die noch das Leben hatten…“ (Sprüche)
Novalis: „Wahrhafte Anarchie ist das Zeugungselement der Religion. Aus der Vernichtung alles Positiven hebt sie ihr glorreiches Haupt als neue Weltstifterin empor… Wenn Europa wieder erwachen wollte, wenn ein Staat der Staaten eine politische Wissenschaftslehre uns bevorstände! Sollte etwa die Hierarchie… das Prinzip des Staatenvereins sein? …Es wird solange Blut über Europa strömen, bis die Nationen ihren fürchterlichen Wahnsinn gewahr werden, der sie im Kreis herumtreibt, und von heiliger Musik getroffen und besänftigt, zu ehemaligen Altären in bunter Vermischung treten, Werke des Friedens vornehmen und ein großes Friedensfest auf den rauchenden Walstätten mit heißen Tränen gefeiert wird. Nur die Religion kann Europa wieder aufwecken und das Völkerrecht sichern und die Christenheit mit neuer Herrlichkeit sichtbar auf Erden in ihr friedenstiftendes Amt installieren.“
Wir weisen eindrücklich darauf hin, daß die Weiße Rose nicht im Solde einer ausländischen Macht steht. Obgleich wir wissen, daß die nationalsozialistische Macht militärisch gebrochen werden muß, suchen wir eine Erneuerung des schwerverwundeten deutschen Geistes von innen her zu erreichen. Dieser Wiedergeburt muß aber die klare Erkenntnis aller Schuld, die das deutsche Volk auf sich geladen hat, und ein rücksichtsloser Kampf gegen Hitler und seine allzuvielen Helfershelfer, Parteimitglieder, Quislinge usw. vorausgehen. Mit aller Brutalität muß die Kluft zwischen dem besseren Teil des Volkes und allem, was mit dem Nationalsozialismus zusammenhängt, aufgerissen werden. Für Hitler und seine Anhänger gibt es auf dieser Erde keine Strafe, die ihren Taten gerecht wäre. Aber aus Liebe zu kommenden Generationen muß nach Beendigung des Krieges ein Exempel statuiert werden, daß niemand auch nur die geringste Lust je verspüren sollte, Ähnliches aufs neue zu versuchen. Vergeßt auch nicht die kleinen Schurken dieses Systems, merkt Euch die Namen, auf daß keiner entkomme! Es soll ihnen nicht gelingen, in letzter Minute noch nach all diesen Scheußlichkeiten die Fahne zu wechseln und so zu tun, als ob nichts gewesen wäre!
Zu Ihrer Beruhigung möchten wir noch hinzufügen, daß die Adressen der Leser der Weißen Rose nirgendwo schriftlich niedergelegt sind. Die Adressen sind willkürlich Adressbüchern entnommen.
Wir schweigen nicht, wir sind Euer böses Gewissen, die Weiße Rose läßt Euch keine Ruhe!
„… der Vormarsch im Osten“
Die Weiße Rose warnt vor „jedem Optimismus“. Die erfolgreiche Schlacht bei Charkow und die Sommeroffensive der Wehrmacht hätten bei den Anhängern Hitlers nur eine trügerische Hoffnung genährt. Hitler treibe vielmehr für seine Kriegsziele die deutschen Soldaten in einen sinnlosen Tod: „Täglich fallen in Russland Tausende.“
„Hitler kann den Krieg nicht gewinnen, nur noch verlängern!“
Im fünften Flugblatt der Weißen Rose ist dieser Satz eine zentrale Botschaft. Die Royal Air Force warf bereits zwischen Februar und August 1942 mindestens sechs Flugschriften mit ähnlicher Aussage in großer Zahl über deutschen Städten ab.
„Schutz des einzelnen Bürgers vor der Willkür verbrecherischer Gewaltstaaten“
Die Forderung nach einem freiheitlichen und gerechten Staat wird im fünften Flugblatt wiederholt und erweitert: „Freiheit der Rede, Freiheit des Bekenntnisses, Schutz des einzelnen Bürgers vor der Willkür verbrecherischer Gewaltstaaten“. In diesen Menschenrechten sieht die Weiße Rose die „Grundlagen eines neuen Europa“. Imperialismus, Militarismus und preußischer Zentralismus sollen abgelöst werden durch eine „grosszügige Zusammenarbeit der europäischen Völker“ und eine „föderalistische Staatenordnung“.
Vergleichbare Forderungen finden sich auch in der Atlantik-Charta, die im Sommer 1941 von Roosevelt und Churchill beschlossen worden ist. Nach dem Sieg über den Nationalsozialismus soll ein Europa geschaffen werden, in dem ein Leben „frei von Furcht und Mangel“ möglich sei.
Aufruf an alle Deutsche!
Der Krieg geht seinem sicheren Ende entgegen. Wie im Jahre 1918 versucht die deutsche Regierung, alle Aufmerksamkeit auf die wachsende U-Bootgefahr zu lenken, während im Osten die Armeen unaufhörlich zurückströmen, im Westen die Invasion erwartet wird. Die Rüstung Amerikas hat ihren Höhepunkt noch nicht erreicht, aber heute schon übertrifft sie alles in der Geschichte seither Dagewesene. Mit mathematischer Sicherheit führt Hitler das deutsche Volk in den Abgrund. Hitler kann den Krieg nicht gewinnen, nur noch verlängern! Seine und seiner Helfer Schuld hat jedes Maß unendlich überschritten. Die gerechte Strafe rückt näher und näher!
Was aber tut das deutsche Volk? Es sieht nicht und es hört nicht. Blindlings folgt es seinen Verführern ins Verderben. Sieg um jeden Preis, haben sie auf ihre Fahne geschrieben. Ich kämpfe bis zum letzten Mann, sagt Hitler – indes ist der Krieg bereits verloren.
Deutsche! Wollt Ihr und Eure Kinder dasselbe Schicksal erleiden, das den Juden widerfahren ist? Wollt Ihr mit dem gleichen Maße gemessen werden, wie Eure Verführer? Sollen wir auf ewig das von aller Welt gehaßte und ausgestoßene Volk sein? Nein! Darum trennt Euch von dem nationalsozialistischen Untermenschentum! Beweist durch die Tat, daß Ihr anders denkt! Ein neuer Befreiungskrieg bricht an. Der bessere Teil des Volkes kämpft auf unserer Seite. Zerreißt den Mantel, der Gleichgültigkeit, den Ihr um Euer Herz gelegt! Entscheidet Euch, eh’ es zu spät ist!
Glaubt nicht der nationalsozialistischen Propaganda, die Euch den Bolschewistenschreck in die Glieder gejagt hat! Glaubt nicht, daß Deutschlands Heil mit dem Sieg des Nationalsozialismus auf Gedeih und Verderben verbunden sei! Ein Verbrechertum kann keinen deutschen Sieg erringen. Trennt Euch rechtzeitig von allem, was mit dem Nationalsozialismus zusammenhängt! Nachher wird ein schreckliches, aber gerechtes Gericht kommen über die, so sich feig und unentschlossen verborgen hielten.
Was lehrt uns der Ausgang dieses Krieges, der nie ein nationaler war?
Der imperialistische Machtgedanke muß, von welcher Seite er auch kommen möge, für alle Zeit unschädlich gemacht werden. Ein einseitiger preußischer Militarismus darf nie mehr zur Macht gelangen. Nur in großzügiger Zusammenarbeit der europäischen Völker kann der Boden geschaffen werden, auf welchem ein neuer Aufbau möglich sein wird. Jede zentralistische Gewalt, wie sie der preußische Staat in Deutschland und Europa auszuüben versucht hat, muß im Keime erstickt werden. Das kommende Deutschland kann nur föderalistisch sein. Nur eine gesunde föderalistische Staatenordnung vermag heute noch das geschwächte Europa mit neuem Leben zu erfüllen. Die Arbeiterschaft muß durch einen vernünftigen Sozialismus aus ihrem Zustand niedrigster Sklaverei befreit werden. Das Truggebilde der autarken Wirtschaft muß in Europa verschwinden. Jedes Volk, jeder einzelne hat ein Recht auf die Güter der Welt!
Freiheit der Rede, Freiheit des Bekenntnisses, Schutz des einzelnen Bürgers vor der Willkür verbrecherischer Gewaltstaaten, das sind die Grundlagen des neuen Europa.
„Deutsche Studentinnen haben (…) auf die Besudelung ihrer Ehre eine würdige Antwort gegeben“
Im sechsten Flugblatt solidarisiert sich die Weiße Rose mit den Protesten von Studierenden gegen die anzüglichen Bemerkungen, mit denen Gauleiter Paul Giesler in seiner Rede zur 470-Jahrfeier der Münchner Universität im Januar 1943 die Studentinnen beleidigte.
„Es geht uns um wahre Wissenschaft und echte Geistesfreiheit!“ Das sechste Flugblatt attackiert die doktrinäre „weltanschauliche Schulung“ im nationalsozialistischen Bildungssystem, das jedes „Selbstdenken“ ersticke. Es ruft die Studierenden der Münchner Universität auf, sich gegen die Unterdrückung der geistigen Freiheit aufzulehnen: „Im Namen der ganzen deutschen Jugend fordern wir von dem Staat Adolf Hitlers die persönliche Freiheit, das kostbarste Gut des Deutschen zurück, um das er uns in der erbärmlichsten Weise betrogen hat.“
Erschüttert steht unser Volk vor dem Untergang der Männer von Stalingrad. Dreihundertdreißigtausend deutsche Männer hat die geniale Strategie des Weltkriegsgefreiten sinn- und verantwortungslos in Tod und Verderben gehetzt. Führer, wir danken dir!
Es gärt im deutschen Volk: Wollen wir weiter einem Dilettanten das Schicksal unserer Armeen anvertrauen? Wollen wir den niedrigen Machtinstinken einer Parteiclique den Rest der deutschen Jugend opfern? Nimmermehr.
Der Tag der Abrechnung ist gekommen, der Abrechnung unserer deutschen Jugend mit der verabscheuungswürdigsten Tyrannis, die unser Volk je erduldet hat. Im Namen der ganzen deutschen Jugend fordern wir von dem Staat Adolf Hitlers die persönliche Freiheit, das kostbarste Gut des Deutschen zurück, um das er uns in der erbärmlichsten Weise betrogen hat.
In einem Staat rücksichtsloser Knebelung jeder freien Meinungsäußerung sind wir aufgewachsen. HJ, SA, SS haben uns in den fruchtbarsten Bildungsjahren unseres Lebens zu uniformieren, zu revolutionieren, zu narkotisieren versucht. „Weltanschauliche Schulung” hieß die verächtliche Methode, das aufkeimende Selbstdenken und Selbstwerten in einem Nebel leerer Phrasen zu ersticken. Eine Führerauslese, wie sie teuflischer und bornierter zugleich nicht gedacht werden kann, zieht ihre künftigen Parteibonzen auf Ordensburgen zu gottlosen, schamlosen und gewissenlosen Ausbeutern und Mordbuben heran, zur blinden, stupiden Führergefolgschaft. Wir „Arbeiter des Geistes“ wären gerade recht, dieser neuen Herrenschicht den Knüppel zu machen. Frontkämpfer werden von Studentenführern und Gauleiteraspiranten wie Schuljungen gemaßregelt, Gauleiter greifen mit geilen Späßen den Studentinnen an die Ehre. Deutsche Studentinnen haben an der Münchner Hochschule auf die Besudelung ihrer Ehre eine würdige Antwort gegeben, deutsche Studenten haben sich für ihre Kameradinnen eingesetzt und standgehalten. Das ist ein Anfang zur Erkämpfung unserer freien Selbstbestimmung, ohne die geistige Werte nicht geschaffen werden können. Unser Dank gilt den tapferen Kameradinnen und Kameraden, die mit leuchtendem Beispiel vorangegangen sind!
Es gibt für uns nur eine Parole: Kampf gegen die Partei! Heraus aus den Parteigliederungen, in denen man uns politisch weiter mundtot halten will! Heraus aus den Hörsälen der SS-, Unter- oder Oberführer und Parteikriecher! Es geht uns um die wahre Wissenschaft und echte Geistesfreiheit! Kein Drohmittel kann uns schrecken, auch nicht die Schließung unserer Hochschulen. Es gilt den Kampf jedes einzelnen von uns um unsere Zukunft, unsere Freiheit und Ehre in einem seiner sittlichen Verantwortung bewußten Staatswesen.
Freiheit und Ehre! Zehn lange Jahre haben Hitler und seine Genossen die beiden herrlichen deutsche Worte bis zum Ekel ausgequetscht, abgedroschen, verdreht, wie es nur Dilettanten vermögen, die die höchsten Werte einer Nation vor die Säue werfen. Was ihnen Freiheit und Ehre gilt, haben sie in zehn Jahren der Zerstörung aller materiellen und geistigen Freiheit, aller sittlichen Substanz im deutschen Volk genugsam gezeigt. Auch dem dümmsten Deutschen hat das furchtbare Blutbad die Augen geöffnet, das sie im Namen von Freiheit und Ehre der deutschen Nation in ganz Europa angerichtet haben und täglich neu an richten. Der deutsche Name bleibt für immer geschändet, wenn nicht die deutsche Jugend endlich aufsteht, rächt und sühnt zugleich, seine Peiniger zerschmettert und ein neues, geistiges Europa aufrichtet. Studentinnen! Studenten! Auf uns sieht das deutsche Volk! Von uns erwartet es, wie 1813 die Brechung des Napoleonischen, so 1943 die Brechung des nationalsozialistischen Terrors aus der Macht des Geistes.
Beresina und Stalingrad flammen im Osten auf, die Toten von Stalingrad beschwören uns!
„Frisch auf, mein Volk, die Flammenzeichen rauchen!“
Unser Volk steht im Aufbruch gegen die Verknechtung Europas durch den Nationalsozialismus, im neuen gläubigen Durchbruch von Freiheit und Ehre!
„Hitler und sein Regime müssen fallen, damit Deutschland weiterlebt“
Seit November 1942 ist die 6. Armee der deutschen Wehrmacht bei Stalingrad eingeschlossen. Hitlers Befehl, weiterzukämpfen, führt eine ganze Armee in Tod oder Gefangenschaft. Die NS-Diktatur stilisiert diese Niederlage zum Heldenepos. Der junge Familienvater Christoph Probst nimmt Stalingrad zum Anlass, eine fundamentale Anklage gegen Hitler zu verfassen, „der die Juden zu Tode marterte, die Hälfte der Polen ausrottete, Russland vernichten wollte“. Dieser Entwurf für das siebte Flugblatt kann nicht mehr vervielfältigt werden.
WENN ICH NICHT TANZEN KANN,
WILL ICH EURE REVOLUTION NICHT.
(Emma GOLDMAN, 1869-1940, gebürtige Russin (heute: Litauen), emgrierte nach Amerika,
Anarchistin, Friedensaktivistin,
Antimilitaristin, Atheistin und feministische Theoretikerin;
spielte eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung einer
anarchistischen politischen Philosophie in den USA
und in Europa in der
1. Hälfte des 20. Jahrhunderts)
Der Silberjunge ist der bekannte Kapitalmarkt- und Konjunkturexperte Thorsten Schulte aus Deutschland.
Sein Buch "Kontrollverlust" landete auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste.
Sein neues Buch "Fremdbestimmt" wird hier vorgestellt: www.fremdbestimmt.com
Impressum:
VFFW – Verlag für Frieden, Freiheit & Wahrheit AG
Allwegmatte 1
CH 6372 Stans
Telefon: +41 795851803
E-Mail: info@vffw-verlag.ch
Der messianische Geheimauftrag lautet: "Das Feuer anzufachen!"
mit Bezug auf das Buch von Israel SHAHAK und Norton MEZVINSKY: "Jewish Fundamentalism in Israel"
siehe hierzu auch unter dem Menüpunkt "BÜCHERSTÜBCHEN"
DIE KUNST DER KLEINEN SCHRITTE .....
Ich bitte nicht um Wunder und Visionen,
sondern um Kraft
für den Alltag.
Lehr mich die Kunst der kleinen Schritte.
Mach mich findig und erfinderisch,
um im täglichen
Vielerlei meine Erkenntnisse zu notieren,
von denen ich betroffen bin.
Mach mich griffsicher in der richtigen Zeiteinteilung.
Schenk mir das Fingerspitzengefühl,
um herauszufinden,
was erstrangig und was zweitrangig ist.
Ich bitte um Kraft, daß ich nicht durch das Leben
rutsche,
sondern den Tagesablauf vernünftig einteile,
auf Lichtblicke und
Höhepunkte achte
und hin und wieder Zeit finde für einen kulturellen Genuss.
Lass mich erkennen, dass Träume nicht weiterhelfen,
weder
über die Vergangenheit noch über die Zukunft.
Hilf mir, das nächste so gut wie möglich zu tun
und die
jetzige Stunde als die wichtigste zu erkennen.
Bewahre mich vor dem Glauben, es müsse im Leben alles
glatt gehen.
Schenk mir die Erkenntnis, daß Schwierigkeiten,
Niederlagen, Misserfolge und Rückschläge
eine selbstverständliche Zugabe zum
Leben sind,
durch die wir wachsen und reifen.
Erinnere mich daran, daß das Herz oft gegen den Verstand
streikt.
Schick mir im rechten Augenblick einen Menschen,
der den
Mut hat, mir die Wahrheit zu sagen.
Ich möchte Dich und die anderen immer aussprechen lassen.
Die Wahrheit sagt man sich nicht selbst, sie wird einem
gesagt.
Ich weiß, dass sich viele Probleme dadurch lösen, wenn
ich nichts tue.
Gib, dass ich warten kann.
Du weißt, wie sehr wir der Freundschaft bedürfen.
Gib, daß ich diesem schönsten Geschenk des Lebens
gewachsen bin.
Verleih mir die nötige Phantasie, im rechten Augenblick
Güte zu zeigen.
Mach aus mir einen Menschen, der einem Schiff mit
Tiefgang gleicht,
um auch die zu erreichen, die unten sind.
Bewahre mich vor der Angst, ich könnte das Leben
versäumen.
Gib mir nicht, was ich mir wünsche, sondern was ich
brauche.
Lehr mich die Kunst der kleinen Schritte.
(Antoine de SAINT-EXUPÉRY
1900-1944, Französischer Schriftsteller und Pilot)
»Mein
Name ist Edward Snowden. Sie halten dieses Buch in Händen, weil ich
etwas getan habe, das für einen Mann in meiner Position sehr gefährlich
ist: Ich habe beschlossen, die Wahrheit zu sagen.«
Mit 29 Jahren
schockiert Edward Snowden die Welt: Als Datenspezialist und
Geheimnisträger für NSA und CIA deckt er auf, dass die US-Regierung
heimlich das Ziel verfolgt, jeden Anruf, jede SMS und jede E-Mail zu
überwachen. Das Ergebnis wäre ein nie dagewesenes System der
Massenüberwachung, mit dem das Privatleben jeder einzelnen Person auf
der Welt durchleuchtet werden kann. Edward Snowden trifft eine
folgenschwere Entscheidung: Er macht die geheimen Pläne öffentlich.
Damit gibt er sein ganzes bisheriges Leben auf. Er weiß, dass er seine
Familie, sein Heimatland und die Frau, die er liebt, vielleicht nie
wiedersehen wird.
Ein junger Mann, der im Netz aufgewachsen ist. Der
zum Spion wird, zum Whistleblower und schließlich zum Gewissen des
Internets. Jetzt erzählt Edward Snowden seine Geschichte selbst. Dieses
Buch bringt den wichtigsten Konflikt unserer Zeit auf den Punkt: Was
akzeptieren wir – und wo müssen wir anfangen Widerstand zu leisten?
Buch
Permanent Record
Wie Edward Snowden zum Whistleblower wurde - erzählt von ihm selbst
Edward Snowden riskierte alles, um das System der weltweiten Massenüberwachung durch die US-Regierung aufzudecken.
Als Datenspezialist und Geheimnisträger für NSA und CIA enthüllt Edward Snowden, dass die US-Regierung heimlich das Ziel verfolgt, jeden Anruf, jede SMS und jede Mail zu überwachen. Das Ergebnis wäre ein nie da gewesenes System der Massenüberwachung, mit dem das Privatleben jeder einzelnen Person auf der Welt durchleuchtet werden kann.
Zum ersten Mal erzählt er die Geschichte selbst. Dabei geht er das Risiko ein, seine Familie, sein Heimatland und die Frau, die er liebt, nie mehr wiederzusehen.
»Geben Sie es zu. Sie mögen Heldenfilme. Sie können gar nicht genug von Helden bekommen. Kinokassen lügen nicht: Avengers: Endgame ist mit einem Einspielergebnis von 2,7 Milliarden Dollar der kommerziell erfolgreichste Film aller Zeiten. Rambo 5 läuft schon. Terminator 6 startet in Kürze. Und halt: Kommt nicht bald ein neuer Teil von Star Wars? Doch das ist Fiktion. Eine echte Heldengeschichte gibt es derzeit als Buch.« Mit diesen Sätzen beginnt Milosz Matuschek seinen Kommentar zu Permanent Record in der Neuen Zürcher Zeitung. Und er konstatiert:
»Wer die Freiheit aller verteidigt hat, sollte nicht selbst in Unfreiheit leben müssen! Nicht die Geschichte sollte Helden in ferner Zukunft recht geben, wir sollten es in der Gegenwart tun.«
Was sagt es über unsere Gesellschaft aus, wenn Edward Snowden in keinem westlichen Land Asyl bekommt (in keinem Land der EU und auch nicht in der Schweiz) und in den USA sogar mit einer lebenslangen Freiheitsstrafe bedroht wird?
Dieses
Buch bringt den wichtigsten Konflikt unserer Zeit auf den Punkt: Was
akzeptieren wir - und wo müssen wir anfangen Widerstand zu leisten?
»Ein einzelner Mann kann den Motor der Welt stoppen«, schreibt Ayn Rand in ihrem libertären Roman Der freie Mensch, der zu den großen Inspirationsquellen des jungen Snowden gehörte, wie es im gleichnamigen Film aus dem Jahr 2016 heißt. Manchmal vermögen Bücher echte Helden hervorzubringen und das Urteilsvermögen besser zu schärfen als das Diplom einer Eliteuniversität. Milosz Matuschek beendet seinen Kommentar in der NZZ mit den Sätzen: »Ach ja: Der Snowden-Film war einer der größten Kinoflops des Jahres 2016 - die Welt schaute lieber Captain America: Civil War. Was für eine Tragödie.«
Quelle: Blickwinkel auf YT
EIN EINZELNER MENSCH
KANN EINER ZEIT NICHT HELFEN
ODER SIE RETTEN,
ER KANN NUR AUSDRÜCKEN,
DASS SIE UNTERGEHT.
(Sören KIERKEGAARD, 1813-1855, Dänischer Philosoph,
Theologe und Schriftsteller)
geboren 1961
Deutsch-Israelin
engagiert sich in dem Verein „Bündnis für Gerechtigkeit zwischen Israelis und Palästinensern“
Filme :
Frau Stern, Nachtgebet, Malambo, Die weißen Zwerge
Bücher :
"Und ja, ich bin emotional" (Booklet)
Schließlich geht es um körperlichen und seelischen Schmerz von Hunderttausenden, um Unterdrückung, um Freiheit, um Menschenrechte ! Wie kann man dazu schweigen ?
NIRIT SOMMERFELD - Internetseite
DER GEWALTSAME TOD EINES KINDES
IST DAS ENDE DER WELT.
(Frau Sommerfeld, Mutter von Nirit Sommerfeld)
GAB ES JE EINE GESELLSCHAFT,
DIE WEGEN WIDERSPRUCH UNTERGEGANGEN IST ?
IN UNSERER LEBENSZEIT SIND BEREITS MEHRERE
AN IHRER UNIFORMITÄT GESCHEITERT.
(Jacob BRONOWSKI, 1908-1974, Britischer Biologe und Mathematiker;
ist besonders als Autor und Präsentator der
BBC-Dokumentation "Der Aufstieg des Menschen "bekannt geworden)
Buch
"Im Grunde böse"
Covid 19, die neuen Machteliten und ihr Krieg gegen die Menschlichkeit
»Bösartigkeit jenseits aller menschlichen Vorstellungskraft«
In Im Grunde böse
geht es darum, wie wir an den erschütternden zivilisatorischen
Scheideweg gelangt sind, an dem wir uns heute befinden. Wir sind
verwickelt in einen Krieg gegen gewaltige Kräfte, die ausgestattet mit
einer grenzenlosen Macht über unser Leben auch die Freiheit bedrohen,
die wir immer für selbstverständlich gehalten haben.
Das Ende der menschlichen Freiheit
In
ihrem bisher provokantesten Buch zeigt Dr. Naomi Wolf, wie diese Kräfte
- von Big Tech und Big Pharma bis hin zur Kommunistischen Partei Chinas
und unseren oligarchischen Eliten - die 2 Jahre der COVID-19-Panik auf
unheilvolle Weise dazu genutzt haben, nicht nur unsere Demokratien zu
untergraben, sondern auch die menschlichen Beziehungen grundlegend neu
zu gestalten.
Eine neue Machtelite im Krieg gegen den individuellen Menschen
Ihr
Angriffsziel ist die Menschheit selbst. Ihr Endziel ist es,
sicherzustellen, dass unsere Welt, wie wir sie vor dem März 2020 gekannt
haben, für immer verschwindet. Unwiederbringlich. Sie soll durch eine
Welt ersetzt werden, in der alles menschliche Streben - alle menschliche
Freude, alle menschliche Gemeinschaft, aller menschlicher Fortschritt -
hinter einer digitalen Bezahlschranke verschwindet. Eine Welt, in der
wir alle die Technologie um Erlaubnis bitten müssen, um Mensch zu sein.
Fazit: Widerstand
Aber
wir, die Menschen der Welt, haben nicht dafür gestimmt, unsere alten
Werte und Systeme aufzugeben. Wir haben nicht zugestimmt, dass unsere
bewährten Gewohnheiten und Traditionen so vollständig zerstört werden,
dass sie nie wiederhergestellt werden können. Naomi Wolf zeigt uns, wie
wir entgegen aller Widrigkeiten doch noch in der Lage sind, zu gewinnen.
Eine erschütternde Analyse der Corona-Pandemie und ein Manifest für Freiheit und Menschenwürde.
»Naomi
Wolf zählt zu den mutigsten und am klarsten denkenden Menschen, die ich
kenne. Die Mächte der Unterdrückung versuchen so verzweifelt, sie
öffentlich zu diskreditieren, weil sie recht hat.« Tucker Carlson, Fox News
»Dies
ist ein Buch, das Sie bis ins Mark erschüttern wird, eine Warnung vor
dem bevorstehenden Kampf und was Sie tun können, um Widerstand zu
leisten.« Steve Bannon, Publizist, Filmproduzent und politischer Berater
"Facing the Beast"
(Im Angesicht des Monsters)
siehe auch unter dem Menüpunkt "BÜCHERSTÜBCHEN"
EIN FREIER MENSCH
Ich will unter keinen Umständen ein
Allerweltsmensch sein,
ich habe das Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen,
wenn ich es kann;
ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten;
ich will kein
ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat ihn
versorgt.
Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es
verwirklichen,
ich will Schiffbruch erleiden und Erfolg haben.
Ich lehne es ab,
mir den eigenen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen,
lieber will ich
den Schwierigkeiten des Lebens begegnen als ein gesichertes Dasein führen,
lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe
Utopiens.
Ich will weder meine Freiheiten für Wohltaten hergeben
noch meine
Menschenwürde für milde Gaben.
Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und
zu handeln,
gerade in die Welt zu blicken und zu erkennen, dies ist mein Werk.
Das alles ist gemeint,
wenn wir sagen:
ICH BIN EIN FREIER MENSCH !
(nach Ludwig Philipp ALBERT SCHWEITZER, 1875-1965, Deutsch-Französischer Arzt,
Philosoph, evangelischer Theologe,
Organist, Musikwissenschaftler und
Pazifist; gilt als einer der bedeutendsten Denker des 20.
Jahrhunderts;
gründete als der „Urwaldarzt“ ein Krankenhaus in Lambaréné im
zentralafrikanischen Gabun)
