Sind Beiträge oder Videos nicht mehr aufrufbar, sind sie der alltäglichen Zensur anheimgefallen,
im besten Deutschland aller Zeiten; ich sorge in jedem Fall für Wiedereinstellung oder Ersatz.
"AUCH WENN DIE WAHRHEIT GELÖSCHT WIRD, SIE WIRD HERAUSKOMMEN."
AUFSTÄNDIGE - FREIHEITSAKTIVISTEN
"IN DEUTSCHLAND KANN ES KEINE REVOLUTION GEBEN,
WEIL MAN DAZU DEN RASEN BETRETEN MÜSSTE."
(Zitat: Josef STALIN, 1878-1953,
Politiker und Diktator der ehem. Sowjetunion)
Möge die Liebe die letzte große Tat sein, welche die Welt erschüttert !
GEGEN das VERGESSEN
Gegen das Vergessen
Polizeieinsätze - erschütternde Realität im besten Deutschland aller Zeiten und weltweit
das Ziel: friedliche Demonstranten, ohne Messer und Todesfahrzeuge
... im Gedenken an all die zerstörten Seelen, Familien, Freundschaften und
Existenzen; den Verlust von Vertrauen, Zuversicht, psychischer und
körperlicher Folgeschäden durch eine menschenverachtende Politik, auf
Lug und Trug basierend ...
... in Hoffnung auf Rehabilitierung all Derer,
die ins Exil flüchten mußten und Alles verloren haben, die verurteilt
wurden und deren Hab und Gut konfisziert bleibt aufgrund einer Straftat,
die "freie Meinungsäußerung" heißt, und auf die baldige Freilassung der
politischen Gefangenen, die teils unter "weißer Folter" und ohne
Verurteilung in Deutschlands Haftanstalten festgehalten werden ...
Gegen das Vergessen
(im Hintergrund die Schlußrede von Charlie Chaplin, aus dem Film "Der große Diktator", 1940)
Im
Gedenken auch an die derzeit in deutschen Gefängnissen (teils unter weiße-folterähnlichen Bedingungen) inhaftierten politischen Häftlinge Dr.
Reiner FÜLLMICH, Johanna FINDEISEN, Dr. HABIG, uvm., die KEINE Straftat
begangen haben, außer die freie Meinungsäußerung in einem
vermeintlich freien Land gewagt zu haben, ... und die "Verbannten" aus
Deutschland, die Verfolgten, wie Dr. Bodo SCHIFFMANN, Prof. Dr. Stefan
HOCKERTZ, Dr. Carola JAVID-KISTEL, Prof. Dr. Martin HADITSCH, u.v.m.
mit voller Wucht gegen das Versammlungsrecht und das Recht auf Protest
Wir vergessen nicht - einfach mal reinhören
Ereignisort: Deutschland - Polizeieinsätze
erschütternde Realität im besten Deutschland aller Zeiten
das Ziel: friedliche Demonstranten, ohne Messer und Todesfahrzeuge
(im Hintergrund die Schlußrede von Charlie Chaplin aus dem Film "Der große Diktator", 1940)
gegen das Vergessen
... FREIHEIT heißt VERANTWORTUNG ...
"FREIHEIT HEISST VERANTWORTUNG.
DESHALB WIRD SIE VON DEN MEISTEN MENSCHEN GEFÜRCHTET."
(Zitat: GEORGE Bernard SHAW, 1856-1950, Irischer Dramatiker, Politiker, Satiriker, Musikkritiker und
Pazifist,
erhielt 1925 den Nobelpreis für Literatur und 1939 den Oscar für
das beste adaptierte Drehbuch)
... BEMERKENSWERTES - nur so nebenbei ...
"VIELLEICHT BIN ICH UNKLUG,
ABER ICH WILL NICHT FEIGE SEIN."
(Zitat: MONSIGNORE HEINRICH Karl Joseph FEUERSTEIN, 1877-1942, Deutscher römisch-katholischer Priester,
wurde von den Nazis im KZ Dachau ermordet, weil er gegen die Aktion T4 predigte,
einem
Euthanasieprogramm der Nazis , bei der untaugliches, nicht lebenswertes
Leben vernichtet wurde:
Kranke, Alte, Menschen mit Behinderung;
Grossonkel von Viviane FISCHER (Rechtsanwältin), u.a. Mitbegründerin des Corona-Ausschusses)
DEMONSTRATIONEN
SPAZIERGANG im besten Deutschland aller Zeiten, ... dem Land, in dem wir gut und gerne leben
... BEDENKT !!! ...

Zitat: Dante ALIGHIERI, 1265-1321, Italienischer Dichter)
... Der einzige Weg, ...
"DER EINZIGE WEG,
UM MIT EINER UNFREIEN WELT FERTIG ZU WERDEN,
IST,
SO ABSOLUT FREI ZU WERDEN,
DASS DIE EIGENE BLOSSE EXISTENZ
ZU EINEM AKT DER REBELLION WIRD."
(Zitat: Albert CAMUS, 1913-1960, Französischer Schriftsteller, Philosoph und
Religionskritiker;
erhielt 1957 für sein publizistisches Gesamtwerk
den Nobelpreis für Literatur)
WIDERSTAND tut NOT
Widerstandskultur - Bernard Edouard HARCOUR(US-Amerikanischer Rechts- und Politikwissenschaftler)
forscht und publiziert zu Themen der
sozialen Kontrolle in der „Straf- und Überwachungsgesellschaft“
vertrat als Rechtsanwalt Häftlinge, die zum Tode oder zu lebenslanger
Haft ohne Bewährung verurteilt wurden
"Die ewige Wiederkehr neuer Formen unerträglicher Knechtschaft, und
mit ihnen auch neuer Formen des Widerstands, zeigt, dass die menschliche
Geschichte kein progressiver Vormarsch auf ein absolutes Wissen, ein
Absterben des Staates oder ein Ende der Geschichte ist, sondern ein
konstanter Kampf um unsere eigene Unterordnung, eine immer wieder neu zu
führende Schlacht um die Herstellung unserer Subjektivität, von uns
selbst als Subjekten.
Wenn wir einmal die immer wiederkehrende Natur dieses Kampfes verstanden
haben, dann und nur dann werden wir unsere Aufgabe erkennen, die sich
uns heute und für die Zukunft stellt: nämlich den stets andrängenden
Gestalten tyrannischer Macht zu widerstehen, jenem brutalen Verlangen
nach Unterwerfung, den andauernden und immer wieder neuen Versuchen,
durch Angst, Terror und absolute Herrschaft zu regieren."
(Auszug aus u.g. Buch, Seiten 361 und 362)
"Gegenrevolution"
Der Kampf der Regierungen gegen die eigenen Bürger
Was hat Pokemon Go mit Waterboarding, Überwachung oder Trumps Grenzmauer
zu tun?«, schrieb die Washington Post, und weiter: »Wenn Sie jetzt
versucht sind, >nichts< zu sagen, dann sollten Sie dieses Buch
lesen.«
Die Polizei wird mit Drohnen und Panzern aufgerüstet, die
Überwachung der eigenen Bürger ausgeweitet, während die Menschen sich
von digitalen Angeboten ablenken lassen: Bernard E. Harcourt führt all
diese Themen zusammen und zeigt im Anschluss an Foucault, wie eine neue
Regierungsform entsteht: Gespeist aus der militärischen Strategie der
Bekämpfung von Aufständen, benutzt sie das Argument vom »Kampf gegen
Terrorismus«, um ein neues Herrschaftsregime zu errichten. Dessen
Prinzipien beruhen auf umfassender Geheimdienstinformation,
schonungslosem Targeting von Minderheiten sowie einer Propaganda, die
beruhigen soll. Es gilt, so Harcourts brillante Analyse, diese
Regierungsform als das zu entlarven, was sie ist: die Tyrannei unseres
Zeitalters.
Das Trauma der Pandemie: Wie die Corona-Krise zu einem körperlichen Missbrauch führen konnte
Das Trauma der Pandemie: Wie die Corona-Krise zu einem körperlichen Missbrauch führen konnte
Buch
Mut zum Widerspruch:
Wie Corona-Kämpfer den wissenschaftlichen Diskurs aufmischten und eine polarisierende Wahrheit enthüllten!"
Die Welt hat sich verändert, und mit ihr die Sichtweisen auf das, was
während der Pandemie geschehen ist. Während Viele den offiziellen
Erklärungen vertrauten, gab es eine kleine Gruppe von mutigen Menschen,
die sich für den wissenschaftlichen Diskurs einsetzten – und das zu
einem Zeitpunkt, als die Gesellschaft immer mehr in eine Polarisierung
geriet.
Heute, in einer exklusiven Sendung, werfen wir einen Blick auf ihre
außergewöhnlichen Erfahrungen und enthüllen ein Buch, das in den Augen
vieler fast schon "verboten" scheint: Mut zum Widerspruch – ein Werk,
das den Mut hat, die Fragen zu stellen, die sonst niemand zu stellen
wagt.
Dieses Buch und die begleitende Sendung sind nicht nur ein Blick
hinter die Kulissen der wissenschaftlichen Diskussion, sondern auch ein
kraftvoller Appell, den eigenen Standpunkt zu vertreten – auch wenn dies
bedeutet, gegen den Strom zu schwimmen.
Es geht um Menschen, die sich fast selbst geopfert haben, um eine
andere Perspektive zu vertreten und dabei die Aufmerksamkeit auf Themen
zu lenken, die der Mainstream lieber ignorieren würde. Sie kämpften
nicht nur für eine andere Sichtweise auf Corona, sondern auch für das
Recht, Meinungen zu äußern, ohne als Verschwörungstheoretiker
abgestempelt zu werden.
In der Sendung mit zwei der schärfsten Denker unserer Zeit, Prof. Dr.
Dr. Christian Schubert, einem Experten der Psychoneuroimmunologie, und
Dr. med. Petra Wiechel, der Chefärztin der Swissmountainclinic und
bekannten Fernsehärztin, wird ein weiteres faszinierendes Thema
angesprochen: Könnte Long-Covid oder Post-Covid nicht nur eine
körperliche, sondern auch eine tiefgreifende psychische Reaktion auf das
Trauma der Pandemie und die gesellschaftliche Repression sein?
Ist es möglich, dass der Missbrauch von Angst und die falsche
Darstellung von Fakten während der Pandemie langanhaltende
gesundheitliche Auswirkungen hatten?
Schubert und Wiechel bringen eine Perspektive ein, die viele nicht hören
wollen, aber dringend gehört werden muss.
Es wird aufgezeigt, dass die Behandlung von Long-Covid-Patienten in
vielen Fällen nicht nur auf medizinische Therapien angewiesen sein
sollte, sondern auch auf ein Umdenken in Bezug auf das psychische
Wohlbefinden und den Umgang mit der traumatischen Erfahrung der letzten
Jahre.
Es geht nicht nur darum, körperliche Symptome zu behandeln, sondern
auch die seelischen Wunden zu erkennen und zu heilen.
"Mut zum Widerspruch" ist nicht nur ein Buch – es ist eine Bewegung. Es
ist ein Aufruf an all jene, die bereit sind, gegen die Masse zu sprechen
und unbequeme Wahrheiten ans Licht zu bringen.
Diese Sendung und das Buch bieten den dringend notwendigen Raum für
Diskussion und Erkenntnis. Denn der wahre Schaden der Pandemie könnte
weniger durch das Virus selbst verursacht worden sein, sondern durch die
Art und Weise, wie damit umgegangen wurde.
Bereiten Sie sich auf eine Sendung vor, die Ihre Sicht auf die letzten
Jahre und die Auswirkungen von Long-Covid auf eine völlig neue Ebene
hebt.
Sehen Sie sich diese aufrüttelnde Diskussion mit Prof. Dr. Dr.
Christian Schubert und Dr. Petra Wiechel an und erfahren Sie, warum es
notwendig ist, endlich Mut zum Widerspruch zu haben.
"Wer schweigt, stimmt zu."
Auszug aus dem Essay von Ulrike Guérot (Politikwissenschaftlerin, Politologin, Publizistin)
Wenn der Privatbereich der Wohnung, eine Grundfeste der Demokratie,
kippt, weil sie plötzlich unter den Imperativ des Notwendigen gefasst
wird, sieht die Professorin für Europapolitik rot. Wie konnte es so weit
kommen, dass wir uns so schnell durch Angst und Panik dazu hinreißen
ließen, substanzielle Rechtsbestände unserer Demokratie ohne Evidenz
temporär außer Kraft zu setzen?
"Kritik ist die Lebensader der Demokratie", meint Ulrike Guérot und
will in ihrem Essay „Wer schweigt, stimmt zu“, die letzten zwei
Corona-Jahre kritisch fassen.
Eine Welle des Widerstands - der Weg schiebt sich beim Gehen unter die Füße
geboren 1967
US-Amerikanischer Kulturphilosoph und Autor
CHARLES EISENSTEIN
Der Weg schiebt sich beim Gehen unter die Füße
Eine Welle des Widerstands gegen
die Corona-Politik schwappt über den Globus. In den Medien wird kaum
darüber berichtet, aber Tausende und Zehntausende protestieren in ganz
Europa, Thailand, Japan, Australien, Nordamerika … Mut bricht oft dann
auf, wenn der Schmerz der Unterdrückung unerträglich geworden ist. Das
einstige Opfer erreicht das Ende der Fahnenstange und schlägt die
Vorsicht in den Wind. Viele Menschen erreichen jetzt das Ende der
Fahnenstange. Die oben erwähnte Widerstandswelle wird von einem Orkan
der Wut angetrieben, der sich vor der Küste der offiziellen Realität
zusammenbraut. Wir sind fast an einem Wendepunkt angelangt. Die Waage
ist gleichmäßig ausbalanciert – vielleicht so fein, dass das Gewicht
einer einzigen Person sie zum Kippen bringen kann. Könntest Du diese
Person sein?
Entfachen wir jetzt die Flamme der Freiheit
Freiheit hat in die sen Zeiten kaum mehr Bedeutung als ein täglich
abzureißender und zu zerknüllender Kalenderspruch. Die Freiheitsidee
hatte in Deutschland nie einen einfachen Stand. Es sei an der Zeit, sie
zu reaktivieren, und zwar ohne die falschen Freunde der Freiheit .
Entfachen wir jetzt die Flamme der Freiheit - zum Nachlesen
Die unvollendete Utopie : Das souveräne Individuum
Erfinder, selbständige Unternehmer, innovative Künstler und
anti-akademische Denker werden oft von der Geschichte geschmäht. Sie
sind tapfer, setzen sich für ihre Ideen ein und nehmen es hin, in einer
Welt zu leben, die sie nichtversteht. Sie handeln und sind glücklich. So
ähnlich stellt sich der
Autor Nassim Nicholas Taleb das souveräne Individuum vor. Könnten wir
alle unser Leben so genießen? Oder wird es immer die sen Teil der
Gesellschaft geben, der Führung benötigt? Es sei eine unvollendete
Utopie, meint Milosz Matuschek, doch die Selbstermächtigung könne man
sich selbst verordnen. Die
Werkzeuge der Befreiung hätten wir bereits in der Hand.
Die unvollendete Utopie : Das souveräne Individuum - zum Nachlesen
An die Profiteure der Angst
An die Profiteure der Angst
Die Münchner Künstlerin Sabrina Khalil wendet sich in ihrem Kommentar
an die "Redakteure der Panik", an die "Profiteure der Angst" und ruft
ihnen zu: Schämt euch!
... Reden ist Silber und Schweigen ist Gold ...
Reden ist Silber
und schweigen ist Gold.
Wer Gold hat kann schweigen.
Doch wer hat gewollt,
daß Du nach der Weise
entmündigter Greise
nur heimlich und leise
das Unrecht verfluchst?
Denn schweigst Du nur immer,
wird alles nur schlimmer,
siehst nie einen Schimmer
vom Recht, das Du suchst.
Denn für den, der nichts tut,
der nur schweigt, so wie Du,
kann die Welt, wie sie ist,
auch so bleiben ...
Wer schweigt - stimmt zu ...
Herman van Veen
Hermannus
„Herman“ Jantinus van Veen ist ein niederländischer Singer-Songwriter,
Violinist, Schriftsteller, Clown und Schauspieler.
Im deutschsprachigen
Raum wurde er unter anderem mit dem Lied Ich hab’ ein zärtliches Gefühl
sowie als geistiger Vater der Zeichentrick-Ente Alfred Jodocus Kwak
bekannt.
geboren: 14. März 1945
(Auf diesen Liedtext stieß ich am 02.08.2020, zur Hoch-Zeit eines der größten Menschheitsverbrechen,
das ich aus eigener Wahrnehmung so bezeichnn darf, weil ich mitten drin steckte)
QUERDENKER - querdenken
Sie verneinen nicht die Gefahr durch Krankheitserreger,
aber sie warnen vor politisch motivierter Panikmache und
warnen vor einer Therapie,
welche den Patienten eher tötet
als das Virus.
Es sind Menschen,
die selber denken, statt denken zu lassen -
die selber sprechen statt für sich sprechen zu lassen -
die
sich nicht von Diktatoren, profilneurotischen Politikern und
journalistischen Einpeitschern
nach Art einer Viehherde vor sich
hertreiben lassen -
die sich durch Drohungen nicht einschüchtern und durch Geld nicht kaufen lassen -
die zwischen den Zeilen lesen können statt nur die dicksten Schlagzeilen nachzuäffen -
oder ganz einfach:
Menschen, die die Menschheit vorwärts bringen.
einige Querdenker:
Sokrates
Jesus von Nazareth
Nikolaus Kopernikus
Galileo Galilei
Martin Luther
Graf Schenk von Stauffenberg
Johannes XXIII
Martin Luther King
Befreiung aus den Fängen der Machteliten- Teaser
Befreiung aus den Fängen der Machteliten
Zu diesem Video:
In seinem Griechenlandurlaub hat der stellvertretende Vorsitzende der MWGFD e.V., der Arzt Dr. Ronny Weikl dieses Video aufgenommen.
Er hat sich Gedanken gemacht und konkrete Vorschläge zusammengetragen, dahingehend, was wir jetzt tun können und müssen, was Du jetzt machen kannst, damit wir uns, die Menschheit ein für alle Mal aus der Unterdrückung und Knechtschaft durch die Strippenzieher des digitalen-finanziellen-militärischen Komplexes befreien und damit die Grundlage schaffen für dauerhaften Weltfrieden und Gerechtigkeit.
Natürlich erhebt Weikl mit diesem Video nicht den Anspruch auf ein vollständiges Lösungskonzept. Aber er möchte Denkanstöße liefern, die Dich vielleicht inspirieren können, selbst nachzudenken und Dich einzubringen und möchte damit eine dringend notwendige Diskussion in Gang bringen, an der Du Dich zusammen mit viele anderen Ideenbringern und Visionären beteiligen kannst.
Wir freuen uns diesmal ganz besonders auf Deine eigenen konstruktiven Ideen und Ergänzungsvorschläge, die Du, das würde wir uns von Herzen wünschen, in zahlreichen Kommentaren unter diesem Video, am besten unter dem YouTube-Teaser mit uns, der MWGFD teilst. Denn wir wollen in einem unserer nächsten Pressesymposien im 4. Quartal dieses Jahres uns auch schwerpunktmäßig mit diesem Thema beschäftigen. Und sind deshalb natürlich über jeden Hinweis, jede zusätzliche Idee dankbar. Und so möchten wir Dich einladen, die von Dr. Ronny Weikl vorgebrachten Gedanken und Vorschläge hier weiter zu diskutieren!
... QUERDENKER - kurz & knapp

Quelle : Ignaz Bearth
von Querkäfern, Schwurbelmaden, Mehlwurmträgern und Nazigrillen ...

Quelle: Ignaz Bearth
... "Außerdem bleiben wir stets aufrecht und zuversichtlich, ...
"Außerdem bleiben wir stets aufrecht und zuversichtlich,
im Zeichen der Freiheit und des konstruktiven Widerstands
gegen Jeden, der uns beherrschen will !"
(Zitat: Oliver GORUS, Unternehmer, Gründer und Eigentümer der Unternehmen der GORUS Gruppe,
sein Blog: Der SANDWIRT)
Der SANDWIRT
WALDGÄNGER
Die Macht der Unbrechbaren: Der Waldgang
Wie verhält sich der Mensch angesichts und innerhalb der
Katastrophe? Das war die tiefgreifendste Frage, die sich durch meine
gesamte Schulzeit und darüberhinaus zog. Wie konnte es damals so weit
kommen? Der Schriftsteller Ernst Jünger bezeichnet diejenigen Menschen
als „Waldgänger“, die sich gedanklich unabhängig halten von der sie
umgebenden Gesellschaft und zum Widerstand fähig sind, falls der
jeweilige Staat ein verbrecherischer ist oder wird. Die kritische Masse
der Corona-Waldgänger stehen vor dem Ernstfall. Die Politik aber noch
mehr …
... Man kann einen Teil des Volkes die ganze Zeit täuschen, ...
"MAN KANN EINEN TEIL DES VOLKES DIE GANZE ZEIT TÄUSCHEN
UND DAS GANZE VOLK EINEN TEIL DER ZEIT.
ABER MAN KANN NICHT DAS GESAMTE VOLK
DIE GANZE ZEIT TÄUSCHEN."
(zugeschrieben: Abraham LINCOLN, 1809-1865, US-Politiker, aus "Milwaukee Daily Journal" vom 29.10.1886)
UNVORSTELLBARES - aber wahr
... Wo UNRECHT zu RECHT wird, ...
"WO UNRECHT ZU RECHT WIRD,
WIRD WIDERSTAND ZUR PFLICHT,
GEHORSAM ABER VERBRECHEN !"
(Zitat: Bertolt BRECHT, 1898-1956, Deutscher Dramatiker und Lyriker)
PUTSCHVERSUCHE

Quelle: Ignaz Bearth
... UNVERHANDELBARES - nur so nebenbei
"FREIHEIT WIRD VON NIEMANDEM GEWÄHRT,
FREIHEITSRECHTE BESTEHEN ALS NATURRECHT !
WENN DER STAAT DARÜBER ENTSCHEIDET,
DASS ER FREIHEIT GEWÄHRT,
IST DER STAAT KEIN RECHTSSTAAT MEHR."
Die Kunst der kleinen Schritte
DIE KUNST DER KLEINEN SCHRITTE .....
Ich bitte nicht um Wunder und Visionen,
sondern um Kraft
für den Alltag.
Lehr mich die Kunst der kleinen Schritte.
Mach mich findig und erfinderisch,
um im täglichen
Vielerlei meine Erkenntnisse zu notieren,
von denen ich betroffen bin.
Mach mich griffsicher in der richtigen Zeiteinteilung.
Schenk mir das Fingerspitzengefühl,
um herauszufinden,
was erstrangig und was zweitrangig ist.
Ich bitte um Kraft, daß ich nicht durch das Leben
rutsche,
sondern den Tagesablauf vernünftig einteile,
auf Lichtblicke und
Höhepunkte achte
und hin und wieder Zeit finde für einen kulturellen Genuss.
Lass mich erkennen, dass Träume nicht weiterhelfen,
weder
über die Vergangenheit noch über die Zukunft.
Hilf mir, das nächste so gut wie möglich zu tun und die
jetzige Stunde als die wichtigste zu erkennen.
Bewahre mich vor dem Glauben, es müsse im Leben alles
glatt gehen.
Schenk mir die Erkenntnis, daß Schwierigkeiten,
Niederlagen, Misserfolge und Rückschläge
eine selbstverständliche Zugabe zum
Leben sind,
durch die wir wachsen und reifen.
Erinnere mich daran, daß das Herz oft gegen den Verstand
streikt.
Schick mir im rechten Augenblick einen Menschen,
der den
Mut hat, mir die Wahrheit zu sagen.
Ich möchte Dich und die anderen immer aussprechen lassen.
Die Wahrheit sagt man sich nicht selbst, sie wird einem
gesagt.
Ich weiß, dass sich viele Probleme dadurch lösen, wenn
ich nichts tue.
Gib, dass ich warten kann.
Du weißt, wie sehr wir der Freundschaft bedürfen.
Gib, daß ich diesem schönsten Geschenk des Lebens
gewachsen bin.
Verleih mir die nötige Phantasie, im rechten Augenblick
Güte zu zeigen.
Mach aus mir einen Menschen, der einem Schiff mit
Tiefgang gleicht,
um auch die zu erreichen, die unten sind.
Bewahre mich vor der Angst, ich könnte das Leben
versäumen.
Gib mir nicht, was ich mir wünsche, sondern was ich
brauche.
Lehr mich die Kunst der kleinen Schritte.
(Zitat : ANTOINE de SAINT - EXUPÉRY
1900-1944, Französischer Schriftsteller und Pilot)
PSYCHE von PUTSCHISTEN, KETZERN, AUFSTÄNDISCHEN
Die Macht der Unbrechbaren
Die Macht der Unbrechbaren
Wie verhält sich der Mensch angesichts und innerhalb der
Katastrophe? Das war die tiefgreifendste Frage, die sich durch meine
gesamte Schulzeit und darüberhinaus zog. Wie konnte es damals so weit
kommen? Der Schriftsteller Ernst Jünger bezeichnet diejenigen Menschen
als „Waldgänger“, die sich gedanklich unabhängig halten von der sie
umgebenden Gesellschaft und zum Widerstand fähig sind, falls der
jeweilige Staat ein verbrecherischer ist oder wird. Der Jurist und Autor
Milosz Matuschek meint, die kritische Masse der Corona-Waldgänger
stünden vor dem Ernstfall. Die Politik aber noch mehr … Hören Sie seinen
Text „Die Macht der Unbrechbaren“, den der Schauspieler Urs Rechn
eingelesen hat.
Wie
fängt man Affen? Nach einer afrikanischen Geschichte so: Man lege Reiskörner
in Felsspalten, in welche die Hand des Affen gerade noch hineinpasst, wenn
sie leer ist, jedoch nicht mehr, wenn sie mit Reis gefüllt ist. Unwillig die
Beute aufzugeben, hängt der Affe an der Kette der eigenen Gier.
Laienpsychologisch würde man sagen, da hat jemand Probleme mit dem Loslassen.
Wie
fängt man Menschen? Man bindet sie fest an das Bestehende. An ein Gebiet. An
Staatsangehörigkeit. An eine örtliche Arbeitsstelle, die einen in der Nähe
liegenden Wohnort impliziert. An Regulierungen. An Erwartungen. An Komfort.
Der Affe hält den Reis in der Hand und kommt nicht los. Der Mensch hängt am
Status Quo fest. Bevor er etwas ändert, muss viel passieren. Denn mit
Veränderung kommt die Angst vor dem Verlust des Bestehenden. Um nichts zu
ändern, erfindet er sich Geschichten der Beruhigung und Bestätigung: die
Rationalisierungen. Das letzte Gefängnis ist der Kopf. Der Weg zur
Selbstgestaltung des Lebens verlangt nach der ersten Flucht aus dem geistigen
Gefängnis. Dies wird landläufig als «aufwachen» betitelt.
Prometheus losgelöst
Wer
sich und seine Situation schonunglos bewerten kann, gewinnt Souveränität über
die Realität, die, so hart sie auch sein mag, einen doch trotzdem vor
wählbare Handlungsoptionen stellt. Wer diese Anstrengung kognitiver Art nicht
erbringen will oder kann, verdient dann auch nur den Status Quo. Die Status
Quo-Neigung des Menschen ist ein kognitiver Defekt , der aber irgendwo
seinen evolutorischen Sinn haben mag. In Momenten der eintretenden
Katastrophe kann diese Haltung plötzlich umschlagen in geschäftige
irrlichternde Handlungen (Aktivismus-Verzerrung). Wenn er muss, handelt der
Mensch plötzlich. Trägheit schlägt in eine Handlungskaskade um.
Widerstand
ist das Gefühl der Reibung an der Gegenwart, eine innere Sperre gegenüber den
Umständen. Doch es ist noch keine aktive Neu-Positionierung, die einen in den
Modus des Gestalters versetzt. Widerstand ist Anpassungsschmerz, bedeutet
Bremsspuren, sorgt für eine Neukalibrierung der Gedankengänge und schließlich
für eine Neuausrichtung der Lebensenergien.
Spätestens
jetzt ist der Aufgewachte und gedanklich Neukalibrierte bereit für die Stufe
des Handelns. Er ist bereits mental an seinem Ort. Er weiß jetzt zumindest,
wem er sich nicht zugehörig fühlt und wovon er sich abgrenzt. Er fängt an,
die Landkarte seiner Optionen neu zu vermessen. Er wird Feldherr und Stratege
auf dem Schachbrett des eigenen Lebens. Er fängt an, sich in den Gegner
hineinzuversetzen, die eigenen nächsten Schritte von den Schritten des
Gegners abhängig zu machen. Das sind dann zum Beispiel...
"MENSCHEN, die unter keinen Umständen bereit sind, ihre
FREIHEIT aufzugeben. Es sind Menschen, die so verwachsen mit der
SEHNSUCHT nach LEBEN, WAHRHEIT und PERSÖNLICHKEITSENTFALTUNG sind, dass
sie ihre gesamte EXISTENZ für den Kampf um diese WERTE zu opfern bereit
wären. Sie bewerten das "SO-SEIN" höher als das "DA-SEIN". Sie sind
UNGEIMPFT, UNERSCHROCKEN, UNGEBROCHEN. Sie sind die PARIAH von heute und
zugleich schon PFEILER einer ORDNUNG von morgen. Sie sind ALTE
UNBEIRRBARE. Und NEUE TITANEN auf Kindesbeinen. Sie sind: "WALDGÄNGER".
Von der Vorbereitung zur Handlung
Wer
weiß, was er nicht will, weiß zwar noch nicht unbedingt, was er will. Man kann
jedoch grob drei Haltungen oder Aggregatszustände unterscheiden, mit der man
der Welt ab diesem Moment begegnen kann.
Robustheit
bedeutet, dass einem ein Umstand nichts anhaben kann. Man reagiert auf ein
äusseres Ereignis unverändert. Man ist etwas ausgesetzt, aber doch eher
unbehelligt. Man positioniert sich so, dass die Dinge an einem abprallen.
Robustheit kann auch Teflonartigkeit bedeuten. In Erwartung einer
Überschwemmung richtet man sich in höheren Bergregionen ein.
Resilienz
ist Wehrhaftigkeit: Ein Umstand erreicht einen, man ist jedoch vorbereitet.
Man kann dadurch abmildern, wie stark man selbst durch etwas in
Mitleidenschaft gezogen wird. In Erwartung einer Überschwemmung baut man
einen Wall oder Deich.
Dies ist
die Meisterklasse. In der Kategorie der Antifragilität ist man so
positioniert, dass man von den geänderten Umständen sogar profitieren kann.
Der Begriff stammt vom Buchautor und Finanzmathematiker Nassim Nicholas Taleb
(“Der schwarze Schwan”, “Antifragilität” etc.) und beschreibt
Konstellationen, in denen Chaos eine Kräftigung bewirkt und scheinbar
Negatives sich ins Positive kehren lässt. Beispiel: Fasten wirkt auf den
ersten Blick wie eine Schwächung des Körpers, kann aber heilsam sein.
Kataklystische
Ereignisse gab es in der Geschichte immer wieder. Naturkatastrophen, wie das
Erdbeben von Lissabon 1755, hat die Zeitgenossen tief beeindruckt und zum
Nachdenken gebracht. Ähnliches galt für Seuchen, Kriege, Hungerkatastrophen.
Laut den Historikern Neil Howe und William Strauss steht alle 70 Jahre ein
solches Event an. Sie sprechen für die kommende Zeit von einer Vierten
Wendung («Fourth Turning»). Diese zyklische Geschichtsauffassung bedeutet
nicht, dass sich Geschichte wiederholt, sondern versucht anhand der
Konstitution einer Generation (ist diese gestaltungsstark oder
gestaltungsarm?) die generationelle Reaktion auf bestimmte Ereignisse
vorherzusagen.
Die
GI-Generation («Great Generation») zog aktiv in den Krieg gegen
Hitlerdeutschland, mit einer mehr als abenteuerlichen Landung in der
Normandie. Die Generation der Millennials oder Generation Z von heute
empfindet es schon als halbe Zumutung, mehr als 15 Minuten im Restaurant auf
das Essen zu warten oder eine neue App zu installieren. Die Generation vor
ihr («Babyboomer») kannte eine lange Zeit von Wohlstand, Frieden und
Amüsement. Von 1950 bis 2020 waren es genau 70 Jahre. Ist es Zeit für die
nächste Wendung? Eine solche Wendung bestimmt die Zeitrechnung neu, sie
unterscheidet in ein vorher und nachher. Der WEF-Präsident Klaus Schwab sagt,
dass es keine Rückkehr mehr zur alten Normalität geben wird. Ist der «Great
Reset» im Zuge der Corona-Pandemie ein solches kataklystisches Event?
Die aktuelle Herausforderung
Wir
erleben seit ein paar Jahren eine Häufung von Katastrophenereignissen: Von
Terror, Klima- oder Finanzkrise ging es sehr unvermittelt zum Cluster:
Pandemie, Notstandsregime, Lockdown, Impfzwang, Zertifikatspflicht,
Lieferkettenunterbrechungen, Krieg, Inflation, Rationierung von
Lebensmitteln, Drohung mit Nahrungsmittelknappheit, Blackoutgefahr. Die Welt wirkt
wie in den Modus der sieben (oder auch zehn) biblischen Plagen versetzt. In
der «Offenbarung des Johannes» kommen die zehn Plagen als Strafe für die
Übernahme des «Zeichen des Tieres» durch die Menschen über die Menschheit.
Wer sich der Welt des Bösen andient, verwandelt die Welt in die Hölle, aus
der es dann wieder einen Befreier braucht. Man kann dieses Befreiungsmuster
auch ausserhalb des biblischen Kontexts stellen: Die Geschichte des Menschen
ist die ewige Geschichte der Sklavenbefreiung. Der Grad der Versklavung ist
über die Jahrhunderte in allen Schattierungen gegeben, vom Galeerensklaven
zum modernen Lohnsklaven.
Wie
es anfing und wie es weiterging (Grafik: Netzfund)
Der
Freiheitszustand ist in der Geschichte der Menschheit stets die Ausnahme,
vielleicht sogar unerreicht. Der Mensch floh aus Feudalsystemen wie Kirche,
Kaisertum, Diktatur, nur um in einem Techfeudalismus zu landen, der als
Verheißung von Freiheit im Mantel von Smartheit, Mobilität und Ungebundenheit
daherkam. Seit Jahren lässt sich erkennen, dass Smartphone-Nutzung, soziale
Medien und Internetnutzungsverhalten letztlich die Fütterung einer Datenindustrie
gegen «freien Zugang» zu bestimmten Dienstleistungen bedeutet. Wo wir nicht
Kunde sind, sind wir das Produkt. Wir werden datenmäßig schon länger
«gefarmt». Gegenüber den Techgiganten sind wir virtuelle Schafe, die auf
Pixelwiesen grasen und dafür regelmäßig geschoren und gemolken werden. Wir
sind kollektiv in eine Honigfalle getappt.
Aus der
Summe der Honigfallen hat sich ein System etabliert, welches auf Delegation
durch Komfort beruht. Dateneigentum gilt juristisch als umstritten. Das
Eigentum an den eigenen Organen auch über den Tod hinaus soll in der Schweiz
nach dem neuen Transplantationsgesetz in Zukunft eine Frage der aktiven
Zustimmung (“Opt out”) sein. Schon jetzt gilt in vielen Ländern etwas
ähnliches für das Eigentum nach dem Tod. Wer keine aktive testamentarische
Zuordnung trifft und ohne Erben verstirbt, beschenkt den Staat.
Das
System um uns herum lebt von der Trägheit der Individuen und fördert daher
auch eher diese, statt die Befähigung zur aktiven Gestaltung des Lebens. Die
Eingriffssphäre des Staates und großer Konzerne ist so groß, wie man sie
werden lässt. Das Aufhalten des Fremdzugriffs setzt als Preis mindestens
voraus, dass man Komfort aufgibt. Wer sich dem Komfort dagegen hingibt, gibt
sich selbst auf. Auf dem Zeitstrahl der technologisch-bürokratischen
Machtergreifung stehen wir gerade an einem Schlüsselmoment.
NEU: Meine besten Texte der letzten zwei
Jahre erscheinen im Sommer auch als Buch unter dem Titel “Wenn´s keiner sagt, sag ich´s”
(Fifty Fifty). Sie können das Buch bereits jetzt vorbestellen! Unter allen
neuen Jahresabos
bis zur Bucherscheinung verlose ich zudem 20 signierte Exemplare. Alle neuen Förderabonnenten
bis zur Bucherscheinung bekommen automatisch ein signiertes Exemplar.
Dieser
Schlüsselmoment ist dadurch gekennzeichnet, dass bisher jede Preisgabe von
Freiheit für Komfort ohne spürbaren Nachteil geschehen ist. Das heißt: Der
Preis für Komfort lag bei Null. Dies könnte sich nun mit einem Schlüsseldreh
verändern. Das System der Überwachung könnte scharf gestellt werden. Aus der
Summe der freiwillig aufgegebenen Souveränität über die eigene Datensphäre
wird ein Gefängnis, eine freiwillig gewählte, digitale Knechtschaft. Die Welt
als Gefängnis mit virtuellen Gitterstäben. Der Begriff dafür lautet
«schlüsselfertiger Totalitarismus». Es ist genau das System, vor dem Assange,
Snowden etc. seit gut zehn Jahren warnen.
Der Ausweg aus der Misere der Techversklavung kann ohne
Verständnis und Anwendung neuer technologischer Mittel kaum erfolgen. Ein
anderer Weg wäre die globale Selbstkappung aller Leitungen, welche das
Techsystem alimentieren. Das geht kaum, da es längst zu einer Konvergenz von
Techalimentation und Eigenalimentation gekommen ist. Der Strom für das System
ist auch der Strom für die Daseinsvorsorge. Alles abzustellen hieße den
Körper zu töten um die Krankheit zu besiegen. Doch es gibt auch noch eine
andere Deutung für die Versklavung von Big Tech...
Wenn Widerstand zur Pflicht wird - von MILOSZ MATUSCHEK (Jurist, Publizist, Autor)
Wenn Widerstand zur Pflicht wird
Wenn Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht
Die Politik befindet sich im Endkampf um das Covid-Narrativ und dreht jetzt richtig auf. An zivilem Ungehorsam führt jetzt kein Weg mehr vorbei, meint der promovierte Jurist und Publizist Milosz Matuschek, der in München, Paris, Regensburg und Berlin studierte und von 2013 bis 2018 an der Panthéon-Sorbonne in Paris Deutsches Recht dozierte. Bis September 2020 war er Kolumnist bei der NZZ.
Nirgendwo kann man straflos so viel Schaden anrichten wie in der Politik.
Dagegen gibt es nur ein Mittel:
Der Bürger muss selbst aktiv werden.
Revolution ist machbar, Herr Nachbar !
Demokratie kann viele Tode sterben. Lange dachte man, sie könnte
vielleicht in der Säure der Beliebigkeit aufgelöst werden oder von einem
plötzlichen Herztod in der Spaßgesellschaft ereilt werden. Betrachtet
man, was gerade um uns herum passiert, drängt sich zunehmend der
Verdacht auf, dass sie wohl am ehesten von falschen Freunden gemeuchelt
wird, mit unendlich vielen kleinen Messerstichen. Am Ende weiß dann
niemand, wer den tödlichen Stich herbeiführte, wie bei der Ermordung
Cäsars. Die große Frage, die der Bürger für sich gerade beantworten
muss, lautet: Wie rettet man eine sterbende Republik?
Dieser
Befund mag für die Schweiz verwundern, wo für viele die Welt noch in
Ordnung scheint. Doch schon ein Blick ins Nachbarland Deutschland zeigt,
wie sich die Erosion der Demokratie vollzieht: Verengte Debattenräume,
Ideologisierung des politischen Diskurses, Ausgrenzung Andersdenkender,
der Rückbau von Gewaltenteilung, Rechtsstaat und des „Prinzips
Verantwortung“ in der Politik. Noch schlimmer sieht es auf der Ebene der
EU aus. Das „große Friedensprojekt“ schwenkt um auf ein Cheerleading
für den Krieg. Die ohnehin nur umrisshafte Demokratie kippt in einen
bürokratischen Autoritarismus. Es geht in Riesenschritten zu immer mehr
Überwachung, Fremdbestimmung und zentralistischer Lenkung, flankiert von
Lobbyismus, Vetternwirtschaft und Verleugnung westlicher Werte.
Es gibt nicht viele Menschen, die es schaffen, den Rückbau
moderner Errungenschaften so schamlos zu inkarnieren wie Ursula von der
Leyen, EU-Kommissionspräsidentin und oberste Bürokratin einer
supranationalen Schattenregierung. Je mehr Verfehlungen sie auftürmt,
desto steiler verläuft ihre Karriere. Diese begann sie passend als
Politikertochter, die nie auf direktem Wege ein Parlamentsmandat
gewonnen hat; sie wurschtelte sich über eine Parteikarriere in deutsche
Ministerämter, zuletzt tat sie sich im Verteidigungsministerium mit
Berateraffären, unkorrekter Auftragsvergabe und Vetternwirtschaft
hervor. Als es dort für sie eng wurde, hatte sie das Glück, bei der
Bilderberger-Konferenz 2017 eingeladen zu werden, wenig später wurde sie
völlig überraschend Kommissionspräsidentin. Inzwischen sind mehrere Klagen gegen sie hängig,
unter anderem von der New York Times. Auch die Europäische
Staatsanwaltschaft ermittelt gegen sie, nachdem sie per SMS (die zwar
gelöscht aber natürlich nicht aus der Welt sind) 1,8 Milliarden Dosen
Impfstoff bei Pfizer für 35 Milliarden Euro bestellte. Es ist der größte
einzelne Pharmadeal der Geschichte. Dank dieser Mischung aus
Inkompetenz und Korruptheit wird sie nicht etwa mit
Rücktrittsforderungen bedrängt, sondern wahlweise für eine nächste
Amtszeit oder als künftige NATO-Generalsekretärin gehandelt. In den
Medien ist all dies derzeit kein größerer Skandal: Man interessierte
sich zuletzt eher für ihr Pony, das von einem Wolf gerissen wurde als
für den Wolf im Schafspelz in Brüssel.
Viele fragen sich:
Wie viel davon ist Unfähigkeit, wieviel davon Korruptheit? Nur wenige
fragen: Wie viel davon ist Mutwilligkeit?
Politiker mit einer solchen Verfehlungskarriere sind leichte Beute
für Interessen aller Art, sei es von der Pharmalobby, die vom Einfluss
her alle anderen Wirtschaftsbereiche in den Schatten stellt, sei es von
mächtigen Playern bei Stiftungen, Think Tanks und globalistischen
Vereinigungen.

Was stellt der Bürger dem entgegen? (Screenshot: Lobbyausgaben in den USA)
Irgendeine
Agenda gibt es immer, für die man Steigbügelhalter spielen kann. Der
Politiker in einer gelenkten Demokratie braucht nichts weiter als einen
gewissen Überlebensinstinkt und ein Verständnis für das Anreizsystem,
das ihn umgibt. Die Agenda Demokratie fällt dann einfach beiläufig von
der Klippe. Ursula von der Leyen hat aus ihrem Talent, mit aufgerissenen
Augen und fuchtelnden Armen beseelt Textbausteine aus der Schmiede des
World Economic Forum wiederzugeben, als sei es das Neueste Testament, am
meisten gemacht. Von der Leyen ist für die Demokratie wie die von ihr
propagierten „Covid-Impfstoffe“ für den Körper: bestenfalls unwirksam,
schlimmstenfalls schädlich.
Wir befinden uns in einer Situation,
die am ehesten einem Tauziehen gleicht. Auf der einen Seite stehen
mächtige private und institutionelle Interessen, auf der anderen Seite
die öffentliche Sache, die „res publica“, die zunehmend über den Tisch
gezogen wird. Egoistische Interessen haben immer eine stärkere Zugkraft
als altruistische Interessen, das ist kein großes Geheimnis. Aufgrund
dieser Asymmetrie in der Anreizstruktur ist die Verwirklichung des
echten demokratischen Geistes stets ein Kampf gegen die Schwerkraft,
dessen Sieg unwahrscheinlich und gerade deshalb ideell so wertvoll ist.
Wie also gewinnen wir dieses Tauziehen? Wie rettet man eine sterbende
Republik?
... das MUTIGSTE, das man tun kann ...

AUFSTÄNDISCHES - dies & das
Black Rock will unser Land stehlen
Black Rock will unser Land stehlen
Abseits der Bauern-Demos in Berlin traf sich Petr Bystron mit Steffen Weller, einem Landwirt aus Abtsgmünd (Baden-Württemberg). Der Aktivist erklärte dem Bundestagsabgeordneten der AfD seine Sicht auf die Landwirtschaftspolitik der Bundesregierung, die weltfremd, voller Filz und Verbrauchertäuschung ist – und die, laut Steffen Weller, von multinationalen „Heuschrecken“ wie BlackRock nachhaltig beeinflusst wird.
ein Gespräch vom 04.02.2024
"ANONYMITÄT IST EIN SCHILD
GEGEN DIE TYRANNEI DER MEHRHEIT.”
(Zitat: JOHN Paul STEVENS, 1920-2019, US-Amerikanischer Jurist, Richter des Obersten Gerichtshofs der USA von 1975-2010)
Thank you Melinda & Bill for your leadership and dedication!
Ursula von der Leyen
Liebe Freundinnen und Freunde.
Hierarchische Strukturen
gibt es überall. Es fängt oft in der Familie und im Kindergarten an.
«So, jetzt nehmen wir alle unsere Malblöcke raus, …». Und alle Kinder
nehmen ihre Malblöcke raus. Auch wenn sie lieber im Matsch spielen
würden.
Ein Gesundheitsminister ordnet Maskenplicht an, und fast
alle setzen eine Maske auf. Selbst völlig abstrusen Anordnungen –
beispielsweise eine nächtliche Ausgangssperre oder das Verbot, auf
Parkbänken zu sitzen – folgen die meisten Menschen brav.
Und wenn
man diese Menschen darauf aufmerksam macht, dass hierarchische
Strukturen in der Geschichte schon zu grossem Leid geführt haben?
Hitler?
Ja, das war eine Ausnahme, der war ja wirklich …. Stalin? Ja, der auch,
weil …. Honecker? Ja ja, der auch, aber … Pol Pot? Na, der war ja nun
sehr weit weg, und … Bush? Nun ja, der hat bei Kriegsgründen gelogen,
aber … Rumsfeld? O.k., er war für Kriegsverbrechen und Folter
verantwortlich … Xi Jinping? Nunja, der Umgang mit den Uiguren und …
Bill Gates? O.k., er ist besessen vom Impfen, aber … Alles Ausnahmen.
Ich
habe keine Lust mehr auf solche Ausnahmen! Was haben all diese Fälle
gemein? Diese Staats– oder Konzernlenker hatten zu viel Macht! Früher
dachte ich noch, man müsse irgendwie dafür sorgen, dass die «Richtigen»
an die Macht kommen. Es gibt ja viele fähige weise und altruistische
Menschen. Inzwischen ist es für mich keine Lösung mehr, Psychopathen
oder Deppen durch «bessere» Kandidaten zu ersetzen – und zu hoffen.
Das
Problem ist die Machtkonzentration und die Hierarchie an sich. Das ist
in meinen Augen der nächste und längst überfällige Schritt im
menschlichen Bewusstsein.
In der Vergangenheit haben wir schon
viel erlebt und – hoffentlich – gelernt. Beispiele: Die Erfindung des
Buchdrucks, Luther und andere Faktoren haben die Macht der Kirche
deutlich verringert. Dass der Machtübergang vom König oder Kaiser auf
den Sohn selbstverständlich und gottgewollt ist, glaubt kaum noch
jemand.
Aber die meisten Menschen glauben immer noch, dass eine
autoritäre hierarchische Struktur an sich gut ist. Sie sind vielleicht
der Meinung, dass Politiker X keinen guten Job macht, und wünschen sich
Politiker Y an diese Stelle. Aber das Prinzip: «Einer bestimmt – alle
folgen» stellen sie meist nicht in Frage.
Bitte verstehen Sie
micht nicht falsch: Ich habe kein Problem mit natürlicher Autorität. Und
selbstverständlich braucht es Regeln, zum Beispiel im Strassenverkehr.
Die
Zeit für Könige, Diktatoren und Herrscher einerseits und blindem
Gehorsam andererseits ist vorbei. Hoffentlich. Wenn wir alle mithelfen."
Herzlich
Ihr Lars Ebert
(ein Beitrag bei Corona Transition)
... BESINNLICHES - nur so nebenbei
"DAS ERSTE PRINZIP DES GEWALTFREIEN WIDERSTANDS IST ES,
MIT KEINER FORM DER ENTWÜRDIGUNG ZU KOOPERIEREN."
(Zitat: MOHANDAS Karamchand GANDHI, 1869-1948, Indischer Jurist, Publizist, Pazifist,
Anführer der Indischen Unabhängigkeitsbewegung)
GANDHI marschiert los - der Salzmarsch - von Felix LEITER
Felix Leiter 12.03.26
Tagesgericht: Heute vor 96 Jahren begann der Salzmarsch
Eindeutig einer meiner Lieblingsschauspieler: Ben Kingsley. Herrlich,
wie er in „Iron Man 3“ den Mandarin verkörpert, der zunächst als
extremistischer Terrorist auftritt, dann aber von Tony Stark als
alkoholkranker Schauspieler entlarvt wird. Einen starken Auftritt hat er
auch als Pharao im dritten Teil von „Nachts im Museum“. Aufwühlend
seine Darstellung des Itzhak Stern neben Liam Neeson in „Schindlers
Liste”. In unzähligen Filmen hat der als Krishna Pandit Bhanji geborene
Kingsley mitgespielt. Aber besonders eindrucksvoll fand ich ihn in einem
Film von Richard Attenborough, in dem er in der Hauptrolle eine der
Persönlichkeiten verkörperte, die ich, seitdem ich den Film gesehen
habe, als Vorbild ansehe: Gandhi.
Kingsley erhielt für seine Darstellung 1983 den Oscar. Und ich muss
wohl meiner damaligen Freundin so viel von dem Film und auch dann auch
von Gandhi vorgeschwärmt haben, dass sie mir das Filmplakat als Poster
schenkte.
Ich weiß gar nicht, wo das Poster abgeblieben ist. Vielleicht in
einer der Kisten, die ich auf dem Dachboden meiner Eltern
zwischenlagere, bis ich dann einmal eine größere Wohnung habe, in die
mein ganzes Zeug hineinpasst. Aber jedenfalls dachte ich jetzt wieder an
diese Zeit. Jene Freundin habe ich auch schon eine Weile nicht gesehen.
Aber ich erinnerte mich, als ich jetzt davon las, dass sich Gandhis
berühmteste Tat nun jährt: Am 12. März begann der Salzmarsch, der den
Beginn der Unabhängigkeit Indiens markiert.
Die große Seele
Mahatma Gandhi war Jurist, Publizist, Morallehrer, Asket und Pazifist
– und wurde durch seine Ideen, sein Handeln, seinen Mut zur geistigen
wie politischen Leitfigur der indischen Unabhängigkeitsbewegung.
Geboren wurde er als Mohandas Karamchand Gandhi am 2. Oktober 1869 im
heutigen indischen Bundesstaat Gujarat. Sein Geburtstag wird in Indien
als „Gandhi Jayanti“ gefeiert – ein nationaler Gedenktag, der die
Verehrung widerspiegelt, die ihm bis heute entgegengebracht wird.
Gandhi stammte aus einer wohlhabenden hinduistischen
Kaufmannsfamilie. Früh wurde er mit religiösen Traditionen, aber auch
mit Fragen von Moral und Verantwortung vertraut.
Von 1888 bis 1891 studierte er Jura in London – eine prägende Zeit,
in der er nicht nur die britische Rechtsordnung kennenlernte, sondern
auch westliche Philosophie und religiöse Texte studierte.
Seine berufliche Laufbahn führte ihn anschließend nach Südafrika.
Dort arbeitete er als Rechtsanwalt für eine indische
Handelsgesellschaft. 1894 wurde er als erster Inder in Südafrika als
Anwalt zugelassen. In dieser Zeit erlebte er selbst rassistische
Diskriminierung – Erfahrungen, die sein politisches Bewusstsein
nachhaltig schärften. Er begann, sich für die Rechte der indischen
Minderheit einzusetzen, verfasste zahlreiche Artikel und gründete 1904
die Zeitung „Indian Opinion“, um Missstände öffentlich zu machen und
seine Landsleute zu mobilisieren.
Wobei ich gelesen habe, dass er gegenüber den Schwarzen sich nicht
gerade „Gandhi-like“ verhalten haben soll, weil er Inder als etwas
„Besseres“ ansah. Gandhi selbst ein Rassist? Manche sagen: „Ja, zu
dieser Zeit schon, aber er hat sich entwickelt.” Andere sagen: „Ja, das
wirft ein schlechtes Licht auf sein ganzes Wirken, so groß war die
,große Seele’ dann doch nicht.“
Sein Ehrenname „Mahatma“ – „große Seele“ – ist dennoch heute geläufiger als sein Geburtsname.
Gewaltloser Widerstand
Untrennbar verbunden ist sein Name mit dem Prinzip der
Gewaltlosigkeit. Gandhi entwickelte und praktizierte die Idee des
gewaltfreien Widerstands – des zivilen Ungehorsams als moralische Waffe
gegen Unterdrückung. Statt auf Waffen setzte er auf Standhaftigkeit, auf
Verweigerung, auf die Kraft des Gewissens. Seine Philosophie der
„Satyagraha“ – das Festhalten an der Wahrheit – wurde zum Fundament des
indischen Freiheitskampfes.
Ein besonders eindrucksvolles Beispiel war der sogenannte Salzmarsch
im Jahr 1930. Das britische Kolonialregime hatte ein Monopol auf Salz
verhängt – ein alltägliches Gut, das selbst die Ärmsten zum Überleben
benötigten. Anfang März rief Gandhi zu einer Kampagne des zivilen
Ungehorsams auf. Am 12. März brach er mit einer kleinen Gruppe von
Anhängern in Ahmedabad auf und marschierte rund 388 Kilometer bis zum
Küstenort Dandi. Wochenlang zogen sie durch Dörfer und Städte, immer
mehr Menschen schlossen sich an. Am 6. April hob Gandhi symbolisch eine
Handvoll Salz vom Strand auf – ein einfacher, aber kraftvoller Akt des
Widerstands.
Dieser Marsch war mehr als eine Protestaktion. Er war ein Signal an
die Welt, dass Unterdrückung nicht mit Gewalt beantwortet werden muss,
um wirksam herausgefordert zu werden. Die Bilder des friedlichen
Protests gingen um den Globus und machten Gandhi endgültig zu einer
internationalen Symbolfigur.
Sein Wirken blieb nicht ohne Folgen. 1947 erlangte Indien die
Unabhängigkeit von der britischen Herrschaft. Doch die Teilung des
Landes in Indien und Pakistan führte zu schweren Unruhen. Gandhi setzte
sich unermüdlich für Versöhnung zwischen Hindus und Muslimen ein,
fastete, appellierte, vermittelte.
Am 30. Januar 1948 wurde der 78-Jährige in Neu-Delhi von einem
Attentäter erschossen. Sein Tod erschütterte nicht nur Indien, sondern
die ganze Welt. Doch seine Ideen lebten weiter. Bürgerrechtsbewegungen
in den USA, Freiheitskämpfer in Afrika, Aktivisten auf allen Kontinenten
beriefen sich auf sein Beispiel.
Vielleicht ist es genau das, was mich damals so beeindruckte: dass
ein einzelner, schmächtiger Mann mit Brille und Stock dem mächtigen
Empire nicht mit Waffen, sondern mit Haltung entgegentrat. Und wenn ich
an das verschollene Poster auf dem Dachboden denke, sehe ich nicht nur
ein Filmplakat – sondern erinnere mich an jenen Moment im Kino, in dem
ich zum ersten Mal begriff, was für eine Kraft in einer „großen Seele“
liegen kann.
Quelle: Der SANDWIRT
Der steigende Preis des Widerstands - von Christoph LEMMER
Christoph Lemmer 15.04.25
Wer
wäre ich in einer Diktatur? Wäre ich einer der Systemschergen? Wäre ich
mutiger Widerstandskämpfer? Wäre ich kriechender Mitläufer?
Es ist noch nicht lange her, da war die Antwort auf diese Frage zwar
auch nicht leicht, aber jedenfalls einfacher als heute. Vor 1989
nämlich, als die Mauer noch stand und die Welt geteilt war in West gegen
Ost, Demokratie gegen Diktatur, American Way of Life gegen russischen
Gulag. Es war insofern einfacher, als wenigstens klar war, was mit
Demokratie und Diktatur gemeint war. Diktatur war die SED, die bis heute
existiert und sich jetzt nur Linkspartei nennt. Diktatur war die Mauer,
waren die Hundeläufe im Grenzstreifen, die Minenfelder und Wachtürme,
die Grepos, immer zu zweit und so eingeteilt, dass sie aus verschiedenen
Landesteilen kamen und sich möglichst nicht kannten, mit dem Befehl,
jeden zu töten, der rübermachen wollte in den freien Westen.
1982 war das Jahr, in dem das letzte Kapitel der kommunistischen
Ostblock-Diktatur begann. Da gründeten mutige Widerstandskämpfer in
Polen die Gewerkschaft Solidarnosc. Vier Jahre vorher war Karol Wojtyla
zum Papst gekürt worden. Ein Pole als Papst! Das gab es vorher nie, aber
es war eigentlich logisch, denn kaum ein Land ist katholischer als
Polen, ein Problem für die Kommunisten seit jeher. Und jetzt auch noch
mit Papst. Das hat ihnen Mut verliehen, den Arbeitern der Lenin-Werft in
Danzig mit Lech Walesa als charismatischem Anführer. Das hat ein
Momentum ausgelöst.
Solidarnosc hatte wenig später zehn Millionen Mitglieder, bei einer
Gesamtbevölkerung von 40 Millionen, Säuglinge und Greise eingerechnet.
Die kann kein Diktator einfach so einsperren. Geht einfach nicht. Wenn
die kritische Masse einmal überschritten ist, und das war sie in Polen,
dann gibt es kein Zurück mehr. Dann ist es auch nicht mehr ganz so
schwer, auf der richtigen Seite der Geschichte zu stehen, nämlich auf
der der Freiheit gegen Diktatur und Unterdrückung.
Wie schwer muss es dagegen für Sophie Scholl gewesen sein! Sie und
ihr Bruder Hans hatten kein Momentum auf ihrer Seite. Keinen Papst,
keine charismatischen Führer, keine Massen und keine Ressourcen. Sie
waren zuerst sogar angetan vom Nationalsozialismus, anders als die
protestantisch-liberalen Eltern in Ludwigsburg und Stuttgart. Sophie
hatte dann 1941 Reichsarbeitsdienst zu leisten und las während dieser
Zeit Werke von Augustinus von Hippo. Der war einer der wichtigen frühen
Kirchengelehrten. Die kirchliche Sexualmoral ist beispielsweise sein
Werk. Dass Sophie Scholl angesichts der atheistischen Grundstimmung und
zotiger Sitten im Nazireich bei ihren Dienstgenossinnen belächelt wurde,
kann man sich denken.
Ernst wurde die Sache aber dann nach dem Umzug nach München und dem
Beginn des Studiums. Hans hatte ein paar Freunde gefunden, die immer
entschiedener gegen den Nationalsozialismus eingestellt waren und Sophie
durfte mitmachen, nachdem der Bruder sie zuerst raushalten wollte. Als
„Weiße Rose“ verfassten sie Flugblätter. Es gab ja noch kein Internet.
Aber auch ohne X oder Instagram verbreiteten sich die Botschaften:
Schluss mit dem Krieg, Schande über die Ermordung der Juden.
Tatsächlich gehörte die Weiße Rose zu den wenigen Widerstandsgruppen,
die sich überhaupt mit dem Massenmord an den Juden befassten und ihn
verurteilten – als „fürchterlichste Verbrechen an der Würde des
Menschen“. Das sechste und letzte Flugblatt gelangte in die Hände von
Helmuth James Graf von Moltke, der es nach England mitnahm. Dort wurde
es nachgedruckt und aus Flugzeugen über Deutschland abgeworfen – nachdem
Hans und Sophie Scholl sowie der Mitangeklagte Christoph Probst schon
hingerichtet worden waren. Sophie Scholl war erst 22 Jahre alt. Gefasst
wurde sie, weil der Hausmeister der Uni sie und ihren Bruder beim
Auslegen von Flugblättern erwischte und bei der Gestapo meldete.
Wer also bin ich in einer Diktatur? Sophie oder Hans? Der miese Denunziant? Der befehlsgehorsame Soldat?
Die Frage ist heute noch schwieriger zu beantworten als bis 1989,
weil die Grenzen zwischen Diktatur und Demokratie heute verschwommener
erscheinen. Galt Russland unter Gorbatschow und Jelzin als wenigstens
irgendwie halbdemokratisch, rutschte es in der westlichen Wahrnehmung
erst unter Putin wieder zurück ins diktatorische Lager, wo es auch schon
war, als der deutsche Kanzler Schröder Putin ironiefrei noch als
„lupenreinen Demokraten“ lobte. Anderseits schmäht die deutsche Linke
(und nicht nur die) die USA unter Trump als Hort autoritärer Herrschaft
bis hin zu Faschismus.
Und in den Corona-Pandemiejahren haben westliche Demokratien quer
über den Globus demokratische Grundrechte mal eben so suspendiert und
rücken sie seitdem bisweilen nur widerwillig wieder raus. Wer sich
dagegen wandte, gilt in den besseren Kreisen bis heute als Außenseiter.
Andererseits schmücken sich gern ausgerechnet die mit den Insignien
mutigen Widerstands, die in Wahrheit auf der populären Zeitgeistwelle
surfen und deren einziges Risiko sich auf einen zweistelligen
Euro-Betrag bemisst. Im Juli 2019 protestierten Eltern des Mannheimer
Geschwister-Scholl-Gymnasiums gegen Bußgeldbescheide, weil deren Kinder
für Proteste bei „Friday For Future“ den Unterricht schwänzten. Die
Eltern schrieben: „Wie kann eine Schule, die sich nach Sophie und Hans
Scholl benennt, so mit Kindern umgehen, die sich politisch interessieren
und engagieren?”
Wäre es nicht so anmaßend und geschichtsvergessen, man müsste laut
lachen. Alberne 88,50 Euro aufgewogen gegen den Galgen. Billigstmut
gegen Todesmut, und die selbsternannten Widerstandskämpfer gern mit
Gesichtsmaske als Zeichen edler Gesinnung, wie man es bei Friday For
Future auch draußen im Freien immer sehen konnte, also auf Seiten
derjenigen, die das Lesen eines Buches draußen auf einer Parkbank unter
Strafe stellten.
Wer also wäre ich in einer Diktatur? Ich weiß es nicht. Ich musste
mich nie entscheiden. In einer Demokratie – und noch sind wir eine –
Widerworte zu riskieren, ist keine große Sache. Aber Guido Westerwelle
hatte recht: Die Freiheit stirbt zentimeterweise. Und zentimeterweise
rückt die Diktatur also näher. Und irgendwann, vielleicht hat man es
zuerst gar nicht bemerkt, ist die Freiheit weg.
Dann, und wirklich erst dann, weiß man, was für ein Mensch man ist.
Aber schöner und leichter ist das Leben ohne diese Erkenntnis.
Quelle: Der SANDWIRT
... ÜBRIGENS ...
"MAN KANN DINGE NIEMALS VERÄNDERN,
INDEM MAN DIE BEREITS EXISTIERENDE REALITÄT BEKÄMPFT.
WENN DU ETWAS VERÄNDERN WILLST,
ERSCHAFFE EIN NEUES MODELL,
WELCHES DAS VORHANDENE OBSOLET MACHT UND ERSETZT."
(Zitat: Richard BUCKMINSTER FULLER, 1895-1983, US-Amerikanischer Architekt, Visionär, Designer, Philosoph
und Schriftsteller, der die Grundsätze von Aristoteles erkannt und verwendet hat)
AUFSTÄNDIGE
"Der Deutsche gleicht dem
Sklaven,
der seinem Herrn gehorcht,
ohne Fessel, ohne Peitsche,
durch
das bloße Wort,
ja durch einen Blick.
Die Knechtschaft ist in ihm
selbst,
in seiner Seele;
schlimmer als die materielle Sklaverei
ist die
spiritualisierte.
Man muß die Deutschen von innen befreien,
von außen
hilft nichts."
(Zitat: Heinrich HEINE, 1797-1856, Deutscher Dichter und Romancier
ASSANGE, Julian (Australischer Investigativ-Journalist, Politaktivist,
Programmierer, Computerexperte, Gründer und Sprecher der
Enthüllungsplattform "WikiLeaks")
"WENN EINE LÜGE KRIEG AUSLÖSEN KANN,
KANN DIE WAHRHEIT FRIEDEN STIFTEN."
(Zitat: Julian Assange)
JULIAN ASSANGE ist frei ! Juni 2024.
nach 5 Jahren Isolation in der Botschaft von Ecuador
und 5 Jahre Haft in UK
sein Vergehen : wahrhaftige Berichterstattung eines investigativen Journalisten, ... im 3. Jahrtausend als "Spionage" bezeichnet
... UNVERZICHTBARES - nur so nebenbei
"MAN MUSS AUCH DEN MUT ZUR INTOLERANZ
GEGENÜBER DENEN AUFBRINGEN,
DIE DIE DEMOKRATIE GEBRAUCHEN WOLLEN,
UM SIE UMZUBRINGEN."
(Zitat. CARLO SCHMID, 1896-1979, Deutscher Staatsrechtler, einer der Gründerväter des Grundgesetzes)
BUNDESWEHR - wenige mutige Soldaten
BITTNER, Alexander (Oberfeldwebel)
... der Weisheit letzter Schluß ...
"Ja, diesem Sinne bin ich ganz ergeben.
Das ist der Weisheit letzter Schluß;
nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
der täglich sie erobern muß."
(aus Faust)
(Zitat: JOHANN Wolfgang von GOETHE, 1749-1832, Schöpfer deutschsprachiger Dichtung, Naturforscher, Politiker)
... BESINNLICHES - nur so nebenbei
"EIN EINZELNER MENSCH KANN EINER ZEIT NICHT HELFEN ODER SIE RETTEN,
ER KANN NUR AUSDRÜCKEN,
DASS SIE UNTERGEHT."
(Zitat: SÖREN KIERKEGAARD, 1813-1855, Dänischer Philosoph,
Theologe und Schriftsteller)
DEMO für ALLE - Hedwig von Beverfoerde
... Die Großen hören auf, zu herrschen, ...
"DIE GROSSEN HÖREN AUF, ZU HERRSCHEN,
WENN DIE KLEINEN AUFHÖREN, ZU KRIECHEN."
(Zitat: FRIEDRICH VON SCHILLER, 1759-1805, Deutscher Schriftsteller)

auf YT am 19.09.2024
... AUFMUNTERNDES - nur so nebenbei

Quelle : auf Youtube am 02.10.2024
... BESINNLICHES - nur so nebenbei
"FREIHEIT IST GLEICHHEIT."
(Zitat: PIERRE JOSEPH PROUDHON, 1809-1865, Französischer Soziologe und Ökonom,
der als Einer der ersten Anarchisten gilt und sich für die Abschaffung der Ausbeutung von Menschen eingesetzt hat)
KIRK, Charlie (US-Amerikanischer politischer Aktivist, Freiheitskämpfer, Autor)
Tödliche Courage
Guten Tag, liebe Leserin.
Guten Tag, lieber Leser.
Ereignisse wollen eingeordnet werden.
Charlie
Kirk, Mitgründer und Leiter der Organisation Turning Point USA – zu
Deutsch: Wendepunkt USA – ist bei einer Universitätsveranstaltung im
Bundesstaat Utah auf offener Bühne von einem Heckenschützen mit einem
einzigen gezielten Schuss tödlich getroffen worden.
Als Podcaster
und Aktivist warb Kirk für konservative Werte – und für Präsident
Donald Trump. Sein Einfluss auf junge Menschen in den Vereinigten
Staaten war beträchtlich. Trump selbst würdigte ihn in einer Ansprache
an die Nation in der vergangenen Nacht mit den Worten:
„Er
kämpfte für Freiheit, Demokratie, Gerechtigkeit und das amerikanische
Volk. Er ist ein Märtyrer für Wahrheit und Freiheit, und es gab noch nie
jemanden, der von der Jugend so sehr respektiert wurde.“ -
Trauerbeflaggung wurde angeordnet.
Wenige Stunden zuvor
hatte ich noch ein Kapitel für mein in diesem Jahr erscheinendes Buch an
meinen Lektor geschickt – den Text über eine Reccource, die in unserer
Zeit zu schwinden scheint, mit der Überschrift:
Courage – eine verschwindende Ressource
Charlie
Kirk war erst 31 Jahre alt. Ein junger Vater, dessen zwei kleine Kinder
ihn nur als ferne Erinnerung behalten werden. Eine junge Frau, nun
Witwe.
Kirk war im tief gespaltenen Amerika eine couragierte Figur.
Er suchte die Öffentlichkeit als Diskutant und Podcaster – friedlich,
argumentierend, unbeirrbar. Kein Mann der Hassreden, wohl aber ein Mann,
der polarisierte. Zumindest in den Augen jener, die seine Ansichten
nicht teilten.
In meinem Buch beschäftige ich mich mit dem leisen Verschwinden eben jener Courage.
An dieser Stelle vorab ein Auszug, der ungewollt prophetisch klingt:
"Courage
– das hieß einmal, nicht die sichere Seite zu wählen. Es hieß, Risiken
in Kauf zu nehmen, Verluste einzukalkulieren, eigene Verletzlichkeit zu
bekennen. Courage erfordert die Bereitschaft, sich selbst zu schaden.
Wer nur kalkuliert, wie er unversehrt durchkommt, der ist bereits im
Rückzug begriffen.
Unsere Gegenwart kennt ein anderes
Vokabular. Da ist die Rede vom „Canceln“, ein Wort, das wie ein
technisches Kommando klingt und doch ein zutiefst kulturfeindlicher Akt
ist. Da wird nicht diskutiert, da wird abgeschaltet. Künstler, Autoren,
Wissenschaftler verschwinden nicht wegen ihrer Werke, sondern wegen der
Kontaktschuld: Sie haben mit den Falschen gesprochen, sind an den
falschen Orten aufgetreten, haben die falschen Fragen gestellt. So
wächst eine Atmosphäre, in der nicht mehr das Wort riskiert wird,
sondern das Schweigen zur Lebensversicherung wird."
Charlie
Kirk hat seine Courage, zu seinen christlichen Überzeugungen zu stehen,
zu seinen konservativen Werten, mit dem Leben bezahlt.
Es sind
Ereignisse wie dieses, die Flächenbrände entfachen können. Mögen
Besonnenheit und Zuversicht die Menschen leiten – unabhängig von
politischen Ansichten und religiösen Überzeugungen. Möge Courage eine
Haltung bleiben, die uns nicht verlässt. Wir brauchen sie dringender
denn je.
Möge der feige Mord an Charlie Kirk kein Fanal werden – im Sinne eines fatalen „Turning Point“.
Ansprache Donald Trump in Transkription
Donald Trump Ansprache aus dem Oval Office, vor sechs Stunden:
"Meine
lieben amerikanischen Mitbürger, ich bin voller Trauer und Wut über die
abscheuliche Ermordung von Charlie Kirk auf einem College-Campus in
Utah. Charlie hat Millionen inspiriert, und heute Abend sind alle, die
ihn kannten und liebten, vereint in Schock und Entsetzen. Charlie war
ein Patriot, der sein Leben der Sache der offenen Debatte und dem Land,
das er so sehr liebte, den Vereinigten Staaten von Amerika, gewidmet
hat.
Er kämpfte für Freiheit, Demokratie, Gerechtigkeit und das
amerikanische Volk. Er ist ein Märtyrer für Wahrheit und Freiheit, und
es gab noch nie jemanden, der von der Jugend so sehr respektiert wurde.
Charlie war auch ein Mann mit einem tiefen, tiefen Glauben, und es
tröstet uns zu wissen, dass er nun bei Gott im Himmel Frieden gefunden
hat.
Unsere Gebete gelten seiner Frau Erica, seinen beiden
geliebten kleinen Kindern und seiner gesamten Familie, die er mehr als
alles andere auf der Welt liebte. Wir bitten Gott, in dieser
schrecklichen Stunde der Trauer und des Schmerzes über sie zu wachen.
Dies ist ein dunkler Moment für Amerika.
Charlie Kirk reiste
durch das Land und tauschte sich freudig mit allen aus, die an einer
Debatte in gutem Glauben interessiert waren. Seine Mission war es, junge
Menschen in den politischen Prozess einzubeziehen, was ihm besser
gelang als jedem anderen zuvor, um seine Liebe zum Land zu teilen und
die einfachen Worte des gesunden Menschenverstands zu verbreiten. Auf
den Campus' im ganzen Land vertrat er seine Ideen mit Mut, Logik, Humor
und Anmut.
Es ist längst überfällig, dass alle Amerikaner und
die Medien sich der Tatsache stellen, dass Gewalt und Mord die tragische
Folge davon sind, wenn man diejenigen, mit denen man nicht einer
Meinung ist, Tag für Tag, Jahr für Jahr auf die hasserfüllte und
verabscheuungswürdige Weise verteufelt. Seit Jahren vergleichen radikale
Linke wunderbare Amerikaner wie Charlie mit Nazis und den schlimmsten
Massenmördern und Verbrechern der Welt. Diese Art von Rhetorik ist
direkt verantwortlich für den Terrorismus, den wir heute in unserem Land
erleben, und sie muss sofort aufhören.
Meine Regierung wird
jeden einzelnen finden, der zu dieser Gräueltat und zu anderer
politischer Gewalt beigetragen hat, einschließlich der Organisationen,
die sie finanzieren und unterstützen, sowie derjenigen, die unsere
Richter, Strafverfolgungsbeamten und alle anderen verfolgen, die für
Ordnung in unserem Land sorgen. Vom Anschlag auf mein Leben in Butler,
Pennsylvania, im letzten Jahr, bei dem ein Ehemann und Vater ums Leben
kam, über die Angriffe auf ICE-Beamte, den brutalen Mord an einem
Gesundheitsmanager auf den Straßen von New York bis hin zur Schießerei
auf den Mehrheitsführer des Repräsentantenhauses, Steve Scalise, und
drei weitere Personen – radikale linke politische Gewalt hat zu vielen
unschuldigen Menschen Schaden zugefügt und zu viele Leben gekostet.
Heute Abend bitte ich alle Amerikaner, sich den amerikanischen Werten zu
verpflichten, für die Charlie Kirk gelebt hat und gestorben ist.
Die
Werte der freien Meinungsäußerung, der Staatsbürgerschaft, der
Rechtsstaatlichkeit und der patriotischen Hingabe und Liebe zu Gott.
Charlie war das Beste, was Amerika zu bieten hatte, und das Monster, das
ihn angegriffen hat, hat unser ganzes Land angegriffen. Ein Attentäter
versuchte, ihn mit einer Kugel zum Schweigen zu bringen, aber er
scheiterte, denn gemeinsam werden wir dafür sorgen, dass seine Stimme,
seine Botschaft und sein Vermächtnis für unzählige kommende Generationen
weiterleben werden.
Aufgrund dieser abscheulichen Tat ist
Charlies Stimme heute größer und mächtiger denn je zuvor, und das bei
weitem. Möge Gott sein Andenken segnen, möge Gott über seine Familie
wachen und möge Gott die Vereinigten Staaten von Amerika segnen. Ich
danke Ihnen."
Dieser aktuelle Artikel ist aufgrund des
Ereignisses am 11.09.2025 bei Markus LANGEMANN (Publizist, Herausgeber
des online-Magazins "Club der klaren Worte" erschienen)
... "Allen Gewalten zum Trutz sich erhalten!" - Notiz an der Zellenwand von Hans Scholl
Feiger Gedanken
Bängliches Schwanken,
Weibisches Zagen,
Ängstliches Klagen
Wendet kein Elend,
Macht dich nicht frei.
Allen Gewalten
Zum Trutz sich erhalten,
Nimmer sich beugen,
Kräftig sich zeigen,
Rufet die Arme
Der Götter herbei !
Quelle: Goethe, Lila. Singspiel, 1777. 2. Aufzug, 2. Szene, Magus
SCHOLL, Hans und Sophie Magdalena (Deutsche Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus)
1921-1943
wurde aufgrund ihres Engagements in der
Widerstandsgruppe "Weiße Rose" gemeinsam mit ihrem Bruder Hans Scholl von
nationalsozialistischen Richtern zum Tode verurteilt und hingerichtet.
Leben für den Widerstand - Hans und Sophie Scholl, Christoph Probst - "Die weiße Rose"
Beitrag vom Deutschlandfunk 2008
"NICHTS IST EINES KULTURVOLKES UNWÜRDIGER,
ALS SICH OHNE WIDERSTAND
VON EINER VERANTWORTUNGSLOSEN
UND DUNKLEN TRIEBEN ERGEBENEN
HERRSCHERCLIQUE REGIEREN ZU LASSEN."
(Text aus dem 1. Flugblatt der Studentenbewegung "Weisse Rose" im Juni 1942 von Hans und Sophie SCHOLL und Christoph PROBST)
„Flugblätter der Weißen Rose“ überschreiben Hans Scholl und
Alexander Schmorell die ersten vier Schriften, die sie im Sommer 1942
verfassen, vervielfältigen und verschicken. Unter dem Titel „Flugblätter
der Widerstandsbewegung in Deutschland. Aufruf an alle Deutsche!“
erscheint mithilfe weiterer Freunde Ende Januar 1943 das fünfte
Flugblatt. Es folgt das größtenteils von Kurt Huber verfasste Flugblatt
„Kommilitoninnen! Kommilitonen!“. Beim Auslegen dieses Flugblatts werden
Hans und Sophie Scholl am 18. Februar 1943 in der Münchner Universität
verhaftet. In seiner Manteltasche trägt Hans Scholl den Entwurf eines
siebten Flugblatts, den Christoph Probst geschrieben hat.
Vom 27. Juni bis 12. Juli 1942 entstehen die ersten vier Flugblätter
in Alexander Schmorells Elternhaus in München. Darin appellieren die
Studenten vor allem an die politische Verantwortung der „deutschen
Intelligenz“. Um besonders diese Leser von ihrer moralischen Pflicht zum
Widerstand zu überzeugen, argumentieren Scholl und Schmorell mit
Auszügen aus der antiken und klassischen Literatur. Die Bevölkerung
sollte aufgerüttelt werden, deshalb sprechen sie mehrmals von einer
drohenden militärischen Katastrophe. Sie selbst lehnen den Krieg ab und
sehen in der Niederlage Deutschlands die Voraussetzung für einen
Neubeginn.
Das fünfte und das sechste Flugblatt werden mithilfe weiterer
Mitstreiter Ende Januar und Mitte Februar 1943 tausendfach auch in
anderen Städten verteilt. Das fünfte Flugblatt richtet sich in klarer
politischer Sprache an die breite Bevölkerung. Der Titel „Flugblätter
der Widerstandsbewegung in Deutschland. Aufruf an alle Deutsche!“ soll
den Eindruck erwecken, dass sich in Deutschland bereits eine große,
zusammenhängende Opposition gegen die NS-Diktatur entwickelt habe. Das
sechste Flugblatt, „Kommilitoninnen! Kommilitonen!“, wendet sich gezielt
an die Münchner Studierenden. „Wir beginnen wirklich mit der Arbeit,
der Stein kommt ins Rollen“, notiert Willi Graf am 13. Januar 1943 in
sein Tagebuch.
„… ehe die letzten Städte ein Trümmerhaufen sind, gleich Köln“
Das erste Flugblatt knüpft an den Schock der Bevölkerung über das
beginnende Flächenbombardement deutscher Städte durch die Alliierten an.
Es führt den Lesern vor Augen, dass die Bombardierung eine
katastrophale Folge des deutschen Angriffskriegs sei und appelliert: „…
wo immer ihr auch seid, verhindert das Weiterlaufen dieser ateistischen
Kriegsmaschine.“
Nichts ist eines Kulturvolkes unwürdiger, als sich ohne Widerstand
von einer verantwortungslosen und dunklen Trieben ergebenen
Herrscherclique „regieren“ zu lassen. Ist es nicht so, daß sich jeder
ehrliche Deutsche heute seiner Regierung schämt, und wer von uns ahnt
das Ausmaß der Schmach, die über uns und unsere Kinder kommen wird, wenn
einst der Schleier von unseren Augen gefallen ist und die
grauenvollsten und jegliches Maß unendlich überschreitenden Verbrechen
ans Tageslicht treten? Wenn das deutsche Volk schon so in seinem
tiefsten Wesen korrumpiert und zerfallen ist, daß es ohne eine Hand zu
regen, im leichtsinnigen Vertrauen auf eine fragwürdige Gesetzmäßigkeit
der Geschichte, das Höchste, das ein Mensch besitzt, und das ihn über
jede andere Kreatur erhöht, nämlich den freien Willen, preisgibt, die
Freiheit des Menschen preisgibt, selbst mit einzugreifen in das Rad der
Geschichte und es seiner vernünftigen Entscheidung unterzuordnen, wenn
die Deutschen so jeder Individualität bar, schon so sehr zur geistlosen
und feigen Masse geworden sind, dann, ja dann verdienen sie den
Untergang.
Goethe spricht von den Deutschen als einem tragischen Volke, gleich
dem der Juden und Griechen, aber heute hat es eher den Anschein, als
sei es eine seichte, willenlose Herde von Mitläufern, denen das Mark
aus dem Innersten gesogen und nun ihres Kernes beraubt, bereit sind,
sich in den Untergang hetzen zu lassen. Es scheint so – aber es ist
nicht so; vielmehr hat man in langsamer, trügerischer, systematischer
Vergewaltigung jeden einzelnen in ein geistiges Gefängnis gesteckt, und
erst, als er darin gefesselt lag, wurde er sich dieses Verhängnisses
bewußt. Wenige nur erkannten das drohende Verderben, und der Lohn für
ihr heroisches Mahnen war der Tod. Über das Schicksal dieser Menschen
wird noch zu reden sein.
Wenn jeder wartet, bis der Andere anfängt, werden die Boten der
rächenden Nemesis unaufhaltsam näher und näher rücken, dann wird auch
das letzte Opfer sinnlos in den Rachen des unersättlichen Dämons
geworfen sein. Daher muß jeder einzelne seiner Verantwortung als
Mitglied der christlichen und abendländischen Kultur bewußt in dieser
letzten Stunde sich wehren so viel er kann, arbeiten wider die Geisel
der Menschheit, wider den Faschismus und jedes ihm ähnliche System des
absoluten Staates. Leistet passiven Widerstand – Widerstand – wo immer
ihr auch seid, verhindert das Weiterlaufen dieser atheistischen
Kriegsmaschine, ehe es zu spät ist, ehe die letzten Städte ein
Trümmerhaufen sind, gleich Köln, und ehe die letzte Jugend des Volkes
irgendwo für die Hybris eines Untermenschen verblutet ist. Vergeßt
nicht, daß ein jedes Volk diejenige Regierung verdient, die es erträgt!
Aus Friedrich Schiller, ,,Die Gesetzgebung des Lykurgus und Solon“:
„… Gegen seinen eigenen Zweck gehalten, ist die Gesetzgebung des
Lykurgus ein Meisterstück der Staats- und Menschenkunde. Er wollte einen
mächtigen, in sich selbst gegründeten, unzerstörbaren Staat;
politische Stärke und Dauerhaftigkeit waren das Ziel, wonach er strebte,
und dieses Ziel hat er so weit erreicht, als unter seinen Umständen
möglich war. Aber hält man den Zweck, welchen Lykurgus sich vorsetzte,
gegen den Zweck der Menschheit, so muß eine tiefe Mißbilligung an die
Stelle der Bewunderung treten, die uns der erste, flüchtige Blick
abgewonnen hat. Alles darf dem Besten des Staates zum Opfer gebracht
werden, nur dasjenige nicht, dem der Staat selbst nur als ein Mittel
dient. Der Staat selbst ist niemals Zweck, er ist nur wichtig als eine
Bedingung, unter welcher der Zweck der Menschheit erfüllt werden kann,
und dieser Zweck der Menschheit ist kein anderer, als Ausbildung aller
Kräfte des Menschen, Fortschreitung. Hindert eine Staatsverfassung, daß
alle Kräfte, die im Menschen liegen, sich entwickeln; hindert sie die
Fortschreitung des Geistes, so ist sie verwerflich und schädlich, sie
mag übrigens noch so durchdacht und in ihrer Art noch so vollkommen
sein. Ihre Dauerhaftigkeit selbst gereicht ihr alsdann viel mehr zum
Vorwurf, als zum Ruhme – sie ist dann nur ein verlängertes Übel; je
länger sie Bestand hat, umso schädlicher ist sie.
… Auf Unkosten aller sittlichen Gefühle wurde das politische
Verdienst errungen und die Fähigkeit dazu ausgebildet. In Sparta gab es
keine eheliche Liebe, keine Mutterliebe, keine kindliche Liebe, keine
Freundschaft – es gab nichts als Bürger, nichts als bürgerliche Tugend.
… Ein Staatsgesetz machte den Spartanern die Unmenschlichkeit gegen
ihre Sklaven zur Pflicht; in diesen unglücklichen Schlachtopfern wurde
die Menschheit beschimpft und mißhandelt. In dem spartanischen
Gesetzbuche selbst wurde der gefährliche Grundsatz gepredigt, Menschen
als Mittel und nicht als Zwecke zu betrachten – dadurch wurden die
Grundfesten des Naturrechts und der Sittlichkeit gesetzmäßig
eingerissen.
… Welch schöneres Schauspiel gibt der rauhe Krieger Cajus Marcius in
seinem Lager vor Rom, der Rache und Sieg aufopfert, weil er die Tränen
der Mutter nicht fließen sehen kann!“
„… Der Staat (des Lykurgus) könnte nur unter der einzigen Bedingung
fortdauern, wenn der Geist des Volks stillstünde; er konnte sich also
nur dadurch erhalten, daß er den höchsten und einzigen Zweck eines
Staates verfehlte.“
"Des Epimenides Erwachen" ist ein Festspiel von Johann Wolfgang
Goethe, verfasst 1814 anlässlich der geplanten Berliner Feierlichkeiten
zum Sieg über Napoleon Bonaparte. Es vereint Elemente der Dramatik und
der Oper mit denen des Oratoriums und des Balletts. Die Musik
komponierte Bernhard Anselm Weber.
Auszug aus dem 2. Aufzug, 4. Auftritt:
Doch was dem Abgrund kühn entstiegen,
Kann durch ein ehernes Geschick
Den halben Weltkreis übersiegen,
Zum Abgrund muß es doch zurück.
Schon droht ein ungeheures Bangen,
Vergebens wird er widerstehn!
Und alle, die noch an ihn hangen,
Sie müssen mit zu Grunde gehn.
Nun begegn’ ich meinen Braven,
Die sich in der Nacht versammelt
Um zu schweigen, nicht zu schlafen,
Und das schöne Wort der Freiheit
Wird gelispelt und gestammelt,
Bis in ungewohnter Neuheit
Wir an unsrer Tempel Stufen
Wieder neu entzückt es rufen:
Freiheit ! Freiheit !
„… dreihunderttausend Juden (…) auf bestialische Art ermordet“
Im zweiten Flugblatt verurteilt die Weiße Rose den Massenmord an den
Juden in Polen. Sie sieht darin das „fürchterlichste Verbrechen an der
Würde des Menschen“. Die Verfasser sprechen der schweigenden Mehrheit in
Deutschland eine Mitschuld zu, weil sie dazu beitrug, dass „diese
Regierung überhaupt entstehen konnte“. Es ist eines der wenigen
bekannten Dokumente des deutschen Widerstands, das die Ermordung der
jüdischen Bevölkerung öffentlich anprangert.
Man kann sich mit dem Nationalsozialismus geistig nicht
auseinandersetzen, weil er ungeistig ist. Es ist falsch, wenn man von
einer nationalsozialistischen Weltanschauung spricht, denn, wenn es
diese gäbe, müßte man versuchen, sie mit geistigen Mitteln zu beweisen
oder zu bekämpfen – die Wirklichkeit aber bietet uns ein völlig anderes
Bild; schon in ihrem ersten Keim war diese Bewegung auf den Betrug des
Mitmenschen angewiesen, schon damals war sie im Innersten verfault und
konnte sich nur durch die stete Lüge retten. Schreibt doch Hitler selbst
in einer frühen Auflage „seines“ Buches (ein Buch, das in dem übelsten
Deutsch geschrieben worden ist, das ich je gelesen habe; dennoch ist es
von dem Volke der Dichter und Denker zur Bibel erhoben worden): „Man
glaubt nicht, wie man ein Volk betrügen muß, um es zu regieren.“ Wenn
sich nun am Anfang dieses Krebsgeschwür des Deutschen Volkes noch nicht
allzusehr bemerkbar gemacht hatte, so nur deshalb, weil noch gute Kräfte
genug am Werk waren, es zurückzuhalten. Wie es aber größer und größer
wurde und schließlich mittels einer letzten gemeinen Korruption zur
Macht kam, das Geschwür gleichsam aufbrach und den ganzen Körper
besudelte, versteckte sich die Mehrzahl der früheren Gegner, flüchtete
die deutsche Intelligenz in ein Kellerloch, um dort als
Nachtschattengewächs, dem Licht und der Sonne verborgen, allmählich zu
ersticken. Jetzt stehen wir vor dem Ende. Jetzt kommt es darauf an, sich
gegenseitig wiederzufinden, aufzuklären von Mensch zu Mensch, immer
daran zu denken und sich keine Ruhe zu geben, bis auch der letzte von
der äußersten Notwendigkeit seines Kämpfens wider dieses System
überzeugt ist. Wenn so eine Welle des Aufruhrs durch das Land geht, wenn
„es in der Luft liegt“: wenn viele mitmachen, dann kann in einer
letzten, gewaltigen Anstrengung dieses System abgeschüttelt werden. Ein
Ende mit Schrecken ist immer noch besser, als ein Schrecken ohne Ende.
Es ist uns nicht gegeben, ein endgültiges Urteil über den Sinn
unserer Geschichte zu fällen. Aber wenn diese Katastrophe uns zum Heile
dienen soll, so doch nur dadurch: Durch das Leid gereinigt zu werden,
aus der tiefsten Nacht heraus das Licht zu ersehnen, sich aufzuraffen
und endlich mitzuhelfen, das Joch abzuschütteln, das die Welt bedrückt.
Nicht über die Judenfrage wollen wir in diesem Blatte schreiben,
keine Verteidigungsrede verfassen – nein, nur als Beispiel wollen wir
die Tatsache kurz anführen, die Tatsache, daß seit der Eroberung Polens dreihunderttausend
Juden in diesem Land auf bestialische Art ermordet worden sind. Hier
sehen wir das fürchterlichste Verbrechen an der Würde des Menschen, ein
Verbrechen, dem sich kein ähnliches in der ganzen Menschengeschichte an
die Seite stellen kann. Auch die Juden sind doch Menschen – man mag sich
zur Judenfrage stellen wie man will – und an Menschen wurde solches
verübt. Vielleicht sagt jemand, die Juden hätten ein solches Schicksal
verdient, diese Behauptung wäre eine ungeheure Anmaßung; aber
angenommen, es sagte jemand dies, wie stellt er sich dann zu der
Tatsache, daß die gesamte polnische adelige Jugend vernichtet worden ist
(Gäbe Gott, daß sie es noch nicht ist!)? Auf welche Art, fragen sie,
ist solches geschehen? Alle männlichen Sprößlinge aus adeligen
Geschlechtern zwischen 15 und 20 Jahren wurden in Konzentrationslager
nach Deutschland zu Zwangsarbeit, alle Mädchen gleichen Alters nach
Norwegen in die Bordelle der SS verschleppt. Wozu wir dies Ihnen alles
erzählen, da Sie es schon selber wissen, wenn nicht diese, so andere
gleich schwere Verbrechen des fürchterlichen Untermenschentums? Weil
hier eine Frage berührt wird, die uns alle zutiefst angeht und allen zu
denken geben muß. Warum verhält sich das deutsche Volk
angesichts all dieser scheußlichsten, menschenunwürdigsten Verbrechen
so apathisch? Kaum irgendjemand macht sich Gedanken darüber. Die
Tatsache wird als solche hingenommen und ad acta gelegt. Und wieder
schläft das deutsche Volk in seinem stumpfen, blöden Schlaf weiter und
gibt diesen faschistischen Verbrechern Mut und Gelegenheit weiterzuwüten
– und diese tun es. Sollte dies ein Zeichen dafür sein, daß die
Deutschen in ihren primitivsten menschlichen Gefühlen verroht sind, daß
keine Saite in ihnen schrill aufschreit im Angesicht solcher Taten, daß
sie in einen tödlichen Schlaf versunken sind, aus dem es kein Erwachen
mehr gibt, nie, niemals? Es scheint so und ist es bestimmt, wenn der
Deutsche nicht endlich aus dieser Dumpfheit auffährt, wenn er nicht
protestiert, wo immer er nur kann gegen diese Verbrecherclique, wenn er
mit diesen Hunderttausenden von Opfern nicht mitleidet. Und nicht nur
Mitleid muß er empfinden, nein, noch viel mehr: Mitschuld. Denn
er gibt durch sein apathisches Verhalten diesen dunklen Menschen erst
die Möglichkeit, so zu handeln, er leidet diese „Regierung“, die eine
so unendliche Schuld auf sich geladen hat, ja, er ist doch selbst schuld
daran, daß sie überhaupt entstehen konnte! Ein jeder will sich von
einer solchen Mitschuld freisprechen, ein jeder tut es und schläft dann
wieder mit ruhigstem, bestem Gewissen. Aber er kann sich nicht
freisprechen, ein jeder ist schuldig, schuldig, schuldig! Doch
ist es noch nicht zu spät, diese abscheulichste aller Mißgeburten von
Regierungen aus der Welt zu schaffen, um nicht noch mehr Schuld auf sich
zu laden. Jetzt, da uns in den letzten Jahren die Augen vollkommen
geöffnet worden sind, da wir wissen, mit wem wir es zu tun haben, jetzt
ist es allerhöchste Zeit, diese braune Horde auszurotten. Bis zum
Ausbruch des Krieges war der größte Teil des deutschen Volkes geblendet,
die Nationalsozialisten zeigten sich nicht in ihrer wahren Gestalt,
doch jetzt, da man sie erkannt hat, muß es die einzige und höchste
Pflicht, ja heiligste Pflicht eines jeden Deutschen sein, diese Bestien
zu vertilgen!
„Der, des Verwaltung unauffällig ist, des Volk ist froh.
Der, des Verwaltung aufdringlich ist, des Volk ist gebrochen.
Elend, ach, ist es, worauf Glück sich aufbaut.
Glück, ach, verschleiert nur Elend.
Wo soll das hinaus? Das Ende ist nicht abzusehen.
Das Geordnete verkehrt sich in Unordnung,
das Gute verkehrt sich in Schlechtes.
Das Volk gerät in Verwirrung.
Ist es nicht so täglich seit langem?
Daher ist der Hohe Mensch rechteckig,
aber er stößt nicht an, er ist kantig,
aber verletzt nicht, er ist aufrecht,
aber nicht schroff. Er ist klar,
aber will nicht glänzen.“
(Lao-tse.)
„Wer unternimmt, das Reich zu beherrschen, und es nach seiner Willkür
zu gestalten; ich sehe ihn sein Ziel nicht erreichen; das ist alles“.
„Das Reich ist ein lebendiger Organismus; es kann nicht gemacht werden,
wahrlich! Wer daran machen will, verdirbt es, wer sich seiner
bemächtigen will, verliert es“.
Daher: „Von den Wesen gehen manche vorauf, andere folgen ihnen, manche
atmen warm, manche kalt, manche sind stark, manche schwach, manche
erlangen Fülle, andere unterliegen“.
„Der hohe Mensch daher läßt ab von Übertriebenheit, läßt ab von Überhebung, läßt ab von Übergriffen“.
(Lao-tse)
„S a b o t a g e …“
Um den politischen Umsturz einzuleiten, ruft die Weiße Rose im
dritten Flugblatt zur Sabotage auf. Widerstand gegen einen
verbrecherischen Gewaltstaat sei „sittliche Pflicht“. Jeder Einzelne
solle versuchen, den Nationalsozialisten in seinem jeweiligen
Lebensumfeld entgegenzuarbeiten: „… in rüstungs- und kriegswichtigen
Betrieben, (…) in allen Versammlungen, Kundgebungen, Festlichkeiten,
Organisationen, die durch die nat.soz. Partei ins Leben gerufen werden.“
„Gebt nichts …“ … fordert die Weiße Rose und widersetzt sich damit den
Kampagnen, mit denen das NS-Regime die Bevölkerung ständig zu Spenden
drängt. So sollen etwa Altstoffsammlungen den kriegsbedingten
Rohstoffmangel ausgleichen. Mit diesem Beispiel aus dem Alltagsleben
will die Weiße Rose zeigen, dass „ein jeder in der Lage ist, etwas
beizutragen zum Sturz dieses Regimes“.
„Salus publica suprema lex“.
Alle idealen Staatsformen sind Utopien. Ein Staat kann nicht rein
theoretisch konstruiert werden, sondern er muß ebenso wachsen, reifen,
wie der einzelne Mensch. Aber es ist nicht zu vergessen, daß am Anfang
einer jeden Kultur die Vorform des Staates vorhanden war. Die Familie
ist so alt, wie die Menschen selbst und aus diesem anfänglichen
Zusammensein hat sich der vernunftbegabte Mensch einen Staat
geschaffen, dessen Grund die Gerechtigkeit und dessen höchstes Gesetz
das Wohl aller sein soll. Der Staat soll eine Analogie der göttlichen
Ordnung darstellen, und die höchste aller Utopien, die civitas Dei ist
das Vorbild, dem er sich letzten Endes nähern soll. Wir wollen hier
nicht urteilen über die verschiedenen möglichen Staatsformen, die
Demokratie, die konstitutionelle Monarchie, das Königtum usw. Nur eines
will eindeutig und klar herausgehoben werden: jeder einzelne Mensch hat
einen Anspruch auf einen brauchbaren und gerechten Staat, der die
Freiheit des einzelnen als auch das Wohl der Gesamtheit, sichert. Denn
der Mensch soll nach Gottes Willen frei und unabhängig im Zusammenleben
und Zusammenwirken der staatlichen Gemeinschaft sein natürliches Ziel,
sein irdisches Glück in Selbständigkeit und Selbsttätigkeit zu erreichen
suchen.
Unser heutiger „Staat“ aber ist die Diktatur des Bösen. „Das wissen
wir schon lange“, höre ich Dich einwenden, „und wir haben es nicht
nötig, daß uns dies hier noch einmal vorgehalten wird“. Aber, frage ich
Dich, wenn ihr das wißt, warum regt ihr euch nicht, warum duldet ihr,
daß diese Gewalthaber Schritt für Schritt offen und im Verborgenen eine
Domäne eures Rechtes nach der anderen rauben, bis eines Tages nichts,
aber auch gar nichts übrigbleiben wird, als ein mechanisiertes
Staatsgetriebe, kommandiert von Verbrechern und Säufern? Ist euer Geist
schon so sehr der Vergewaltigung unterlegen, daß ihr vergeßt, daß es
nicht nur euer Recht, sondern eure sittliche Pflicht ist,
dieses System zu beseitigen? Wenn aber ein Mensch nicht mehr die Kraft
aufbringt, sein Recht zu fordern, dann muß er mit absoluter
Notwendigkeit untergehen. Wir würden es verdienen, in alle Welt
verstreut zu werden, wie der Staub vor dem Winde, wenn wir uns in dieser
zwölften Stunde nicht aufrafften und endlich den Mut aufbrächten, der
uns seither gefehlt hat. Verbergt nicht eure Feigheit unter dem Mantel
der Klugheit! Denn mit jedem Tag, da ihr noch zögert, da ihr dieser
Ausgeburt der Hölle nicht widersteht, wächst eure Schuld gleich einer
parabolischen Kurve höher und immer höher.
Viele, vielleicht die meisten Leser dieser Blätter sind sich darüber
nicht klar, wie sie einen Widerstand ausüben sollen. Sie sehen keine
Möglichkeiten. Wir wollen versuchen, ihnen zu zeigen, daß ein jeder in
der Lage ist, etwas beizutragen zum Sturz dieses Systems. Nicht durch
individualistische Gegnerschaft, in der Art verbitterter Einsiedler,
wird es möglich werden, den Boden für einen Sturz dieser „Regierung“
reif zu machen oder gar den Umsturz möglichst bald herbeizuführen,
sondern nur durch die Zusammenarbeit vieler überzeugter, tatkräftiger
Menschen, Menschen, die sich einig sind, mit welchen Mitteln sie ihr
Ziel erreichen können. Wir haben keine reiche Auswahl an solchen
Mitteln, nur ein einziges steht uns zur Verfügung – der passive Widerstand.
Der Sinn und das Ziel des passiven Widerstandes ist, den
Nationalsozialismus zu Fall zu bringen und in diesem Kampf ist vor
keinem Weg, vor keiner Tat zurückzuschrecken, mögen sie auf Gebieten
liegen, auf welchen sie auch wollen. An allen Stellen muß der
Nationalsozialismus angegriffen werden, an denen er nur angreifbar ist.
Ein Ende muß diesem Unstaat möglichst bald bereitet werden – ein Sieg
des faschistischen Deutschland in diesem Kriege hätte unabsehbare,
fürchterliche Folgen. Nicht der militärische Sieg über den Bolschewismus
darf die erste Sorge für jeden Deutschen sein, sondern die Niederlage
der Nationalsozialisten. Dies muß unbedingt an erster Stelle
stehn. Die größere Notwendigkeit dieser letzten Forderung werden wir
Ihnen in einem unserer nächsten Blätter beweisen.
Und jetzt muß sich ein jeder entschiedene Gegner des
Nationalsozialismus die Frage vorlegen: Wie kann er gegen den
gegenwärtigen „Staat“ am wirksamsten ankämpfen, wie ihm die
empfindlichsten Schläge beibringen? Durch den passiven Widerstand –
zweifellos. Es ist klar, daß wir unmöglich für jeden einzelnen
Richtlinien für sein Verhalten geben können, nur allgemein andeuten
können wir, den Weg zur Verwirklichung muß jeder selber finden.
Sabotage in rüstungs- und kriegswichtigen Betrieben, Sabotage
in allen Versammlungen, Kundgebungen, Festlichkeiten, Organisationen,
die durch die nat.soz. Partei ins Leben gerufen werden. Verhinderung des
reibungslosen Ablaufs der Kriegsmaschine (einer Maschine, die nur für
einen Krieg arbeitet, der allein um die Rettung und Erhaltung der
nat.soz. Partei und ihrer Diktatur geht). Sabotage auf allen
wissenschaftlichen und geistigen Gebieten, die für eine Fortführung des
gegenwärtigen Krieges tätig sind – sei es in Universitäten, Hochschulen,
Laboratorien, Forschungsanstalten, technischen Büros. Sabotage in allen Veranstaltungen kultureller Art, die das „Ansehen“ der Faschisten im Volk heben könnten. Sabotage
in allen Zweigen der bildenden Künste, die nur im geringsten im
Zusammenhang mit dem Nationalsozialismus stehen und ihm dienen. Sabotage
in allem Schrifttum, allen Zeitungen, die im Solde der „Regierung”
stehen, für ihre Ideen, für die Verbreitung der braunen Lüge, kämpfen.
Opfert nicht einen Pfennig bei Straßensammlungen (auch wenn sie unter
dem Deckmantel wohltätiger Zwecke durchgeführt werden). Denn dies ist
nur eine Tarnung. In Wirklichkeit kommt das Ergebnis weder dem Roten
Kreuz noch den Notleidenden zugute. Die Regierung braucht dies Geld
nicht, ist auf diese Sammlungen finanziell nicht angewiesen – die
Druckmaschinen laufen ja ununterbrochen und stellen jede beliebige
Menge von Papiergeld her. Das Volk muß aber dauernd in Spannung gehalten
werden, nie darf der Druck der Kandare nachlassen! Gebt nichts für die
Metall-, Spinnstoff- und andere Sammlungen! Sucht alle Bekannte auch
aus den unteren Volksschichten, von der Sinnlosigkeit einer
Fortführung, von der Aussichtslosigkeit dieses Krieges, von der
geistigen und wirtschaftlichen Versklavung, von der Zerstörung aller
sittlichen und religiösen Werte durch den Nationalsozialismus zu
überzeugen und zum passiven Widerstand zu veranlassen!
Aristoteles „Über die Politik”: „…Ferner gehört es (zum Wesen der
Tyrannis) dahin zu streben, daß ja nichts verborgen bleibe, was irgend
ein Untertan spricht oder tut, sondern überall Späher ihn belauschen …
ferner alle Welt miteinander zu verhetzen und Freunde mit Freunden zu
verfeinden und das Volk mit den Vornehmen und die Reichen unter sich.
Sodann gehört es zu solchen tyrannischen Maßregeln, die Untertanen arm
zu machen, damit die Leibwache besoldet werden kann, und sie, mit der
Sorge um ihren täglichen Erwerb beschäftigt, keine Zeit und Muße haben,
Verschwörungen anzustiften … Ferner aber auch solche hohe
Einkommensteuern, wie die in Syrakus auferlegten, denn unter Dionysios
hatten die Bürger dieses Staates in fünf Jahren glücklich ihr ganzes
Vermögen in Steuern ausgegeben. Und auch beständig Kriege zu erregen ist
der Tyrann geneigt …“
„Jedes Wort, das aus Hitlers Mund kommt, ist Lüge“
Der sprachliche Duktus im vierten Flugblatt zeigt deutlich den
Einfluss eines Mentors der Weißen Rose, des katholischen Schriftstellers
Theodor Haecker: Die NS-Diktatur wird als „Macht des Bösen“
beschrieben, Hitler mit „Satan“, dem „Boten des Antichrists“,
gleichgesetzt.
Es ist eine alte Weisheit, die man Kindern immer wieder aufs neue
predigt, daß wer nicht hören will, fühlen muß. Ein kluges Kind wird sich
aber die Finger nur einmal am heißen Ofen verbrennen.
In den vergangenen Wochen hatte Hitler sowohl in Afrika, als auch in
Rußland Erfolge zu verzeichnen. Die Folge davon war, daß der Optimismus
auf der einen, die Bestürzung und der Pessimismus auf der anderen Seite
des Volkes mit einer der deutschen Trägheit unvergleichlichen
Schnelligkeit anstieg. Allenthalben hörte man unter den Gegnern Hitlers,
also unter dem besseren Teil des Volkes, Klagerufe, Worte der
Enttäuschung und der Entmutigung, die nicht selten in dem Ausruf
endigten: „Sollte nun Hitler doch…?”
Indessen ist der deutsche Angriff auf Ägypten zum Stillstand
gekommen, Rommel muß in einer gefährlich exponierten Lage verharren –
aber noch geht der Vormarsch im Osten weiter. Dieser scheinbare Erfolg
ist unter den grauenhaftesten Opfern erkauft worden, sodaß er schon
nicht mehr als vorteilhaft bezeichnet werden kann. Wir warnen daher vor jedem Optimismus.
Wer hat die Toten gezählt, Hitler oder Goebbels – wohl keiner von
beiden. Täglich fallen in Rußland Tausende. Es ist die Zeit der Ernte,
und der Schnitter fährt mit vollem Zug in die reife Saat. Die Trauer
kehrt ein in die Hütten der Heimat, und niemand ist da, der die Tränen
der Mütter trocknet. Hitler aber belügt die, deren teuerstes Gut er
geraubt und in den sinnlosen Tod getrieben hat.
Jedes Wort, das aus Hitlers Munde kommt, ist Lüge: Wenn er Frieden
sagt, meint er den Krieg, und wenn er in frevelhaftester Weise den Namen
des Allmächtigen nennt, meint er die Macht des Bösen, den gefallenen
Engel, den Satan. Sein Mund ist der stinkende Rachen der Hölle und seine
Macht ist im Grunde verworfen. Wohl muß man mit rationalen Mitteln den
Kampf wider den nationalsozialistischen Terrorstaat führen; wer aber
heute noch an der realen Existenz der dämonischen Mächte zweifelt, hat
den metaphysischen Hintergrund dieses Krieges bei weitem nicht
begriffen. Hinter dem konkreten, hinter dem sinnlich Wahrnehmbaren,
hinter allen sachlichen logischen Überlegungen, steht das Irrationale,
d. i. der Kampf wider den Dämon, wider den Boten des Antichrists.
Überall und zu allen Zeiten haben die Dämonen im Dunkeln gelauert auf
die Stunde, da der Mensch schwach wird, da er seine ihm von Gott auf
Freiheit gegründete Stellung im ordo eigenmächtig verläßt, da er dem
Druck des Bösen nachgibt, sich von den Mächten höherer Ordnung loslöst
und so, nachdem er den ersten Schritt freiwillig getan, zum zweiten und
dritten und immer mehr getrieben wird mit rasend steigender
Geschwindigkeit – überall und zu allen Zeiten der höchsten Not sind
Menschen aufgestanden, Propheten, Heilige, die ihre Freiheit gewahrt
hatten, die auf den Einzigen Gott hinwiesen und mit seiner Hilfe das
Volk zur Umkehr mahnten. Wohl ist der Mensch frei, aber er ist wehrlos
wider das Böse ohne den wahren Gott, er ist wie ein Schiff ohne Ruder,
dem Sturme preisgegeben, wie ein Säugling ohne Mutter, wie eine Wolke,
die sich auflöst.
Gibt es, so frage ich Dich, der Du ein Christ bist, gibt es in diesem
Ringen um die Erhaltung Deiner höchsten Güter ein Zögern, ein Spiel mit
Intrigen, ein Hinausschieben der Entscheidung in der Hoffnung, daß ein
anderer die Waffen erhebt, um Dich zu verteidigen? Hat Dir nicht Gott
selbst die Kraft und den Mut gegeben zu kämpfen? Wir müssen das Böse
dort angreifen, wo es am mächtigsten ist, und es ist am mächtigsten in
der Macht Hitlers.
„lch wandte mich und sah an alles Unrecht, das geschah unter der
Sonne; und siehe, da waren Tränen derer, so Unrecht litten und hatten
keinen Tröster; und die ihnen Unrecht taten, waren zu mächtig, daß sie
keinen Tröster haben konnten. Da lobte ich die Toten, die schon
gestorben waren, mehr denn die Lebendigen, die noch das Leben hatten…“
(Sprüche)
Novalis: „Wahrhafte Anarchie ist das Zeugungselement der Religion.
Aus der Vernichtung alles Positiven hebt sie ihr glorreiches Haupt als
neue Weltstifterin empor… Wenn Europa wieder erwachen wollte, wenn ein
Staat der Staaten eine politische Wissenschaftslehre uns bevorstände!
Sollte etwa die Hierarchie… das Prinzip des Staatenvereins sein? …Es
wird solange Blut über Europa strömen, bis die Nationen ihren
fürchterlichen Wahnsinn gewahr werden, der sie im Kreis herumtreibt, und
von heiliger Musik getroffen und besänftigt, zu ehemaligen Altären in
bunter Vermischung treten, Werke des Friedens vornehmen und ein großes
Friedensfest auf den rauchenden Walstätten mit heißen Tränen gefeiert
wird. Nur die Religion kann Europa wieder aufwecken und das Völkerrecht
sichern und die Christenheit mit neuer Herrlichkeit sichtbar auf Erden
in ihr friedenstiftendes Amt installieren.“
Wir weisen eindrücklich darauf hin, daß die Weiße Rose nicht im Solde
einer ausländischen Macht steht. Obgleich wir wissen, daß die
nationalsozialistische Macht militärisch gebrochen werden muß, suchen
wir eine Erneuerung des schwerverwundeten deutschen Geistes von innen
her zu erreichen. Dieser Wiedergeburt muß aber die klare Erkenntnis
aller Schuld, die das deutsche Volk auf sich geladen hat, und ein
rücksichtsloser Kampf gegen Hitler und seine allzuvielen Helfershelfer,
Parteimitglieder, Quislinge usw. vorausgehen. Mit aller Brutalität muß
die Kluft zwischen dem besseren Teil des Volkes und allem, was mit dem
Nationalsozialismus zusammenhängt, aufgerissen werden. Für Hitler und
seine Anhänger gibt es auf dieser Erde keine Strafe, die ihren Taten
gerecht wäre. Aber aus Liebe zu kommenden Generationen muß nach
Beendigung des Krieges ein Exempel statuiert werden, daß niemand auch
nur die geringste Lust je verspüren sollte, Ähnliches aufs neue zu
versuchen. Vergeßt auch nicht die kleinen Schurken dieses Systems, merkt
Euch die Namen, auf daß keiner entkomme! Es soll ihnen nicht gelingen,
in letzter Minute noch nach all diesen Scheußlichkeiten die Fahne zu
wechseln und so zu tun, als ob nichts gewesen wäre!
Zu Ihrer Beruhigung möchten wir noch hinzufügen, daß die Adressen der
Leser der Weißen Rose nirgendwo schriftlich niedergelegt sind. Die
Adressen sind willkürlich Adressbüchern entnommen.
Wir schweigen nicht, wir sind Euer böses Gewissen, die Weiße Rose läßt Euch keine Ruhe!
„… der Vormarsch im Osten“
Die Weiße Rose warnt vor „jedem Optimismus“. Die erfolgreiche
Schlacht bei Charkow und die Sommeroffensive der Wehrmacht hätten bei
den Anhängern Hitlers nur eine trügerische Hoffnung genährt. Hitler
treibe vielmehr für seine Kriegsziele die deutschen Soldaten in einen
sinnlosen Tod: „Täglich fallen in Russland Tausende.“
„Hitler kann den Krieg nicht gewinnen, nur noch verlängern!“
Im fünften Flugblatt der Weißen Rose ist dieser Satz eine zentrale
Botschaft. Die Royal Air Force warf bereits zwischen Februar und August
1942 mindestens sechs Flugschriften mit ähnlicher Aussage in großer Zahl
über deutschen Städten ab.
„Schutz des einzelnen Bürgers vor der Willkür verbrecherischer Gewaltstaaten“
Die Forderung nach einem freiheitlichen und gerechten Staat wird im
fünften Flugblatt wiederholt und erweitert: „Freiheit der Rede, Freiheit
des Bekenntnisses, Schutz des einzelnen Bürgers vor der Willkür
verbrecherischer Gewaltstaaten“. In diesen Menschenrechten sieht die
Weiße Rose die „Grundlagen eines neuen Europa“. Imperialismus,
Militarismus und preußischer Zentralismus sollen abgelöst werden durch
eine „grosszügige Zusammenarbeit der europäischen Völker“ und eine
„föderalistische Staatenordnung“.
Vergleichbare Forderungen finden sich auch in der Atlantik-Charta,
die im Sommer 1941 von Roosevelt und Churchill beschlossen worden ist.
Nach dem Sieg über den Nationalsozialismus soll ein Europa geschaffen
werden, in dem ein Leben „frei von Furcht und Mangel“ möglich sei.
Aufruf an alle Deutsche!
Der Krieg geht seinem sicheren Ende entgegen. Wie im Jahre 1918
versucht die deutsche Regierung, alle Aufmerksamkeit auf die wachsende
U-Bootgefahr zu lenken, während im Osten die Armeen unaufhörlich
zurückströmen, im Westen die Invasion erwartet wird. Die Rüstung
Amerikas hat ihren Höhepunkt noch nicht erreicht, aber heute schon
übertrifft sie alles in der Geschichte seither Dagewesene. Mit
mathematischer Sicherheit führt Hitler das deutsche Volk in den Abgrund.
Hitler kann den Krieg nicht gewinnen, nur noch verlängern! Seine und seiner Helfer Schuld hat jedes Maß unendlich überschritten. Die gerechte Strafe rückt näher und näher!
Was aber tut das deutsche Volk? Es sieht nicht und es hört nicht.
Blindlings folgt es seinen Verführern ins Verderben. Sieg um jeden
Preis, haben sie auf ihre Fahne geschrieben. Ich kämpfe bis zum letzten
Mann, sagt Hitler – indes ist der Krieg bereits verloren.
Deutsche! Wollt Ihr und Eure Kinder dasselbe Schicksal erleiden, das
den Juden widerfahren ist? Wollt Ihr mit dem gleichen Maße gemessen
werden, wie Eure Verführer? Sollen wir auf ewig das von aller Welt
gehaßte und ausgestoßene Volk sein? Nein! Darum trennt Euch von dem
nationalsozialistischen Untermenschentum! Beweist durch die Tat, daß Ihr
anders denkt! Ein neuer Befreiungskrieg bricht an. Der bessere Teil des
Volkes kämpft auf unserer Seite. Zerreißt den Mantel, der
Gleichgültigkeit, den Ihr um Euer Herz gelegt! Entscheidet Euch, eh’ es zu spät ist!
Glaubt nicht der nationalsozialistischen Propaganda, die Euch den
Bolschewistenschreck in die Glieder gejagt hat! Glaubt nicht, daß
Deutschlands Heil mit dem Sieg des Nationalsozialismus auf Gedeih und
Verderben verbunden sei! Ein Verbrechertum kann keinen deutschen Sieg
erringen. Trennt Euch rechtzeitig von allem, was mit dem
Nationalsozialismus zusammenhängt! Nachher wird ein schreckliches, aber
gerechtes Gericht kommen über die, so sich feig und unentschlossen
verborgen hielten.
Was lehrt uns der Ausgang dieses Krieges, der nie ein nationaler war?
Der imperialistische Machtgedanke muß, von welcher Seite er auch
kommen möge, für alle Zeit unschädlich gemacht werden. Ein einseitiger
preußischer Militarismus darf nie mehr zur Macht gelangen. Nur in
großzügiger Zusammenarbeit der europäischen Völker kann der Boden
geschaffen werden, auf welchem ein neuer Aufbau möglich sein wird. Jede
zentralistische Gewalt, wie sie der preußische Staat in Deutschland und
Europa auszuüben versucht hat, muß im Keime erstickt werden. Das
kommende Deutschland kann nur föderalistisch sein. Nur eine gesunde
föderalistische Staatenordnung vermag heute noch das geschwächte Europa
mit neuem Leben zu erfüllen. Die Arbeiterschaft muß durch einen
vernünftigen Sozialismus aus ihrem Zustand niedrigster Sklaverei befreit
werden. Das Truggebilde der autarken Wirtschaft muß in Europa
verschwinden. Jedes Volk, jeder einzelne hat ein Recht auf die Güter der
Welt!
Freiheit der Rede, Freiheit des Bekenntnisses, Schutz des einzelnen
Bürgers vor der Willkür verbrecherischer Gewaltstaaten, das sind die
Grundlagen des neuen Europa.
„Deutsche Studentinnen haben (…) auf die Besudelung ihrer Ehre eine würdige Antwort gegeben“
Im sechsten Flugblatt solidarisiert sich die Weiße Rose mit den
Protesten von Studierenden gegen die anzüglichen Bemerkungen, mit denen
Gauleiter Paul Giesler in seiner Rede zur 470-Jahrfeier der Münchner
Universität im Januar 1943 die Studentinnen beleidigte.
„Es geht uns um wahre Wissenschaft und echte Geistesfreiheit!“ Das
sechste Flugblatt attackiert die doktrinäre „weltanschauliche Schulung“
im nationalsozialistischen Bildungssystem, das jedes „Selbstdenken“
ersticke. Es ruft die Studierenden der Münchner Universität auf, sich
gegen die Unterdrückung der geistigen Freiheit aufzulehnen: „Im Namen
der ganzen deutschen Jugend fordern wir von dem Staat Adolf Hitlers die
persönliche Freiheit, das kostbarste Gut des Deutschen zurück, um das er
uns in der erbärmlichsten Weise betrogen hat.“
Kommilitoninnen! Kommilitonen!
Erschüttert steht unser Volk vor dem Untergang der Männer von
Stalingrad. Dreihundertdreißigtausend deutsche Männer hat die geniale
Strategie des Weltkriegsgefreiten sinn- und verantwortungslos in Tod
und Verderben gehetzt. Führer, wir danken dir!
Es gärt im deutschen Volk: Wollen wir weiter einem Dilettanten das
Schicksal unserer Armeen anvertrauen? Wollen wir den niedrigen
Machtinstinken einer Parteiclique den Rest der deutschen Jugend opfern?
Nimmermehr.
Der Tag der Abrechnung ist gekommen, der Abrechnung unserer
deutschen Jugend mit der verabscheuungswürdigsten Tyrannis, die unser
Volk je erduldet hat. Im Namen der ganzen deutschen Jugend fordern wir
von dem Staat Adolf Hitlers die persönliche Freiheit, das kostbarste Gut
des Deutschen zurück, um das er uns in der erbärmlichsten Weise
betrogen hat.
In einem Staat rücksichtsloser Knebelung jeder freien
Meinungsäußerung sind wir aufgewachsen. HJ, SA, SS haben uns in den
fruchtbarsten Bildungsjahren unseres Lebens zu uniformieren, zu
revolutionieren, zu narkotisieren versucht. „Weltanschauliche Schulung”
hieß die verächtliche Methode, das aufkeimende Selbstdenken und
Selbstwerten in einem Nebel leerer Phrasen zu ersticken. Eine
Führerauslese, wie sie teuflischer und bornierter zugleich nicht
gedacht werden kann, zieht ihre künftigen Parteibonzen auf Ordensburgen
zu gottlosen, schamlosen und gewissenlosen Ausbeutern und Mordbuben
heran, zur blinden, stupiden Führergefolgschaft. Wir „Arbeiter des
Geistes“ wären gerade recht, dieser neuen Herrenschicht den Knüppel zu
machen. Frontkämpfer werden von Studentenführern und Gauleiteraspiranten
wie Schuljungen gemaßregelt, Gauleiter greifen mit geilen Späßen den
Studentinnen an die Ehre. Deutsche Studentinnen haben an der Münchner Hochschule auf die Besudelung ihrer Ehre eine würdige Antwort gegeben,
deutsche Studenten haben sich für ihre Kameradinnen eingesetzt und
standgehalten. Das ist ein Anfang zur Erkämpfung unserer freien
Selbstbestimmung, ohne die geistige Werte nicht geschaffen werden
können. Unser Dank gilt den tapferen Kameradinnen und Kameraden, die mit
leuchtendem Beispiel vorangegangen sind!
Es gibt für uns nur eine Parole: Kampf gegen die Partei! Heraus aus
den Parteigliederungen, in denen man uns politisch weiter mundtot halten
will! Heraus aus den Hörsälen der SS-, Unter- oder Oberführer und
Parteikriecher! Es geht uns um die wahre Wissenschaft und echte
Geistesfreiheit! Kein Drohmittel kann uns schrecken, auch nicht die
Schließung unserer Hochschulen. Es gilt den Kampf jedes einzelnen von
uns um unsere Zukunft, unsere Freiheit und Ehre in einem seiner
sittlichen Verantwortung bewußten Staatswesen.
Freiheit und Ehre! Zehn lange Jahre haben Hitler und seine Genossen
die beiden herrlichen deutsche Worte bis zum Ekel ausgequetscht,
abgedroschen, verdreht, wie es nur Dilettanten vermögen, die die
höchsten Werte einer Nation vor die Säue werfen. Was ihnen Freiheit und
Ehre gilt, haben sie in zehn Jahren der Zerstörung aller materiellen und
geistigen Freiheit, aller sittlichen Substanz im deutschen Volk
genugsam gezeigt. Auch dem dümmsten Deutschen hat das furchtbare Blutbad
die Augen geöffnet, das sie im Namen von Freiheit und Ehre der
deutschen Nation in ganz Europa angerichtet haben und täglich neu an
richten. Der deutsche Name bleibt für immer geschändet, wenn nicht die
deutsche Jugend endlich aufsteht, rächt und sühnt zugleich, seine
Peiniger zerschmettert und ein neues, geistiges Europa aufrichtet. Studentinnen! Studenten! Auf uns sieht das deutsche Volk!
Von uns erwartet es, wie 1813 die Brechung des Napoleonischen, so 1943
die Brechung des nationalsozialistischen Terrors aus der Macht des
Geistes.
Beresina und Stalingrad flammen im Osten auf, die Toten von Stalingrad beschwören uns!
„Frisch auf, mein Volk, die Flammenzeichen rauchen!“
Unser Volk steht im Aufbruch gegen die Verknechtung Europas durch
den Nationalsozialismus, im neuen gläubigen Durchbruch von Freiheit und
Ehre!
„Hitler und sein Regime müssen fallen, damit Deutschland weiterlebt“
Seit November 1942 ist die 6. Armee der deutschen Wehrmacht bei
Stalingrad eingeschlossen. Hitlers Befehl, weiterzukämpfen, führt eine
ganze Armee in Tod oder Gefangenschaft. Die NS-Diktatur stilisiert diese
Niederlage zum Heldenepos. Der junge Familienvater Christoph Probst
nimmt Stalingrad zum Anlass, eine fundamentale Anklage gegen Hitler zu
verfassen, „der die Juden zu Tode marterte, die Hälfte der Polen
ausrottete, Russland vernichten wollte“. Dieser Entwurf für das siebte
Flugblatt kann nicht mehr vervielfältigt werden.
... BESINNLICHES - nur so nebenbei
"WENN ICH NICHT TANZEN KANN,
WILL ICH EURE REVOLUTION NICHT."
(Zitat: EMMA GOLDMAN, 1869-1940, gebürtige Russin (heute: Litauen), emgrierte nach Amerika,
Anarchistin, Friedensaktivistin,
Antimilitaristin, Atheistin und feministische Theoretikerin;
spielte eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung einer
anarchistischen politischen Philosophie in den USA
und in Europa in der
1. Hälfte des 20. Jahrhunderts)
SNOWDEN, Edward (Datenspezialist, "whistle-blower", Ex-NSA-Mitarbeiter)
»Mein
Name ist Edward Snowden. Sie halten dieses Buch in Händen, weil ich
etwas getan habe, das für einen Mann in meiner Position sehr gefährlich
ist: Ich habe beschlossen, die Wahrheit zu sagen.«
Mit 29 Jahren
schockiert Edward Snowden die Welt: Als Datenspezialist und
Geheimnisträger für NSA und CIA deckt er auf, dass die US-Regierung
heimlich das Ziel verfolgt, jeden Anruf, jede SMS und jede E-Mail zu
überwachen. Das Ergebnis wäre ein nie dagewesenes System der
Massenüberwachung, mit dem das Privatleben jeder einzelnen Person auf
der Welt durchleuchtet werden kann. Edward Snowden trifft eine
folgenschwere Entscheidung: Er macht die geheimen Pläne öffentlich.
Damit gibt er sein ganzes bisheriges Leben auf. Er weiß, dass er seine
Familie, sein Heimatland und die Frau, die er liebt, vielleicht nie
wiedersehen wird.
Ein junger Mann, der im Netz aufgewachsen ist. Der
zum Spion wird, zum Whistleblower und schließlich zum Gewissen des
Internets. Jetzt erzählt Edward Snowden seine Geschichte selbst. Dieses
Buch bringt den wichtigsten Konflikt unserer Zeit auf den Punkt: Was
akzeptieren wir – und wo müssen wir anfangen Widerstand zu leisten?
Buch
"Permanent Record"
Wie Edward Snowden zum Whistleblower wurde - erzählt von ihm selbst
Edward Snowden riskierte alles, um das System der weltweiten Massenüberwachung durch die US-Regierung aufzudecken.
Als
Datenspezialist und Geheimnisträger für NSA und CIA enthüllt Edward
Snowden, dass die US-Regierung heimlich das Ziel verfolgt, jeden Anruf,
jede SMS und jede Mail zu überwachen. Das Ergebnis wäre ein nie da
gewesenes System der Massenüberwachung, mit dem das Privatleben jeder
einzelnen Person auf der Welt durchleuchtet werden kann.
Zum
ersten Mal erzählt er die Geschichte selbst. Dabei geht er das Risiko
ein, seine Familie, sein Heimatland und die Frau, die er liebt, nie mehr
wiederzusehen.
»Geben Sie es zu. Sie mögen Heldenfilme. Sie können gar nicht genug von Helden bekommen. Kinokassen lügen nicht: Avengers: Endgame ist mit einem Einspielergebnis von 2,7 Milliarden Dollar der kommerziell erfolgreichste Film aller Zeiten. Rambo 5 läuft schon. Terminator 6 startet in Kürze. Und halt: Kommt nicht bald ein neuer Teil von Star Wars?
Doch das ist Fiktion. Eine echte Heldengeschichte gibt es derzeit als
Buch.« Mit diesen Sätzen beginnt Milosz Matuschek seinen Kommentar zu Permanent Record in der Neuen Zürcher Zeitung. Und er konstatiert:
»Wer
die Freiheit aller verteidigt hat, sollte nicht selbst in Unfreiheit
leben müssen! Nicht die Geschichte sollte Helden in ferner Zukunft recht
geben, wir sollten es in der Gegenwart tun.«
Was sagt es über
unsere Gesellschaft aus, wenn Edward Snowden in keinem westlichen Land
Asyl bekommt (in keinem Land der EU und auch nicht in der Schweiz) und
in den USA sogar mit einer lebenslangen Freiheitsstrafe bedroht wird?
Dieses
Buch bringt den wichtigsten Konflikt unserer Zeit auf den Punkt: Was
akzeptieren wir - und wo müssen wir anfangen Widerstand zu leisten?

»Ein einzelner Mann kann den Motor der Welt stoppen«, schreibt Ayn Rand in ihrem libertären Roman Der freie Mensch,
der zu den großen Inspirationsquellen des jungen Snowden gehörte, wie
es im gleichnamigen Film aus dem Jahr 2016 heißt. Manchmal vermögen
Bücher echte Helden hervorzubringen und das Urteilsvermögen besser zu
schärfen als das Diplom einer Eliteuniversität. Milosz Matuschek beendet
seinen Kommentar in der NZZ mit den Sätzen: »Ach ja: Der Snowden-Film
war einer der größten Kinoflops des Jahres 2016 - die Welt schaute
lieber Captain America: Civil War. Was für eine Tragödie.«

Quelle: Blickwinkel auf YT
SOMMERFELD, Nirit
geboren 1961
Deutsch-Israelin
engagiert sich in dem Verein „Bündnis
für Gerechtigkeit zwischen Israelis und Palästinensern“
Filme :
Frau Stern, Nachtgebet, Malambo, Die weißen Zwerge
Bücher :
"Und ja, ich bin emotional" (Booklet)
Schließlich geht es um körperlichen und seelischen Schmerz von Hunderttausenden, um Unterdrückung, um Freiheit, um Menschenrechte ! Wie kann man dazu schweigen ?
NIRIT SOMMERFELD - Internetseite
"DER GEWALTSAME TOD EINES KINDES IST DAS ENDE DER WELT."
(Zitat: Frau Sommerfeld, Mutter von Nirit Sommerfeld)
... BESINNLICHES - nur so nebenbei
"GAB ES JE EINE GESELLSCHAFT,
DIE WEGEN WIDERSPRUCH UNTERGEGANGEN IST ?
IN UNSERER LEBENSZEIT SIND BEREITS MEHRERE
AN IHRER UNIFORMITÄT GESCHEITERT."
(Zitat: JACOB BRONOWSKI, 1908-1974, Britischer Biologe und Mathematiker;
ist besonders als Autor und Präsentator der
BBC-Dokumentation "Der Aufstieg des Menschen "bekannt geworden)
WOLF, Dr., Naomi Rebekah
"Im Grunde böse"
Covid 19, die neuen Machteliten und ihr Krieg gegen die Menschlichkeit
»Bösartigkeit jenseits aller menschlichen Vorstellungskraft«
In Im Grunde böse
geht es darum, wie wir an den erschütternden zivilisatorischen
Scheideweg gelangt sind, an dem wir uns heute befinden. Wir sind
verwickelt in einen Krieg gegen gewaltige Kräfte, die ausgestattet mit
einer grenzenlosen Macht über unser Leben auch die Freiheit bedrohen,
die wir immer für selbstverständlich gehalten haben.
Das Ende der menschlichen Freiheit
In
ihrem bisher provokantesten Buch zeigt Dr. Naomi Wolf, wie diese Kräfte
- von Big Tech und Big Pharma bis hin zur Kommunistischen Partei Chinas
und unseren oligarchischen Eliten - die 2 Jahre der COVID-19-Panik auf
unheilvolle Weise dazu genutzt haben, nicht nur unsere Demokratien zu
untergraben, sondern auch die menschlichen Beziehungen grundlegend neu
zu gestalten.
Eine neue Machtelite im Krieg gegen den individuellen Menschen
Ihr
Angriffsziel ist die Menschheit selbst. Ihr Endziel ist es,
sicherzustellen, dass unsere Welt, wie wir sie vor dem März 2020 gekannt
haben, für immer verschwindet. Unwiederbringlich. Sie soll durch eine
Welt ersetzt werden, in der alles menschliche Streben - alle menschliche
Freude, alle menschliche Gemeinschaft, aller menschlicher Fortschritt -
hinter einer digitalen Bezahlschranke verschwindet. Eine Welt, in der
wir alle die Technologie um Erlaubnis bitten müssen, um Mensch zu sein.
Fazit: Widerstand
Aber
wir, die Menschen der Welt, haben nicht dafür gestimmt, unsere alten
Werte und Systeme aufzugeben. Wir haben nicht zugestimmt, dass unsere
bewährten Gewohnheiten und Traditionen so vollständig zerstört werden,
dass sie nie wiederhergestellt werden können. Naomi Wolf zeigt uns, wie
wir entgegen aller Widrigkeiten doch noch in der Lage sind, zu gewinnen.
Eine erschütternde Analyse der Corona-Pandemie und ein Manifest für Freiheit und Menschenwürde.
»Naomi
Wolf zählt zu den mutigsten und am klarsten denkenden Menschen, die ich
kenne. Die Mächte der Unterdrückung versuchen so verzweifelt, sie
öffentlich zu diskreditieren, weil sie recht hat.« Tucker Carlson, Fox News
»Dies
ist ein Buch, das Sie bis ins Mark erschüttern wird, eine Warnung vor
dem bevorstehenden Kampf und was Sie tun können, um Widerstand zu
leisten.« Steve Bannon, Publizist, Filmproduzent und politischer Berater
"Facing the Beast"
(Im Angesicht des Monsters)
"Facing the Beast"
... Leben und Freiheit beginnen dort, wo die Angst endet
"EIN FREIER MENSCH"
"Ich will unter keinen Umständen ein
Allerweltsmensch sein,
ich habe das Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen,
wenn ich es kann;
ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten;
ich will kein
ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat ihn
versorgt.
Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es
verwirklichen,
ich will Schiffbruch erleiden und Erfolg haben.
Ich lehne es ab,
mir den eigenen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen,
lieber will ich
den Schwierigkeiten des Lebens begegnen als ein gesichertes Dasein führen,
lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe
Utopiens.
Ich will weder meine Freiheiten für Wohltaten hergeben
noch meine
Menschenwürde für milde Gaben.
Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und
zu handeln,
gerade in die Welt zu blicken und zu erkennen, dies ist mein Werk.
Das alles ist gemeint,
wenn wir sagen:
ICH BIN EIN FREIER MENSCH !"
(nach Ludwig Philipp ALBERT SCHWEITZER, 1875-1965, Deutsch-Französischer Arzt,
Philosoph, evangelischer Theologe,
Organist, Musikwissenschaftler und
Pazifist; gilt als einer der bedeutendsten Denker des 20.
Jahrhunderts;
gründete als der „Urwaldarzt“ ein Krankenhaus in Lambaréné im
zentralafrikanischen Gabun)